Waris07
Mentorin
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@Eloise_B
Oh Eloise, beim Lesen deiner Zeilen hatte ich ein heftiges Déjà-vu.
Ich habe den Eindruck, du stehst noch immer exakt an derselben Stelle wie damals. Du drehst dich weiter im Kreis und lässt dich weiterhin in ein Spiel hineinziehen, das dir nur Kraft raubt.
Für mich hat das inzwischen etwas von einem öffentlichen Schlammcatchen zwischen zwei Frauen um diesen einen Mann. Ihr steht im Ring, ihr werft euch gegenseitig den nächsten Schlamm um die Ohren und dein Freund sowie die gemeinsamen Bekannten stehen als Zuschauer um das Becken herum und schauen zu.
Und da frage ich mich wirklich: Warum steigst du nicht endlich aus diesem Becken aus?
Bitte versteh mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass du jetzt deinen Partner verlassen sollst.
Aber ich sage: Hör auf, bei diesem Kampf zwischen euch zwei "Hennen" um den "Gockel" mitzuspielen. Denn genau damit gibst du dieser Situation die Macht, immer mehr Raum in deinem Leben einzunehmen.
Du bist doch kein junges, unerfahrenes Ding mehr, das sich in irgendwelchen Machtspielchen verlieren muss. Du bist eine gestandene erwachsene Frau. Also warum lässt du zu, dass jemand anderes durch ein paar Spitzen bestimmt, wie du dich fühlst, worüber du nachdenkst und wie viel Energie du verlierst?
Diese Frau legt dir ein Stöckchen hin - und du springst. Wieder und wieder.
Sie sagt etwas - du erklärst dich.
Sie provoziert - du verteidigst dich.
Sie schießt - du gehst in den Kampf.
Und genau damit bleibt sie mitten in deinem Leben.
Auch dieses Weitertragen über gemeinsame Bekannte / Freunde: Hör auf, dieses Pingpong mitzuspielen. Wenn jemand kommt mit "Sie hat gesagt …", dann wäre meine Antwort nur noch: "Das ist ihr Thema, nicht meines."
Kein Rechtfertigen. Kein Beweisen. Kein Zurückschießen.
Denn mal ehrlich: Was bringt es dir? Hast du dadurch auch nur einen einzigen ruhigen Tag mehr bekommen? Ist dadurch irgendetwas besser geworden? Nein!
Im Gegenteil: Du gibst dem immer mehr Raum.
Ja, vermutlich wird sie am Anfang noch lauter werden. Menschen, die gewohnt sind, eine Reaktion zu bekommen, drehen oft erst noch weiter auf, wenn von der anderen Seite plötzlich nichts mehr kommt.
Aber genau da könnte der stärkste Hebel liegen: Nicht zurückschlagen. Nicht mitmachen. Einfach nicht mehr verfügbar sein für dieses Spiel.
Denn ein Kampf funktioniert nur, wenn beide Seiten kämpfen. - Wenn du aus dem Ring steigst, kann sie dort alleine stehen.
Und eine Sache bleibt trotzdem: Derjenige, der hier nicht nur Zuschauer sein darf, ist dein Partner. Er ist nicht einfach der Mann, um den zwei Frauen kämpfen. Er ist der Mensch, der eine Verantwortung dafür trägt, klare Grenzen zu setzen und von seiner Seite aus für klare Verhältnisse zu sorgen.
Oh Eloise, beim Lesen deiner Zeilen hatte ich ein heftiges Déjà-vu.
Ich habe den Eindruck, du stehst noch immer exakt an derselben Stelle wie damals. Du drehst dich weiter im Kreis und lässt dich weiterhin in ein Spiel hineinziehen, das dir nur Kraft raubt.
Für mich hat das inzwischen etwas von einem öffentlichen Schlammcatchen zwischen zwei Frauen um diesen einen Mann. Ihr steht im Ring, ihr werft euch gegenseitig den nächsten Schlamm um die Ohren und dein Freund sowie die gemeinsamen Bekannten stehen als Zuschauer um das Becken herum und schauen zu.
Und da frage ich mich wirklich: Warum steigst du nicht endlich aus diesem Becken aus?
Bitte versteh mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass du jetzt deinen Partner verlassen sollst.
Aber ich sage: Hör auf, bei diesem Kampf zwischen euch zwei "Hennen" um den "Gockel" mitzuspielen. Denn genau damit gibst du dieser Situation die Macht, immer mehr Raum in deinem Leben einzunehmen.
Du bist doch kein junges, unerfahrenes Ding mehr, das sich in irgendwelchen Machtspielchen verlieren muss. Du bist eine gestandene erwachsene Frau. Also warum lässt du zu, dass jemand anderes durch ein paar Spitzen bestimmt, wie du dich fühlst, worüber du nachdenkst und wie viel Energie du verlierst?
Diese Frau legt dir ein Stöckchen hin - und du springst. Wieder und wieder.
Sie sagt etwas - du erklärst dich.
Sie provoziert - du verteidigst dich.
Sie schießt - du gehst in den Kampf.
Und genau damit bleibt sie mitten in deinem Leben.
Auch dieses Weitertragen über gemeinsame Bekannte / Freunde: Hör auf, dieses Pingpong mitzuspielen. Wenn jemand kommt mit "Sie hat gesagt …", dann wäre meine Antwort nur noch: "Das ist ihr Thema, nicht meines."
Kein Rechtfertigen. Kein Beweisen. Kein Zurückschießen.
Denn mal ehrlich: Was bringt es dir? Hast du dadurch auch nur einen einzigen ruhigen Tag mehr bekommen? Ist dadurch irgendetwas besser geworden? Nein!
Im Gegenteil: Du gibst dem immer mehr Raum.
Ja, vermutlich wird sie am Anfang noch lauter werden. Menschen, die gewohnt sind, eine Reaktion zu bekommen, drehen oft erst noch weiter auf, wenn von der anderen Seite plötzlich nichts mehr kommt.
Aber genau da könnte der stärkste Hebel liegen: Nicht zurückschlagen. Nicht mitmachen. Einfach nicht mehr verfügbar sein für dieses Spiel.
Denn ein Kampf funktioniert nur, wenn beide Seiten kämpfen. - Wenn du aus dem Ring steigst, kann sie dort alleine stehen.
Und eine Sache bleibt trotzdem: Derjenige, der hier nicht nur Zuschauer sein darf, ist dein Partner. Er ist nicht einfach der Mann, um den zwei Frauen kämpfen. Er ist der Mensch, der eine Verantwortung dafür trägt, klare Grenzen zu setzen und von seiner Seite aus für klare Verhältnisse zu sorgen.