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Die Veränderungen nach dem Tiefpunkt - Eure Erfahrungen

Kerstin_2016


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Januar Rückblick / Diverses

An persönlicher Entwicklung ist aktuell nur bedingt zu denken, zumindest was die Seele und meine Muster betrifft.

Finanziell konnte es fast schon nicht mehr schlimmer kommen im Januar. Ein Hoch darauf, dass ich Multijobberin bin, ansonsten hätte es exentielle Gefahren gerieselt. Mich schocken diese Situationen nicht (mehr). Eine nicht eingeplante Rechnung von über 1.000 Euro konnte ich gechillt und mit schwarzen Humor bestückt achselzuckend zur Seite legen; das war so der Höhepunkt. Von den 500,- Euro Rechnungen will ich gar nicht reden (auch nicht eingeplant und auch nicht abzusehen gewesen).
OK, also doch Weiterentwicklung: denn vor nicht allzu langer Zeit hätte das mir das phasenweise den Boden unter den Füßen weggezogen.

Dann habe ich erfahren, dass meine Mutter wieder was zum Besten gibt. Zugegeben: dieses Mal war ich fast schon geschockt,
Ich habe ja nur noch mit meinem mittleren Bruder Kontakt aus der Familie, dieser wohnt noch zu Hause und alle 6 Wochen im Schnitt treffen wir uns bei uns. Bis kurz vor Weihnachten dufte er die Autos meiner eltern dafür in Anspruch nehmen. Nachdem ich allerdings meiner Mutter eine Kontaktsperren-Antwort gegeben habe, nach dem sie sich absolut sinnfrei mit einem Einzeiler bei mir gemeldet hat, wurde ihm das gestrichen. Mein Bruder sagte: sie hat zu ihm gesagt, dass er das zu akzeptieren hat, sie auch nicht drüber reden will. Es würde ihr nicht gut tun, daher darf er das Auto nicht mehr haben, wenn er zu mir kommen will.
Bitte?! ?! ?! Was mich daran schockt? Dass sie tatsächlich und wahrhaftig mittlerweile an Ihrer Version der Vorkommnisse glaubt und sich auch nicht zu schade ist, dass in x Anzahl an Telefonaten mit x Anzahl bei Freunden/Familie sich vom Gegenüber bestätigen zu lassen, dass sie im Recht ist. Unglaublich, sie lässt Tatsachen weg, damit sie besser da steht und geht quasi auf Stimmenfang. Irgendwie habe ich Mitleid mit ihr. Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Selbst mein Bruder kannte bis vor kurzem meine Version nicht. Als er mir das mit Auto erzählte, habe ich dann mal Details durchblicken lassen. Er war nicht wirklich verwundert, sagte, dass er sich das schon gedacht hatte und unsere Mutter die Realität und Fakten sich so dreht, wie sie am Besten darsteht. Recht hat er *achselzuck*. Achja, und sie kritisierte seine nicht vorhande Loyalität. Er ist der Einzige der sich nicht einwickeln lässt von ihr und von ihm auch mal Kritik hört. Blöd nur, dass meine Mutter ja keine Fehler macht. Vergebene Lebensmüh. Was mir das bringt? Schlicht weg, dass ich wieder einmal merke, dass es die richtige Entscheidung war, weiterhin keinen Kontakt zu ihr haben zu wollen. Ich bin noch nicht soweit, mich ihr gegenüber souverän zu behaupten. Da müssen noch andere Kräuter auf den Bäumen wachsen, um mit ihr zu reden. Denn es wird in Diskussionen ausarten, wo man mich nicht ausreden lässt, mir die Wörter im Mund verdreht und wo Tatsachen schlicht weg als Lüge dargestellt werden. Zudem neigt sie dazu laut zu werden und potenziell aggressiv zu reagieren wo körperliche Übergriffe nicht undenkbar sind. Wäre nicht das erste Mal. . . . Es gibt nur ein Prinzip bei Ihr: sie hat Recht, IMMER. Da könnte eine Armee vor ihr stehen. . . und alles wäre eh respektlos ihr gegenüber. Nee, nee

