AndiY
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Die letzten Tage waren wieder schlechter.
In der Woche meiner Abwesenheit hatte sie wieder Kontakt zum AM. Ich musste sie erst wieder hart damit konfrontieren, da sie es selbst nicht zugegen hat. Sie hat dann zugegeben, dass sie einsam war, niemanden zum reden hatte und - weil der AM auch mal Opfer einer Affäre seiner Frau war - wollte sie wissen, wie er das geschafft hat. Sie hatten dann also seit letzter Woche Donnerstag Kontakt, fast täglich und es wurde auch wieder freundschaftlicher. Ich weiß nicht ob sie sich gesehen haben. Sie sagt sie kommt nicht von ihm weg, er ist ein wichtiger Teil ihres Lebens und sie giert nach seiner Aufmerksamkeit.
Ich habe sie gefragt wie sie es geschafft hat sich von mir zu entfremden - wo wir doch unser Leben teilen - und sie den AM einfach nicht in Ruhe l lassen kann. Sie sagt sie weiß es nicht. Sie hat am Montag einen Therapietermin und will diese Frage dort gleich zum Anfang aufwerfen. Am Donnerstag haben wir unsere erste Paartherapie Sitzung
Sie hat mir gestern einen weiteren ONS gebeichtet - nach einer Party, beide betrunken, sie kannte ihn kaum. Sie waren die letzten 2 Personen auf der Party, er hat es versucht und sie hat es einfach zugelassen. Es war direkt an der Bar, wie in einem schlechten P.. Es war 2 Wochen nach dem ersten ONS, sie sagt, naja sie hatte ja eh nichts zu verlieren und war ohnehin am Tiefpunkt angelangt, sie wollte sich nur noch betäuben… Wir haben damals nicht zusammen gewohnt, uns nur sporadisch am Wochenende gesehen. Sie fühlt halt kein Selbstwert und es war ihr einfach egal. 10 Jahre her, wir waren noch nicht verheiratet…
Wieder ein Anzeichen für eine Persönlichkeitsstörung.
Eigentlich sollte es mir egal sein, aber es tut so weh. Ich wusste nicht zu was meine Frau fähig war (was für eine *beep* sie sein kann… ). Und bin gleichzeitig Neidisch und faszinierend von dieser Verruchtheit und will das auch mit ihr erleben! Verrückt!
Sei es drum. Sie hält mir vor, dass ich aktuell keine schönen Momente mit ihr haben kann, wir bei gemeinsamer Zeit über nichts positives sprechen, ich ihr keine Möglichkeit gebe schöne Momente zu schaffen, weil ich diese nicht wertschätze (bzw. Ihre Versuche nicht wertschätze) und wieder in Selbstmitleid verfalle. Ja, ich renne mit Sicherheit rum wie ein depressiver, gebrochener Mann, aber ich kann es nicht verstecken.
Dabei regt sie sich auch noch bei Ihren Freundinnen auf, die mich dann für den Bekloppten, Uneinsichtigen halten, weil ich ja nicht sehe, dass meine Frau auch leidet und ich es endlich gut sein lassen soll. Als ob das eine bewusste Entscheidung wäre.
PS: Ich war beim RA. Ich würde definitiv nicht mittellos sein und sie müsste mir Trennungsunterhalt zahlen. Geldtechn. hätte ich keine Sorgen.
ABER: Die Kinder leiden. Die Große fragt mittlerweile nach was los ist - ich sage ihr, dass sich Mama und Papa wegen der Arbeit streiten und dass wir mehr Zeit mit den Kindern verbringen wollen. Das hat sie akzeptiert.
Ich bin so traurig, enttäuscht und gedemütigt davon, dass sie diesen Kontakt weiter aufrecht erhält. Ich verstehe es nicht. Sie hat es geschafft sich von mir zu entfremden- wieso schafft sie es nicht bei ihm?
Vermutung: Er ist auch ein Narzisst und weiß genau wie er sie (in einer Co Abhängigkeit, sie als weibl. Narzisstin) mit ihren niedrigen Selbstwert triggert und sie manipuliert. Deshalb sage ich es auch seiner Frau persönlich (der AM ist im Urlaub, kommt nächste Woche wieder. Es wird kein schönes Weihnachten bei ihm.
Oder wäre das zu gemein für die Ehefrau des AM?