×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

5488

Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

E-Claire
Zitat von alleswirdbesser:
Danach sind aber schon einige Jährchen vergangen und es kann sein, dass die Zeit hier eine Rolle gespielt hat.

Mein Einwand bezog sich auf die Aussage, dass es verständlich sei, dass ein Mann sich auf die Diagnose Unfruchtbarkeit so verlässt, dass er ohne weitere Anzeichen jetzt einen Vaterschaftstest machen möchte.

Ich habe extra nichts dazu geschrieben, dass es dennoch so sein könnte, sondern mir ging es schlicht darum, wie logisch ich das Verhalten als Ganzes bewerte.

Ich finde Andys Anteile, und nur er schreibt hier, werden hier von einigen erheblich bagatellisiert. Und ja klar, das ist ein persönlicher Eindruck, der nicht geteilt werden muss.

x 2 #1681


Ameise_78
@E-Claire
Ich sehe es wie du...

x 1 #1682


A


Die Affäre meiner Frau - Krankheit oder fehlende Liebe?

x 3


alleswirdbesser
Wie gesagt, ich kann ja nur von mir schreiben, ich würde es keinem Mann übel nehmen, der den Test machen lassen möchte. Und zwar seit ich getrennt bin und die Welt außerhalb meiner vergangenen Ehe kennengelernt habe. Hätte mein ExMann es damals gefordert, hätte ich ihm vermutlich einen Vogel gezeigt.

#1683


DiesDasAnanas
Zitat von Ameise_78:
Ich glaube das sagt sich sehr leicht, wenn man selbst nicht in der Situation ist.
Selbstverständlich hätte ich einen solchen Test auch nicht verweigert (da ich nichts zu verbergen hatte), aber ich denke ein solches Misstrauen hätte mich als monogamen, ehrlichen Menschen dennoch sehr getroffen.
Denke, man urteilt da als Außenstehender leicht. Ist man selbst in der Lage, sieht alles ein wenig anders aus.

Mein Mann hat mir 3 Wochen vor dem errechneten Entbindungtermin unseres ersten Kindes eröffnet das er die Vaterschaft für das Kind nicht anerkennt. Wir waren damals nicht verheiratet und erst seit ca. 1,5 Jahren in einer Beziehung.
Also ja, ich weiß wie sich das als ehrlicher monogamlebender Mensch anfühlt. Ich war erstmal vor den Kopf gestoßen und habe ihn gefragt, ob er glaubt ich hätte mit anderen Männern geschlafen, etc. Es war ein längeres Gespräch. Ich habe ihm sofort die Möglichkeit für einen Vaterschaftstest vorgeschlagen. Ich hatte nichts zu verbergen, er ist damals wie heute der einzige Mann der als Vater in Frage kommen könnte. Es war für mich sogar eine Erleichterung zu wissen, dass es die Möglichkeit zur Vaterschaftsfeststellung gibt.

Der Vollsndigkeitshalber:
In unserem Fall bzw. was sich erst im späteren Verlauf des Gesprächs herausstellte, war, dass seine Weigerung die Vaterschaftanzuerkennen ganz andere Hintergründe hatte. Also weniger die Sorge tatsächlich der biologische Vater zu sein. Am Ende des Gesprächs habe ich ihm die Wahl gelassen die Vaterschaft vor oder nach der Geburt anzuerkennen, gerne eben auch mit Vaterschaftstest. Sollte er nach der Geburt immer noch der Meinung sein die Vaterschaft nicht anzuerkennen, dürfe er sich auf eine Vaterschaftsklage mit Test freuen. Ja.....war ne wilde Zeit... keine schöne, wirklich nicht.

Aber ja, ich war damals kurz überrumpelt, weil ich mich wunderte woher das kommt und ging dann direkt in einen lösungsorientierten Modus über um ihm dabei zu helfen sich über seine Vaterschaft Gewissheit zu verschaffen.
Zumindest bis mir klar wurde das er die Weigerung zur Vaterschaftsanerkennung als Druckmittel benutzen wollte, aber wie gesagt dafür hätte es rechtliche Wege gegeben.

x 1 #1684


F
Zitat von alleswirdbesser:
Wenn das so wäre, gäbe es diese Diskussion vermutlich nicht 😉

Ich dachte, Ani war mehr als ein Date.
Kann mich aber irren

#1685


Ameise_78
Zitat von DiesDasAnanas:
Mein Mann hat mir 3 Wochen vor dem errechneten Entbindungtermin unseres ersten Kindes eröffnet das er die Vaterschaft für das Kind nicht anerkennt.

Das ist ein massiver Vertrauensbruch.
Die Lösungsorientierung finde ich sehr gut, ich selbst bin auch so, aber dabei herunterzuspielen, was der andere macht, wenn er so etwas macht, grenzt in meinen Augen an Selbstverleugnung.
Nicht jedes Verhalten eines anderen ist ok/angemessen. Und das darf man auch benennen dürfen. (Meine das hier nicht speziell auf den TE bezogen sondern allgemein. Natürlich darf es einen verletzen, wenn der Andere einem grundlos etwas nicht rechtschaffenes unterstellt. Zeigt es doch, dass es an der wichtigsten Basis, dem gegenseitigen Vertrauen, fehlt.)

x 1 #1686


alleswirdbesser
Zitat von Felica2024:
Ich dachte, Ani war mehr als ein Date. Kann mich aber irren

Ich schätze den TE nicht so ein, dass er bei jedem Date wahllos 6 haben wird, sondern schon vorhat sich bei Gefallen auf eine Frau zu konzentrieren. Und in dem Fall hat man nicht nur einmal 6 und wenn im Fall von Ani die Verhütung so schiefgelaufen ist oder eben keine Rolle gespielt hat, so muss er doch mehr als Nix daraus gelernt haben.

x 1 #1687