Mein Hauptthema 2020: mein Körper
Da geht dier Post ab. Schulmedizin steht mit grossen Fragezeichen vor mir. Das Cortison hatte ich abgesetzt, seit gestern nehme ich es wieder. Meine Kopfhaut nässt, ich habe seit 4 Tagen am ganzen Körper einen Dauerjuckreiz und meine Haut sieht immer mal wieder aus, als hätte dort eine Ekzem Party stattgefunden. Es gibt keine Hauterscheinung die ich noch nicht forografiert habe und das teilweise grossflächig. Leben am Limit ist da eher mein Leitspruch aktuell. Ich tänzel zwischen Ironie und Hoffnungslosigkeit hin und her.
Heute habe ich mich krank gemeldet. So kriege ich konzentriert keine Nachtschichten hinter mir. Das werde ich zur Gefahr für jeden. Und da ich in einem 112-Bereich unterwegs bin, kann ich das nicht mehr verantworten. Dankt mir eh kein Mensch, wenn ich mich zur Arbeit quäle.
Ergo muss ich noch zum Arzt. Dann können sie mir mal wieder Blut abzapfen. Außerdem muss ich mit dem Dermatologen reden. Es muss defintiv was passieren und zwar NICHT auf psycho-somatischer Ebene. Das können die drehen und wenden wie sie wollen.
Bis dagin futter ich die Kapseln vom Heilpraktiker. Ich glaube sogar, dass mein Zustand schlimmer wäre, wenn ich die nicht nehmen würde. Bis auf eine Sorte vertrage ich alles ganz gut. Und bis zum nächsten Fachtermin (die man ja kaum bekommt) kann das Zeugs wirken und ich sehe weiter.

1,5 kg habe ich auch wieder runter. Immerhin. Reicht mir noch nicht, denn 5kg sollen noch weg. Passt ja auch gut zum 2020-Thema: Körper.

Mein Beschluss kam für das Thema in 2020 . . .und es stand ein Mann auf der Matte.
Letztes Jahr habe ich einen Korb von ihm bekommen. Er war in einer Beziehung, daher war das völligst in Ordnung für mich. Er deutete quasi an, dass ich warten soll, denn die Beziehung wird eh beendet werden, nur das der Zeitpunkt nicht passt. Tja, war ja nicht mein Problem und auf das Abstellgleis lasse ich mich mit Sicherheit nicht parken, daher hatte ich den Kontakt gelöscht (dachte ich zumindest) und damit war keine 72 Stunden später das Thema für mich beendet. Nun trafen wir uns Anfang des Jahres durch Zufall wieder und er fiel mit der Tür ins Haus, dass er seit Ende 2019 Single ist. Ich habe es abgenickt, einen schönen Tag gewünscht und bin gegangen. Wenige Tage später hat er mich über FB eine Freundschaftsanfrage geschickt und ich habe es schlicht ignoriert. Zwei Tage später kam eine WhatsApp Nachricht nur mit dem Vornamen. Ich bin von einem ganz anderen Menschen ausgegangen und habe wenig später reagiert. Erst als ich die Nachricht abgeschickt hatte, sah ich das Profilbild und wunderte mich. Passte nicht zu dem Menschen, den ich hinter der Nachricht vermutet hatte. Ops
Auf jeden Fall lies ich mich einfangen zu einem Treffen das er vorschlug. Es sollte bei ihm zu Hause standfinden, ich schlug stattdessen aber ein Café vor. Sein Art zu schreiben ist schon schweeeeeer zu deuten und ertragen. Gaaaaaanz komisch und überhaupt nicht das, was man "sonst" gewohnt ist. Daher wollte ich das Treffen erst wieder absagen, nach dem er mich dann fragte, welche mänlichen Kontakte ich denn seit dem Korb so hatte. Er ist da echt crazy unterwegs. Nun denn, das Treffen war widererwarten echt super. Viel gelacht, keine Gesprächspausen, einige Gemeinsamkeiten auf breiter Bandbreite und die Zeit verflog. Seitdem? Hat er sich einmal gemeldet, mir gesagt, dass es ihm Spaß gemacht hat, es ungezwungen war und dass er mein Aussehn toll findet. Sendepause für 3 Tage. Naja, dachte ich mir. . .seit Freitag kein Kontakt, dann kann ich ihn ja ruhig am Montag vormittag mal anschreiben. Gesagt, getan. . . er hat reagiert, ähnliche Art und Weise wie vorher auch schon und seitdem. . . .nix mehr. Er sagte beim Treffen und im letzten Jahr auch immer gerne wie tough und selbstbewusst er mich findet. Ich denke schon, dass er das bei Frauen mag und es ihn nicht abschreckt. Allerdings stelle ich mir die Frage, ob er jetzt vieleicht erwartet, dass ich das nächste Treffen vorschlage. Und da bin ich im Disput mit mir. Man hat mir schon mal gesagt, dass ich zu schnelle und zu sicher formuliere, was ich will. Also das ich auch mal die Initiative in die Hand nehme und ein Mann keine Chance hat mich zu "jagen" bzw. zu "erobern". Daher halte mich da aktuell zurück. Zudem mein Ziel für dieses Jahr ein anderes ist. Ich möchte mich rein körperlich auf mich konzentrieren und nicht auf neue Freundschaften und/oder Beziehungen oder wie auch immer. Allerdings finde ich diesen Mann super symphatisch und ich finde es mega interessant, wie seine Augen bei Gesprächen miterzählen. Er scheint, entgegen dem Schreiben, ganz souverän unterwegs zu sein, wirkt entspannt, zielorientiert und eigenständig. Alles "Oberflächige" sind Green Flags. Daher ist, zugebeben, meine Neugier doch größer als mir lieb ist.
Ich schaue mal wie ich das innerlich bearbeiten kann. Als Grünschnabel im Dating-Verfahren bin ich da doch recht unsicher untwegs.

