Grace_99
Gast
Ich bin seit Anfang Jan. mit einem Mann zusammen, mit dem ich vor ca. 1 Jahr etwas hatte, was damals aber nicht gepasst hat (Zeitpunkt etc.).
Das ganz letzte Jahr hat er sich immer sporadisch gemeldet, aber ich habe das abgeblockt, weil er mir immer signalisiert hat „Freunde werden?“. Wollte ich nicht.
Nun, Anfang 2016 dann doch aufn Wein getroffen, wir haben uns gesehen, alte Vertrautheit, Humor etc. war wieder da. Es war ziemlich schnell klar, dass es jetzt passt und wir beide auch ganz anders miteinander umgehen.
Ich bin seitdem mega verwirrt. Einerseits sehr verliebt, andererseits (und das übernimmt mittlerweile die Oberhand) sehe ich überall „das kann nix werden“. „Er tut nur so als ob, warum sollte er mich lieb haben“. „Er wird mich verlassen“ - überall sehe ich Gespenster.
Das ist ein großes Thema in der Therapie und meine Therapeutin sagt auch zu mir, dass dies meine Angst ist, die diese Sprache spricht (das negative), das kaum bis gar nicht genießen können, die Unsicherheit etc.
Macht schon Sinn, aber ich merke, wie ich total kirre dabei werde.
Ich bin im Umgang mit ihm nicht locker - bei männlichen Freunden kann ich das, oder auch bei Männern, die ich nur mag und keine tieferen Gefühle habe. Bei ihm - hab ich halt das Gefühl, er wird mich verlassen, hat mich nicht so lieb usw. usf.
Dank der Therapie habe ich gelernt zu verstehen, dass dies wirklich meinen Ängsten geschuldet ist - aber es fühlt sich so real an. Am liebsten würde ich alles hinschmeissen, nach dem Motto „Besser ich beende es, als dass ich beendet / verlassen werde“.
Normal ist anders, echt ^^
Vielleicht kennt der ein oder andere das und hat Strategien damit umzugehen; denn diese Veränderung (Angst ablegen) geht nicht nach einer Therapiestunde, dass wird dauern.
VG Grace