Zitat von Ameise_78: Warum lehnt sie den Vaterschaftstest ab? Wenn man nichts zu befürchten hat, sollte das ja eigentlich kein Thema sein. Wobei ein Mensch, der monogam gelebt hat, durch das Misstrauen natürlich auch zurecht enttäuscht/verletzt sein könnte.
Ja, ich kann nachvollziehen das es Frauen gibt die sich durch das Anliegen zur Durchführung eines Vaterschaftstest enttäuscht bzw. verletzt fühlen könnten. Allerdings vorrangig wohl eher in intakten Beziehungen ohne ärztliche Diagnose zur Unfruchtbarkeit.
Den mal Hand aufs Herz, ich hab absolut Verständnis für jeden Mann der durch ärtzliche Tests als unfruchtbar gilt und sich plötzlich mit einer Schwangerschaft konfrontiert sieht. Das muss furchtbar verwirrend sein. Unabhängig davon, ob man sich über das Überraschungskind freut oder in welcher Beziehungs-oder Nichtbeziehungs-Form das Kind entstanden ist, finde ich es gerechtfertigt und auch irgendwo ein natürliches Bedürfnis sich Gewissheit zu verschaffen.
Zitat von Ameise_78: Wenn du wüsstest wie viele als unfruchtbar diagnostizierte Frauen schon auf natürlichem Weg Kinder bekommen haben.
Glaube einer solchen Diagnose sollte man nicht zu leichtfertig vertrauen.
Überraschenderweise kommt das gelegentlich vor, allerdings ist die Mehrheit der Diagnosen dennoch sehr zuverlässig.
Zumal der aktuelle Stand seiner Unfruchtbarkeitsdiagnose
nach der Schwangerschaft gestellt wurde und nicht davor.
Siehe hier
⬇ Zitat von AndiY: Mit der Schwangerschaft dachte ich er hat sich geirrt und ich wollte die Vasektomie nachholen. Er meinte im Februar, dass mein Spermiogram eindeutig ist - unfruchtbar.
Kann natürlich trotzdem sein, dass sein Spermiogram sooo schlecht ist das der Arzt ihn "einfach pauschal" als unfruchtbar betitelt. Was in der Form wohl hoffentlich nicht passiert ist
🙈 Aber wie bei allen Berufen, gibt es bestimmt auch bei Ärzten Menschen die ihren Job gut oder weniger gut ausüben
🤔 Den Einwand mit der zweiten Meinung finde ich sehr gut, wäre ich auch dafür.
Zitat von Ameise_78: Allerdings gibt es selbst bei Anerkennung der Vaterschaft für getrennt lebende und niemals verheiratete nicht automatisch das halbe Sorgerecht... ganz so einfach geht es dann auch nicht - der TE könnte es natürlich beantragen, ist aber fraglich ob er es bekommen würde, wenn er so allgemein wenig Interesse am Kind zeigt. Umgangsrecht kann natürlich unter normalen Umständen nie verwehrt werden. (Und wäre auch nicht im Interesse des Kindes)
Stimmt, bei unverheirateten Müttern liegt das Sorgerecht automatisch allein bei der Mutter - und zwar unabhängig davon, ob die Eltern in einer festen Beziehung sind oder nicht.
Ein gemeinsames Sorgerecht müsste also auch dann beantragt werden, wenn Andi und Ani ein Paar wären oder zusammen wohnen würden.
Die Kinder von unverheirateten Paaren bzw. Müttern erhalten automatisch den Nachnamen der Mutter. Soll das Kind den Nachnamen des Vaters tragen, muss auch das (nach der Vaterschaftanerkennung) beantragt werden.
Umgangsrecht hätte er unabhängig vom Sorgeeecht, allerdings(!) auch erst sicher
nach der Vaterschaftanerkennung.
Ohne die Vaterschaftsanerkennung hat er eben nicht automatisch auch Umgangsrecht.
An der Stelle möchte ich nochmal hervorheben, dass der TE nicht grundsätzlich kein Interesse an seinem Kind hat, sondern ein irgendwo gesunder Selbstschutz augfrund der Ungewissheit. Der TE sagt selbst, dass er sich aufjeden Fall kümmern will, im Leben des Kindes eine Rolle spielen will und das mit geteiltem Sorgerecht. Was ihn aktuell hemmt ist die Frage, OB es denn überhaupt sein Kind ist.
Ich kann den Selbstschutz bzw. die daraus resultierende Zurückhaltung durchaus -zumindest ein Stück weit- verstehen.
Wofür ich kein Verständnis aufbringen kann, ist, dass er ihre Verweigerung des Vaterschaftstest und die damit einhergehende Ungewissheit für ihn, als Entschuldigung nutzt seiner Verantwortung nicht nachzukommen bzw. sich selbst die Klarheit zu verschaffen. Also seine Untätigkeit für Klarheit und somit klarer Verhältnisse, auch im Hinblick für seiner Rechte, zu sorgen.
Zitat von aequum: Nun zur Vaterschaftsfrage. Lass dich nochmals von einer anderen Klinik, bzw. von einem anderen Arzt testen.
🎯 Zitat von aequum: Wird dir auch hier bestätigt, dass du nicht zeugungsfähig bist, dann würde ich an deiner Stelle nicht nur die Vaterschaft des "dritten" Kindes testen lassen, sondern auch die deiner zwei Kinder aus deiner Ehe.
Ist ein guter Gedanke, denn spannend finde ich es ja schon, dass bereits zwei Kinder -trotzt negativer Diagnose- da sind.
😅 Zitat von aequum: Sollte allerdings der zweite Test bestätigen, dass du eben doch zeugungsfähig bist, Ja dann setze dich gefälligst durch und lass die Vaterschaft klären.
🎯🎯🎯Absolut!
Ich verstehe die falsche Rücksichtnahme des TE nicht.
Er möchte Klarheit, dann gibt es Möglichkeiten sich diese zu verschaffen!
Zitat von aequum: Sollte sich herausstellen, dass du eben doch der biologische Vater ihres Kindes bist, dann verdammt nochmal erfülle deine Pflichten und sei diesem Baby ein liebender Vater.
🎯 @aequum ich lese dich einfach super gerne!
Zitat von Ameise_78: Sollte die Zeugungsfähigkeit bestätigt werden, fände ich einen Test tatsächlich überzogen wenn die Frau sagt sie war mit niemand anderem und es dafür auch keinerlei Anhaltspunkt gibt.
Man stelle sich vor alle Väter würden auf Vaterschaftstets bestehen, weil sie ihre Partnerin nicht 24/7 überwachen können.
😄😆😆Was wäre den so schlimm daran, wenn mehr oder gar alle Männer nach der Geburt einen Vaterschaftstest durchführen lassen?
Ganz ehrlich so als Frau...ich persönlich hätte keinerlei Problem damit, wenn es nach der Geburt gängige Praxis wäre automatisch einen Vaterschaftstest durchzuführen. Das hätte für mich nichts mit aufgezwungener Kontrolle zu tun. Mein Mann könnte jederzeit einen Vaterschaftstest verlangen.
Hätte er auch davor machen können, beide Kinder sind bei uns zur Welt gekommen als wir nicht verheiratet waren.....hätte mich nicht gestört, warum auch, im Gegenteil bitte gerne wenns ihm dann besser gehen würde
🙂