Nun denn. . . .jetzt in Februar, mein Ziel habe ich vor Augen. Im nächten monat habe ich einen Kurztrip in die Sonne gebucht. Meiner allerserster dieser Art überhaupt. Und mein Tattoo steht fest. Das wird mein Abschluss auf die schlimmsten drei Jahre meines Lebens. Das brauche ich gefühlt noch, um die Vergangenheit zu lieben und zu ehren.

05.02.2020 10:15 • #61


Kerstin_2016


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UpDate Februar bis Juli

Ich habe grad noch mal fix den vorherigen Beitrag durchgelesen und kam ins Schmunzeln.
Es hat sich einiges geändert und ich stelle fest: an die finanziellen Schwierigkeiten hat sich nichts geändert. Ich schreie generell hier und mein Verhältnis zu elektrischen Geräten ist schon verdächtig. Meine Waschmaschine (keine 5 Wochen jung) ging kaputt, gott sei dank wurden trotz Corona die Techniker ins Haus geschickt und es war schnell behoben. Mein Geschirrspüler (7 Monate jung) steht seit 4 Wochen kaputt in der Küche und kein Techniker ist weit und breit in Sicht. Mein Auto macht wieder mucken, hat keinen TÜV aktuell und meine Werkstatt meint einen neuen Estrich zu benötigen. Manchmal frage ich mich humorvoll, ob das auch Karma sein kann?!

Thema Körper. . .ich bin seit Januar weg vom Cortison, habe 5 Kilo wieder runter und habe mich in die Hände eines Heilpraktikers begeben. Daumen hoch und ich kann sagen, dass mir das echt geholfen hat. Nach einem Quartal habe ihc die Kapseln wieder abgesetzt und erst jetzt merke ich, dass es wieder losgeht. Aber alles noch im grünen Bereich. Ich überlege die Kapseln wieder zu nehmen, bin da aber noch etwas skeptisch. Ich habe diese abgesetzt gehabt, weil mein Körper da nach drei Monaten mit Magen/Darm vom Feinsten drauf reagiert hat. Aber. . .ich habe sowas wie Alltag mit meinem Körper und meine Beschwerden sind deutlichst besser geworden. Auch mein Körpergefühl ist super wieder und ich kann meine Grenzen um Längen besser einschätzen. Und. . .ich habe eine neue Martratze, seitdem habe ich kaum noch Schwierigkeiten mit den Schultern.

