Zitat von AndiY: und sich so sehr wünscht, dass wir das wieder zusammen ausleben, ausgehen, schick machen, in eine Bar gehen. Das haben wir ewig nicht gemacht.
Dass ist wohl die letzten 10 Jahre nicht vorgekommen, aber dieses Jahr im Juni/Juli hat es sie einfach verrückt gemacht. ...
Also - wo ist der Unterschied zwischen „sie kämpft“ und „sie manipuliert?
Du hast Deine Beziehung so beschrieben, dass sie sich in ihre Arbeit gestürzt hat, Du an 4-5 Abenden alleine zu Hause warst.
Wann hättet ihr denn da Zeit für euch als Paar finden sollen?
Du hast das ja sogar kritisiert, nur wollte sie das nicht hören.
An der Stelle macht sie sich das Leben viel zu einfach. Klar war da was in der Schieflage, aber dann wäre es an IHR gewesen, das anzusprechen statt das nun als Argument zu benutzen, Du hättest eine Mitschuld an der Affäre oder die Situation hätte sie dorthin getrieben.
Die nun notwendigen Änderungen hätte sie auch ohne voherige Affäre haben können...
Auf der andern Seite gibt es einem Betrogenen aber auch Hoffnung, wenn es Verbesserungspotential gibt, das Missstände in der Beziehung beseitigt werden können, um so eine zukünftige Anfälligkeit von Affären unwahrscheinlicher zu machen.
Tja, was ist jetzt der Unterschied zwischen kämpfen und manipulieren?
Positiv ausgedrückt öffnet sie Dich dir gerade wie offenbar noch nie. Das finde ich gut und ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Kritiker sagen, sie betreibt immer noch Schuldumkehr und wirft Dir so viele Bröckchen hin, dass Du nicht abhaust.
Sie hat erkannt, dass ihr die Paarzeit fehlt.
Stimmt sicherlich, Dir fehlte das auch und kann man positiv sehen.
Oder ist es doch manipulativ, weil es Dich dadurch ausgerechnet jetzt, wo Du ihr die kalte Schulter zeigst, irgendwie unter Druck setzt, was mit ihr zu unternehmen?
Meiner Meinung nach ist es nie ganz schwarz oder ganz weiss, beide Seiten haben recht.