leilani
Gast
Zitat von Karili:Tatsächlich hat er dazu beigetragen, dass die Situation nicht eskaliert ist. Er hat den Kontakt seinerseits auf Wusch abgebrochen und das ist ein starkes Signal. Wenn die Freundin sich trotzdem noch einmal zu einem Thema wie Abi des Kindes meldet - also nicht zu ihrem eigenen Befinden - dann ist das nicht so dramatisch.
Das sehe ich komplett anders.
Zunächst einmal ist eine so lange und gute Freundschaft, nämlich über 30 Jahre, wirklich etwas großartiges, das man nicht einfach so abbricht. Ich finde die Forderung der TE in dem Punkt auch total übergriffig, vor allem deswegen weil es wesentlich simpler und besser für alle Beteiligten zu lösen wäre.
Ich würde es mir auch seeeehr gut überlegen ob ich eine so lange Freundschaft wegen einer Beziehung (wie lange geht die denn schon?) beenden würde. In der Tat ist es ja so, dass diese Freundschaft wohl schon einige Beziehungen überdauert hat.
Wahrscheinlich wäre ich in seinem Fall zu beiden auf Distanz gegangen, weil es von der Freundin unmöglich ist sich gegenüber der neuen Partnerin so aufzuführen und von der Partnerin unmöglich ist den Abbruch der Freundschaft einzufordern.
So. Aber eigentlich hätte er ja lediglich die Freundin in ihre Schranken weisen und sie zu einer Entschuldigung gegenüber der Partnerin auffordern müssen.
Die TE schreibt leider nicht, wie das Gespräch zwischen ihrem Partner und der Freundin gelaufen ist. Was haben die besprochen, dass ein Beziehungsabbruch notwendig war? Also ich fände es befremdlich wenn mein Partner eine solange Freundschaft abbricht.
Und wenn weshalb blockt er die Kumpelin nicht, wenn sie trotzdem schreibt? Ist ja wieder eine Grenzübertretung ihrerseits? Dann ist es ja auch kein Abbruch sondern ein Rückzug.
Finde das Verhalten des Mannes einerseits undurchsichtig andererseits inkonsequent, Das wäre für mich ein Problem.
Einfach ein unnötiges Drama durch ungeschicktes Verhalten.