Mit meiner Familie habe ich nach wie vor keinen Kontakt und auch mit meinem Bruder nicht, weil mein Elternhaus sich selbst noch immer unter Quarantäne stellt. Ich frage mich wie die das machen, weil meine Eltern beiden selbständig sind. Nun denn, nicht mein Problem. Hin und wieder tauschen mein Bruder und ich ein paar Zeilen aus. Wir waren beiden im schriftlichen Miteinander noch nie stark unterwegs, daher freue ich mich darauf, wenn wir uns wiedersehen.

Im Mai habe ich einmal meinen Forengrund angeschrieben. Ich wollte einfach sehen, wie ich auf ihn reagiere und was es mit mir macht, wenn wir schreiben. Es war ein paar Tage ein nettes hin und her geschreibe, das war es dann auch schon. Ich habe gar kein Interesse mehr an ihm, auch freundschaftlich nicht. Von daher kann ich sagen: ich bin "geheilt" Kein Wehmut mehr, keine Fragezeichen oder Antworten die mir fehlen, kein Nix. Ich wünsche ihm alle Gute und das war es dann auch schon. Auch die Zeit miteinander ist nur noch eine grobe Erinnerung. In zwei Monaten ist das "Ende" unseres Miteinanders bereits vier Jahre her. Und an Sylvester werde ich an ihn denken, denn da wird mir wieder bewusst werden, welche Entwicklung ich in den vier Jahren gemacht habe. Danke dafür FG

Der Mann aus dem vorherigen Beitrag ist Vergangenheit. Es hat sich nichts ergeben und das ist auch gut so. Unbeständig und nicht so souverän wie er es erscheinen lässt. Komischer Kauz. Er schrieb mich nach vier Wochen absoluter Funkstille an, dass er ja ehrlich unterwegs sei und mir deswegen mitteilt, dass der Funke beim ersten Treffen nicht übergesprungen sei. Ich habe darauf gar nicht geantwortet, weil ich es irgendwie dumm fand, darauf noch irgendwie zu reagieren. Das gefiel ihm anscheinend nicht und er schrieb mich zwei Tage später wieder, ob ich dazu nichts sagen will. Daraufhin habe ich ihm geantwortet, dass es da nichts zu sagen gibt und ich mir das bereits in der ersten Woche nach unserem Date gedacht hatte. Thema erledigt.

Ich bin dann an einem jüngeren Mann "verfallen". Jetzt im Nachgang war das eher bedürftig wie wirklich interessiert. Beruht sich allerdings auf Gegenseitigkeit, daher gehe ich da entspannt mit um. Ich habe ihm noch den Kopf gewaschen, als ich ihm mitteilte, dass er konfliktscheu ist und dass sein totstelll-Reflex bei Menschen, die man angeblich gerne hat, nicht so gut ankommt. Außerdem habe ich ihm ins Gesicht geworfen, ob er eigentlich weiß, dass er das größte x. unter der Sonne ist. Auch hier Thema erledigt.

Und da ich so schön am Aufräumen war, hat mein Arbeitsgeber vorletzte Woche zu spüren bekommen, dass ich auch anders kann. Ich habe mit sofortiger Wirkung alle Beauftragungen abgelegt. Peng. Ich mache nur noch das weswegen ich eingestellt bin und fertig. Die Aufgaben können andere übernehmen und sich dem ignoranten Verhalten der betr. Führungsebene widmen. Ich nicht mehr. Auch hier: Thema erledigt.

Ja, ich bin etwas mit der Keule unterwegs gewesen. Sicherlich ist das eine oder andere nicht immer sachlich gewesen. Aber hey, mir gegenüber hat man sich auch nicht immer sachlich verhalten und irgendwann ist auch mein Mass voll. Ich passe halt auf mich auf und ich stellte fest, dass ich zuviel gebe und mein Invest einfach zu hoch ist. Nicht nur in menschlichen Bereichen, sondern auch in der Leistung. Und das habe ich "abgestellt". Entweder auf Augenhöhe und im Gleichgewicht oder gar nicht. Es darf gerne die Waage mal zur einen Seite und dann auch wieder zur anderen Seite wandern, aber ein Dauerzustand im Ungleichgewicht wird es nicht mehr geben von mir. Das kostet einfach zu viel Energie und Kraft und die brauche ich für andere wichtige Dinge.

