AndiY
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Zitat von MissLilly:Also ich denke das sicher nicht, da bei Ani keinerlei Verantwortungsbereitschaft (zu irgendetwas) überhaupt vorhanden bzw. erkennbar ist. Ich erlebe ihn eher als einen Menschen, der Angst vor dem Alleinsein hat.
Ani schützt sich vor Zurückweisung und Überforderung, was ich gut finde. Sie sucht Hilfe für sich - beim Therapeuten (die Sitzungen wurden von 4-wöchentlich a-wöchentlich verkürzt), bei Freundinnen, bei ihrer Mutti. Sie ist Bereit für sich und das Kind Verantwortung zu übernehmen.
Aber es stimmt schon, dass für die Beziehung, für unseren Kontakt, für eine gemeinsame Zukunft mit dem Kind - sie mich in der Verantwortung sieht und enttäuscht ist, wenn ich dieser aus Ihrer Sicht nicht gerecht werde.
@MissLilly Meine Exfrau wird die beiden großen Kinder etwas länger bei sich haben wenn das Baby da ist. Meine Eltern sind ebenfalls da. Die Kinder wissen Bescheid, dass ich für diese Zeit mehr beim Baby bin.
Zitat von Waterfall:Vielleicht kannst du hierauf nochmal kurz eingehen. Da wächst ein kleiner Mensch in ihr heran, der den ganzen Stress jeden Tag abbekommt. Jeder Tag ...
Na klar macht mir das Sorgen. Deshalb war der wenige Kontakt seit der Verkündung des „Nicht zusammenziehens“ vielleicht wirklich ganz gut. Ich weiss es nicht. Ich seh mich grade überhaupt nicht in der Lage diese Dynamik zu verbessern.
Zitat von Jane_1:Einer Frau, die gerade schwanger ist und sich allein gelassen fühlt, vorzuschlagen dass sie ja dann mit ihrem Neugeborenen" "zu Besuch" kommen kann, ist nicht besonders fürsorglich. Wenn du wenigstens vorgeschlagen hättest, sie und das (auch dein!) Baby abzuholen. Aber das sind Petitessen.
Das Wort „zu besuch“ ist nicht gefallen. Konkret „Zeit zusammen verbringen“. Mein Plan ist ihre Sorgen zu verstehen. Ihr die Möglichkeit geben mir alles das an den Kopf zu werfen, was sie aufwühlt, in der Hoffnung, dass es für sie leichter wird. Sie auf den Weg für konstruktive Lösungsvorschläge zu bringen. Emotionen abzubauen. Ihr zeigen, dass es weitergeht, dass die Welt nicht untergeht, dass sie nicht daran zerbrechen wird, dass wir für alles was ihr Sorgen bereitet Lösungen finden können.
Ich spreche nicht von Trennung. Nicht, weil ich nicht alleine sein kann - sondern weil ich mich für sie und das Kind verantwortlich fühle. Aus meiner Sicht muss es zu Dritt irgendwie harmonisch weitergehen, egal ob als Partner oder in Elternschaft.
Ich teile die ganzen Zitate, Erlebnisse und Beschreibungen NICHT um Ani schlecht zu machen, um Recht zu bekommen oder Bestätigung. Ich möchte die Situation verstehen. Wissen, was ich tun soll. Verstehen was echte Probleme sind und was emotionale Vorwürfe. Mich vor toxischen Entgleisungen und Manipulation schützen. Versuchen das ganze nicht einfach Hinzuwerfen.