skully
Mitglied
- Beiträge:
- 244
- Themen:
- 13
- Danke erhalten:
- 88
- Mitglied seit:
mein derzeitger Freund lebt seit 6 Jahren getrennt udn ist seit 4 Jahren geschieden. Seine Ex lebt aber noch im gleichen Haus zur Miete. Das führte bisher dazu - da er ja allein lebte - dass ie stest für kleine gefälligkeiten auf ihn zurückgreifen konnte.
Seit es mich gibt, nämöich seit etwa 4 Monaten, ist das nicht mehr so. Da wir uns nur am Wochenende sehen können, versuchen wir natürlich möglichst viel zeit miteinander zu verbringen.
Jetzt kommt es bereits widerholt vor, dass ihr, also der Ex, ausgerechnet freitags, wenn er zu mir fahren möchte, irgendein dringendes Anliegen hat, das unbedingt, am besten noch am gleichen Tag zumindest aber am Wochenende erledigt werden soll. wenn ich freitags zu ihm komme, ist das aber nicht so. Mehrmals hat er ihr nun deutlich gemacht, dass er dazu ab sofort nicht mehr bereit ist, auf Abruf parat zu stehen und sie sich - so gern er ihr noch immer zur Hand ginge - eben jetzt nach seinen Terminen richten müsse.
Sie hat ihm erklärt, dass es ihr total schwer fällt zu akzeptieren, dass es eine andere Frau in seinem Leben gibt. Sie möchte mir auf keinen Fall persönlich begegnen und auch die zwei Töchter (fast 17 und 18 Jahre alt!) sollen keinen Kontakt zu mir bekommen. Zulettz hat sie IHM vorgeschlagen, er möge besser ausziehen, damit sie die Situation besser ertragen könnte. Daraufhin meinte er nur, dass sie ja auch ausziehen könnte, er ertrage die Situation nämlich ganz gut.
Mittlerweile ist auch meinem Freund klar geworden, dass da eine gewisse Absicht hinter den "Freitagsanliegen" steckt und ihm fällt auf, dass sie öfter als früher den Kontakt zu ihm sucht.
Nun steht Weihnachten an. Natürlich wird er Heilig Abend mit ihr und seinen Töchtern verbringen, will aber unbedingt am späten Abend doch noch zu mir kommen. Ich mag mich jetzt darauf gar nicht verlassen und hab ihm auch gesagt, er solle das mal entspannt angehen. Denn ich glaube, wenn sie spürt, dass er später noch weg will, wird sie sich erst recht abends dort fest beissen. Und am 2. Weihnachtstag hat auch noch die Tochter Geburtstag, da muss er ja auch wieder anwesend sein.
Ich bin normalerweise kein eifersüchtiger Mensch. Aber da wir eine Fernbeziehung führen und ich sie ja nicht persönlich kenne, fällt es mir schwer, sie einzuordnen. ich habe immer das Gefühl, sie versucht es ihm und besonders mir zu erschweren. Ja, Weihnachten gehört der Familie, also IHR, nicht mir. Ich stehe an zweiter Stelle. an solchen Familienfesten habe ich damit wirklich kein Problem, aber im Alltag darf sie schon merken, dass ICH Priorität habe.
Da sie abe rin einem Haus wohnen, kann sie natürlich jederzeit zu ihm und er zu ihr (was er aber freiwillig eigentlich nicht mehr tut), darauf bin ich gewissermaßen "neidisch".
Was meint ihr, wie ich damit umgehen soll? Anfangs habe ich gesagt, lad sie doch mla zum Kaffee ein, wenn man sich kennt, ändert sich die Situation. Aber sie will ja auf keinen Fall Kontakt zu mir und ich respektiere das. Trotzdem neige ich mittlerweile dazu, immer öfter über ihre Person nach zu denken.