Alles in allem. . . .mir geht es gut und ich mag mein Leben wie es ist.
Egal wie was auch immer ausgeht: alles wird gut

Ich bin entspannt, lebensfroh, von gern allein bis gesellig, lasse die Neune mal gerade hängen, verschiebe sogar Dinge, wenn ich mal keine Lust habe und mein Perfektionismus kommt ins Wanken. Ich habe wieder ein Hobby, plane nicht groß meine Zukunft und habe aktuell ausnahmsweise mal kein Ziel vor Augen ausser mich selbst. Sonst getrieben von Zielen und Vorhaben, lebe ich ein Stück weit in den Tag hinein und mir geht es damit, Überraschung, nicht schlechter. Ich schaffe es deutlichst leichter Menschen gehen- oder loszulassen. Halte mich nicht mehr an Menschen fest, die mir nicht gut tun und ich bin entspannt, entspannt und noch mal entspannt. Selbst in kritischen Situationen schaffe ich es mit entspannten Gefühl contra zu geben. Ich hau raus was mich stört und schaffe es sogar, dass es nicht gleich nach Kriegsgebiet aussieht. Ich nehme nicht gleich alles persönlich, sehe und höre mmir auch die andere Seite an und ich rechtfertige mich deutlichst weniger. Kritisiert man mich ohne konkrete Beispiele zu nennen, geht es rechts rein und links wieder raus udn ich nehme es nicht mit. Auch in Sachen Freundschaften bin ich gewachsen. Ich mache nicht mehr alles zu meinem Problem und renne niemanden hinterher, der so gut wie keine Zeit für mich findet. Sporadische Treffen sind nett und OK, aber gleichzusetzen mit Bekanntschaften. Diese Menschen werden mich sehen, aber nicht wahrnehmen (können) und nur hören
Meine Ausstrahlung scheint sich geändert zu haben, denn ich ziehe Menschen an, die wirklich übelst interessant sind. Also rein auf kommunikativer Ebene. Diese Menschen bereichern mein Leben, auch wenn sich manchmal nur die Wege für einen kurzen Moment kreuzen. Da sind schon geistige Ergüsse bei zustanden gekommen, die ich "mitgenommen" habe. Ich werde auch von Männern angesprochen, die mich sonst nicht angesprochen habe. Bisher kriegt jeder einen Korb von mir. . .kein Interesse. Lerne ich einen vielleicht einmal kennen, sind die Beweggründe manchmal unterschiedlich und wenn ich dann merke, dass sie "mehr" wollen, ziehe ich mich zurück oder zeige den RedFlag. Kein Platz und kein Interesse ^^

Nach nun fast 5,5 Jahren Single Dasein (die FG Zeit kann man nicht so wirklich als BZ bezeichnen) bin ich wirklich Single und genieße meine Zeit. Ich habe einige passende Menschen um mich herum, die quasi zusammen meinen Mein-Menschen ergeben und das reicht mir. Für körperliche Nähe gibt es andere MIttel und Wege und auch das reicht mit erst einmal. Und sollte noch mal einer auf der Fläche erscheinen, schaue ich was passiert und was es mit mir macht. Er wird dann eine Wahl sein und keine Option. An meinen Vorstellungen werde ich nicht weiter arbeiten, auch wenn diese für den einen oder anderen zu hoch gegriffen sind, für mich sind sie es nicht.

So, das war es wieder

18.07.2020 15:20 • #62



Die Veränderungen nach dem Tiefpunkt - Eure Erfahrungen

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Bumich

Bumich


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Ja supi. Mach weiter so. Bist auf den richtigen Weg.

Zitat von Kerstin_2016:
Es ist mehr Symbiose geworden, als gegenseitiges Zerhacken


Der Pfad Buddhas. Der Mittelweg. Geh ihn weiter und du triffst auf etwas sehr sehr bemerkenswertes.

