Zitat von HoneySky:Er sagte klipp und klar, dass er sich nicht von seiner Frau und Familie trennen wird. Ich verlangte dies auch zu keinem Zeitpunkt unserer "Liebelei".
Ihr seid also
bewußt eine
unverbindliche Spaßbeziehung miteinander eingegangen.
Zitat von Zusammenfassung meinerseits:[es entstehen emotionale Abhängigkeiten, gefolgt von Abnabelungsversuchen, "Brüchen" und Wiedervereinigungen. Mit anderen Worten: Das komplette Programm einer Affaire, die längst beendet gehört hätte, weil der Spaßfaktor seinen Zenit überschritten hat und keine Festbeziehung in Sicht ist, so daß sich Frust bildet ohne Ende.]
Zitat:Nun schrieb er mir diese Woche, ob er mich anrufen dürfe. Ich fragte, was es seiner Ansicht nach noch zu besprechen gäbe.
Die Antwort: wie wir jetzt mit der Situation umgehen sollen, wie es mir ergangen ist und ihm, wie was weiter passiert, und ob es das jetzt war oder nicht.
Ich war komplett baff und absolute Wut stieg in mir auf. Er fertigt mich mit einer lächerlichen WhatsApp ab und fragt 5 Wochen später, ob es das jetzt war und was jetzt passiert? Unfassbar!
Letzte Woche schrieb ich ihm einen Brief, in dem ich meine ganze Wut kanalisierte, meine Verletzung.
Ich schrieb ihn nur für mich, denn ich musste irgendwo hin damit.
Ein einfaches: "Sorry, aber ich sehe da keinen Gesprächsbedarf mehr, unsere Affaire ist beendet und wir sind jetzt einfach nur noch KollegInnen" hätte völlig genügt, die Situation (und damit seine Rückfrage) abschließend zu
klären.
Stattdessen hast Du ihn also mit Deiner Rabattmarkensammlung überschütttet - was
erwartest Du Dir davon?
Zitat:Da gab es beispielsweise eine Nacht, in der er seine Kinder als sie schliefen, alleine ließ um bei mir zu sein.
Ich fühlte ein großes Unbehagen, ließ es jedoch zu.
1.
Es sind
seine Kinder, nicht Deine. Du bist
nicht dafür verantwortlich, ob
er einen Babysitter für sie organsiert oder nicht.
2.
Natürlich
ist es verantwortungslos von
ihm, dies nicht zu tun. Allerdings ist es letztlich
nicht Dein B., sondern seins - und das seiner Familie.
3.
Es ist auch schäbig von ihm, Dir das
auf die Nase zu binden und so das zu erreichen, was nun eingetreten ist: Daß
Du Dir Vorwürfe machst. Denn
es ist und bleibt allein
seine Verantwortung, wenn er lieber *beep* geht, als auf die eigenen Kinder aufzupassen bzw. zumindest einen Babysitter für sie zu organisieren.
4.
Du schreibst es selbst: Deine innere Stimme warnte, doch Du bist ihr (= Dir selbst)
nicht gefolgt. Es ist
nicht seine Schuld, daß
Du nicht auf die
eigene innere Stimme
hörst. Eben hier ist Dein Eigenanteil an der Geschichte, der auch von
Dir bearbeitet gehört - aber nicht mit ihm, sondern zwischen Dir und einem Profi (sofern erforderlich).
Zitat:Heute weiß ich, ich hätte damals schon klar Stellung beziehen sollen!
Du hast in dem Moment Stellung bezogen, wo Du Dich mit einem verheirateten Mann eingelassen hast, der kleine Kinder hat. Ab da war nämlich klar, daß Du eine ganz bestimmte Sorte Energie aus dieser Familie ziehen wirst, die aber nur dort investiert gehört. Selbst wenn er einen Babysitter organisiert hätte, würde sich daran nichts ändern.
Jenu - Menschen machen Fehler und Du siehst Deinen mittlerweile ein. Nun kann es eigentlich bloß noch um die Konsequenz gehen, die sich daraus ergibt.
Zitat:Viele Dinge in seinem Leben sind "einfach so passiert", er ist "einfach so da reingerutscht", völlig ohne sein eigenes Zutun. Im Hintergrund zog er jedoch sehr wohl die Fäden und wunderte sich dann, wie er da einfach so hineingeschliddert ist....
Wichtige Erkenntnisse, aber es ist nicht erforderlich, daß Du ihn jetzt bis ins letzte Detail analysiserst. Denn ab jetzt geht es nur noch um Dich und wie Du aus der Affaire raus- und zurück zu Dir selbst kommst.
Ich kann Dir nur empfehlen, einen
Schnitt zu machen und den Kontakt spätestens jetzt so
abzubrechen, daß er sich auf das berufliche Minimum begrenzt.
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Sag oder schreib ihm, daß es keinen Sinn habe, noch länger um den heißen Brei herumzureden: Es sei eine
unverbindliche Spaßbeziehung gewesen, die nun schon viel zu lange viel zu
ernst geworden sei und da er Dir
keine Festbeziehung anbieten
wolle oder könne oder beides, sei der Zeitpunkt gekommen, sie zu
beenden, bevor die Stimmung
noch mehr kippe, als sie eh schon ist.
Sag oder schreib ihm, daß es für Euch beide gesünder sei, die Sache zu beenden und daß
Du dies hiermit tust. Auch von einem "laß uns Freunde bleiben"
wollest Du absehen, da auch das
Dir nicht gut tue. Er möge sich bitte privat wieder auf seine Familie (oder auf andere Nebenfrauen als Dich) und im Job auf das Professionelle konzentrieren - genau wie Du ab sofort auch.
Aus diesem Grund würdest Du jetzt auch eine Kontaktsperre im privaten Bereich einleiten. Die Dienstdaten möge er bitte nur noch für professionelle Zwecke nutzen, ansonsten behältst Du Dir weitere Schritte vor.
Danke für den Spaß, schönen Tag und schönen Weg.
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Mehr
gibt es da nach meinem Dafürhalten
nicht mehr "zu besprechen".