Nalf
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Zitat von Dudo:ich bin sicher das du das nicht binnen ein paar Tagen geschafft hättest, alleine ein Jobwechsel dauert Wochen.
ich wäre schon gespannt wie du Reagiert hättest, wenn dich dein Partner binnen Tagen Verlassen hätte, während du selbst zuerst alles gut Überlegt geregelt hast, weil seit Monaten dein Entschluß fest gestanden ist.
Der Entschluss, mich zu trennen stand seit Monaten. Dass mein Ex dann tagsüber drauf zu seiner "ich hab mit ihr keine Beziehung - Freundin" fährt und das Kind bei mir lässt, für das er hauptverantwortlich war, war für mich nicht vorab erkennbar.
Also mit der Kita telefoniert, um extrem kostenpflichtige Zusatzstunden zu buchen. Dem Chef Bescheid gesagt, dass er mich im Home Office oder beim Kunden erreicht. Dann Teilzeitgesuch (von 40 auf 30 Stunden) eingereicht, um den 2jährigen nicht von früh bis spät in die Krippe schicken zu müssen. Daraufhin prompt eine Kündigung kassiert und zum Amt für ALG1 gelaufen, das gekürzt wurde, weil der reguläre Kitaplatz ja nur 30 Stunden abdeckt. Daraufhin einen Babysitter gesucht (kostet das gleiche wie die Zusatzstunden in der Krippe, ist fürs Kind aber schonender) und Bewerbungen losgeschickt und vors Arbeitsgericht gezogen, während mein Ex schon seinen satt vierstelligen Trennungsunterhalt bei mir eingefordert hat. Vorm Arbeitsgericht verloren, aber dafür einen neuen Job mit über einer Stunde Pendelzeit aber 35-Stunden-Woche und Babysitter und einer anderen AE-Mutter, die den Knirps nehmen konnte, wenn ich im Stau stand, am Start gehabt. Nebenher dem Ex den Trennungsunterhalt gekürzt, weil er die neue Flamme schon etwas länger am Start hatte und daher so ekelhaft bei uns war und zudem noch Geld von den Konten gezogen hätte, um ihr hübsche Dinge zu finanzieren. Dann ihm den Kindesunterhalt hingelegt, woraufhin er plötzlich ein Wechselmodell mit 600km Distanz zwischen den zwei Wohnorten wollte. Usw. usf.
Wo ein Wille bzw. die Priorität auf dem Kind, da ein Weg.
Wer sich fürs Kind aber nur dann verantwortlich fühlt, wenn's grad passt, der kann natürlich nicht den AG um Homeoffice oder Teilzeit oder Versetzung bitten, weil ja irgendwann noch eine Anwaltsrechnung bezahlt werden muss. Die zahlt die Mutter doch auch!
Ihr lügt euch mit eurem "geht halt nicht" und "alles nicht so einfach" doch selbst in die Tasche. Klar ist das alles nicht einfach. Aber es ist für echte Eltern alternativlos. Wäre seine Ex nicht fremd gegangen, sondern verstorben, hätte er den Sohn doch auch nicht ins Heim gegeben und nur zum Wochenende abgeholt. Da wäre der Fokus auf dem Kind gewesen und nicht auf Geld und Karriere.
Zitat von Dudo:um das ist es dem TE sicher nicht gegangen, sondern an der Mehrfachversion bei verschiedenen Leuten, warum sie das Kind bei ihren Eltern parkt und nicht beim Vater lässt
Was interessiert es ihn denn, ob seine Ex ihre Eltern belügt.
Er sagt ja selbst, dass er über ihre Lügen ihm gegenüber empört ist und darüber, dass die Ex sich vergnügt hat. Mit der Sorge ums Kind hat das gar nichts zu tun. Und auch nicht damit, dass er das Kind lieber gehabt hätte als es zu den Schwiegereltern zu geben. Denn unter der Woche kann er das Kind doch eh nicht nehmen.
Da ging es eindeutig darum, dass sie als Mutter nicht mit dem Mann, mit dem sie ihn betrogen hat, ins Bett gehen soll. Da wird die Sorge ums Kind gerade instrumentalisiert, um der Ex eins auszuwischen und sie als schlechten Menschen darzustellen. Ist sie auch. Als Partnerin und Ehefrau ist sie ein Monster. Aber das hat mit ihren Mutterqualitäten oder der Sorge ums Kind oder der Frage, ob es das Kind bei den Großeltern gut hat, gar nichts zu tun.