Zitat von Kerstin_2016:
Ich habe gelernt, dass meine Gedanken auch mal für meine Emotionen verantworlich sind und ich es damit selbst in der Hand habe,


Nicht auch mal. Ausnahmslos. jeder noch so kleine Gedanke bestimmt unsere Emotionen. Und unsere Emotionen bestimmen unser Handeln.

Zitat von Kerstin_2016:
Und wieder ein Stück mehr Frieden gefunden.


Das wovon du sprichst nennt man vermutlich Gelassenheit.

Zitat von Kerstin_2016:
Ich denke die Überschrift und Antwort wäre: um mir selbst offen und ehrlich hinter die Stirn zu gucken.


Wie machst du das? Das hat ja noch niemand geschafft. Noch nie konnte ein Mensch mit seinen Sinnen hinter selbige schauen.
Eig. sind die Sinne nach außen gerichtet und der hinter den Sinnen bleibt für die Sinne verborgen.
Wie auch immer. Freut mich das du gute Vortschritte machst. Bleib dran. Der Mittelweg ist einer der besten. Alles richtig gemacht.

22.07.2020 10:35 • x 1 #63


Kerstin_2016


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UpDate Januar / Rückblick der letzten 6 Monate

Ach herrje wie die Zeit vergeht. Ich war desöfteren am Überlegen, ob und was ich hier wieder schreiben kann.
So richtig grooooßartiges ist nichts in meinem Leben passiert. Der normale Wahnsinn vielleicht.

Gesundheitlich bin ich auf einem guten Weg. Ich bin noch immer Cortisonfrei und nehme suuuuper selten das Zeug. Überbrücken kann ich mich gut mit Cetrizin. Meine Ausschläge und Symtome sind wirklich selten geworden. Ich habe keine Gelenksschmerzen mehr und kann meine Jacke anziehen, ohne komische Verrenkungen machen zu müssen, weil das Schultergelenk schmerzt. Auch Anschnalle im Auto kann schmerzfrei vollzogen werden. Ich habe noch immer Nahrungsmittel die ich vermeiden sollte. Allem vorran zuviel Zucker. Aber hey. . .schlecht ist das nun nicht Sobald ich wieder Geld habe, werde ich eine Haarprobe wieder abgeben um zu sehen was die Amis für Ergebnisse daraus ziehen. Beim letzten Mal (01/20) waren u.a. meine Aluminiumwerte derart hoch, dass die Skala nicht ausreichte um das darzustellen. Auch andere Werte waren weniger schön und zeigten deutlich, dass ich dabei war, eine Niereninsuffizienz zu entwickeln. Probleme habe ich noch immer mehr zu trinken. Ich schaffe aktuell wieder weniger als 2 Liter. Dabei war ich schon mal auf 3 Liter und alles in mir hat davon profitiert. Schon komisch, dass der Mensch dann nicht handelt und entsprechend reagiert (merke im Job auch immer wieder). Nun denn, ich arbeite dran. Seit 2,5 Wochen bin ich mit dem Laufen angefangen, selbst das schaffen meine Gelenke mit Bravur. Das macht mich happy, denn eines meiner Ziele in 2021 ist ein Hindernisslauf.

Finanziell ist es. . .psssst. . .sehr ruhig bei mir. Keine Katastrophen, keine Elektrogeräte, kein Auto muckt auf. Ich bin schuldenfrei ins Jahr 2021 gegangen. Seit mehr als 10 Jahren bin ich nun schuldenfrei. Mein Exmann und ich haben Schulden aufgebaut während der Ehe. Nach dem Aus habe ich ohne groß Blabla die Schulden mitgenommen ins neue Leben. Er hatte genug zu bewerkstelligen. 5 Jahre dümpelte der Berg vor sich hin, bis ich 2020 beschloss, trotz meiner finanzeillen Situation, den Berg loszuwerden. Ich wollte am 01.01. um 00:00:00:01 ein Cent plus haben auf dem Konto. Ich habe das Ziel Nummer 1 für 2021 erreicht und das Konto ist mitllerweile gelöscht. gut Gefühl

