Zitat von VictoriaSiempre: Also Du und Deine Hoteliers-Freundin natürlich.
Um Dir dazu nun noch ein abschließendes Wort zu sagen, das Dir die Ursachen der Beweggründe der Hotelfreundin vielleicht und hoffentlich erhellt:
Sie hat eine langjährige (Jahrzehnte) Mitarbeiterin, die einen bestimmten Bereich gemanagt hat.
Die ist dann, als es losgegangen ist mit diesen Impfungen, gleich losgestürmt, um sich zu schützen. Daraufhin ist sie gleich einmal akut umgekippt und war, wenn ich mich recht erinnere, zwei oder drei Wochen lang arbeitsunfähig.
Und so ging es dann weiter, dauernd kränklich bis krank und seit der letzten (der 4.) Impfung im Frühjahr nicht nur das, sondern auch noch depressiv und nachhaltig geschwächt. D. h., diese Frau fällt mehr oder weniger dauernd aus. Gerade im Gastronomiegewerbe ist ohnehin schon kaum Personal zu bekommen. Zumindest hier bei uns. Dann scheint es mir doch verständlich, dass man nicht Geimpfte anstellen möchte, die dann alle paar Wochen über längere Zeit ausfallen. Ein Betrieb muss schließlich gewinnbringend geführt werden. Und in Zeiten wie diesen kann man es sich erst recht nicht leisten, quasi als Heilsarmee für Gestrandete zu fungieren. Denn dann kann man den Betrieb über kurz oder lang nämlich zusperren.
So einfach ist das. Und das hat gar nichts mit Unmenschlichkeit oder Geldgier oder sonst etwas zu tun, sondern ist einfach betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.
Auch im Pflegebereich oder anderen öffentlichen Dienstleisterbereichen fallen ja viele immer wieder aus. Nur geht es hierbei halt um kein privates Unternehmen, so dass man großzügiger sein und auch Geimpfte mit ungewisser Zukunft aufnehmen kann. Bei einem privaten Unternehmen hingegen ist das ein Glücksspiel, auf das sich nicht jeder einlassen kann, erst recht nicht Kleinbetriebe, bei denen es auf jeden Mitarbeiter ankommt.
Gar so unverständlich wird das hoffentlich ja nicht sein.