Urmel_
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Zitat:Ich habe keine Ahnung ob er unsicher ist, er redet ja nicht.
Jetzt belügst Du Dich aber selber. Dein Baugefühl merkt doch ganz genau, dass er bei solchen Situationen in der Defensive ist. Und Du würdest deutlich besser klar kommen, wenn er Dir ab und an mal sagen würde, dass Du Ihm mit Deinem "Totquatschen" nicht auf die Merven gehen sollst. Aber so ist er nicht und unbewusst fehlt es Dir und deswegen pendelst Du aus. Nicht Du bist das Problem, sondern seine nicht vorhandene "Führung", die aus solchen Momenten die Schärfe nehmen würde, sorgt für den ganzen Käse. Aber Du kannst ihn nicht ändern. Deswegen: Lebe damit, aber mach ihn nicht dafür verantwortlich, dass Du Kompromisse eingehen musst.
Zitat:Weiß ehrlich gesagt auch nicht, was genau du meinst - was soll ich denn verändern? Ich finde es gut und wichtig, über Dinge zu reden - ist das verkehrt?
Du redest alles kaputt. Du baust Druck auf, Du bist frustriert. Und was bei Dir am Ende hängen bleibt sind die rationalisierten Gründe "Reden ist doch nicht schlimm", weil Du "er hat keine Grenzen, das frustet mich" nicht in Worte fassen kannst, weil es Emotionen sind.
Zitat:Und mit was soll man mich in die Schranken weisen?
Schranlen weisen = er wahr seine Grenzen nicht. Du tendierst dazu übergriffig zu werden. Emotional. Aber das ist die Natur. Aber er kann da nicht gegenhalten, weil er Angst hat.
Zitat:Wenn ich das so lese von dir, heißt es (so kommts jedenfalls bei mir an) im Umkehrschluss: Die Beziehung hat keine Zukunft.
Kommt drauf an, was Du willst.