Ich bin noch immer bei meinem Arbeitgeber, spiele aber mit dem Gedanken woanders hinzugehen. Dieser innerliche Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen und hängt auch an anderen Dingen. Ich kann mich im wahrsten SInne noch nicht lösen und habe daher erst mal kleine Schritte gemacht: auf dem Markt umgesehen, ein Zeugnis angefordert ect. Da warte ich also einfach mal ab, wie es sich (in mir) entwickelt. Wie im letzten Post oben geschrieben, habe ich mich von allen Verantwortungen im Job gelöst, die ich abgeben konnte und ich muss sagen, dass mir das verdammt gut getan hat. Ich habe keine Überstunden mehr, ich brauche an nichts mehr denken und mache nur noch das wofür ich eingestellt wurde (alle Stati die ich inne hatte waren ohne Gehaltsverbesserungen). Also auch hier: Ruhe im Karton

Veränderungen stehen in meinem Haus an. Zwischen meiner Großen und mir entwickelt sich was. Ich denke mal, dass es ihre Art ist, sich abzunabeln. Sie ist sehr bestimmend geworden, führt sich manchmal auf, als wäre sie der Hausvorstand, mosert viel und haut teilweise Sprüche raus, die sehr verletztend sind. Ich gehe, entgegen meiner Art, gegen nichts an. Hin und wieder zeige ich eine Grenze auf, ansonsten lasse ich sie machen. Frei nach dem Motto: wenn es dir nicht passt, dann ziehe aus. Nicht, dass ich sie loswerden will, aber ich merke in mir selbst, dass es Zeit wird, mein Leben für mich zu organisieren und nicht immer meine Kinder (19+21 J.) an erster Stelle zu stellen. Sie ist in einem Lebensbereich nicht "einverstanden" wie ich entscheide und hat Probleme damit, dass mir egal ist, wie sie darüber denkt. Es ist mein Leben und in naher Zukunft werden Beide ihre eigenen Wege gehen. Dann bleibe ich zurück und ich bin nicht gewillt, dann vor dieser Tatsache zu stehen und festzustellen, dass ich immer an die Beiden gedacht habe und nun dastehe mit "Nichts". Also auch als Mutter nabel ich mich ab und löse mich von der 100% Mutterrolle. Sie werden immer meine Kinder sein und selbstverständlich werde ich immer für die Beiden da sein, nur halt nicht mehr zu jedem "Preis". Meine Entscheidungen falle ich nicht mehr im Sinne und für meine Kinder, sondern für mich und das damit kommt meine Große nicht so wirklich klar. Mag sich egoistisch anhören. . .es fehtl ihnen aber an nichts. Ich kreise hier nicht mit dem Hammer, erkläre mich und gebe Raum, aber alles so, dass ich mich als Mensch dabei nicht selber vergesse. Ich bin halt nicht nur Mutter, sondern auch Frau und Mensch und das kommt immer mehr zum Vorschein.

Einen Herzschmerzmenschen habe ich auch (nicht / an meiner Seite). Frei nach dem Motto: tausendmal berührt, tausendmal nichts passiert. Wir kannten uns drei Jahre im Vorfeld schon, sehr gut sogar. Es entwickelte sich und wir konnten den Zug nicht aufhalten. Ein Happy End gibt es nicht. Ist manchmal im Leben so. Durch meine FG Zeit hier war ich "gewappnet" und ich muss sagen, dass so wirklich richtiger Liebeskummer sich nicht eingestellt hat. Klar hatte ich Tage an denen es mir schlecht ging und ich das "Schicksal" verflucht habe, aber alles in allem muss ich gestehen, war es jetzt nicht sooooo schlimm. Er ist wohl eine Lektion und lerne aus dieser Geschichte. Und das wiederum ist positiv, denn es ist persönliche Entwicklung. Und daran ist nichts negatives

Nun habe ich meine Pläne für dieses Jahr und verfolge diese. Coronoa bremst aus, wird mich aber nicht aufhalten.
Im Job wird es mit dieser Pandemie immer anstrengender. Aber auch das werde ich hinkriegen

06.01.2021 10:44 • #64




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