19558

Dieser Sommer macht mir Angst!

D
Zitat von Scheol:
Wer schon einen Nickname , zwar die verniedlichte Form . von einer großen Firma die Nahrungsergänzungsmittelherstellers hat , der darf das. ( Doppelherz ).


Vielleicht kann ich dort anfragen, ob sie mich sponsern, wenn ich ihren Namen trage.

Zitat von Scheol:
Sie wurden oft als Simulant hingestellt. Und hatten einen sehr schweren Stand.


Japp. Kenne ich alles. Wobei es auch nicht leicht ist, das von psychosomatischen Beschwerden zu trennen. Die Psyche hat immer einen Anteil am körperlichen Befinden. Umgekehrt genau so. Psychosomatik interpretieren nicht nur Laien, sondern auch einige Ärzte in meinen Augen falsch. Indem sie es abtun als eingebildete oder überinterpretierte Beschwerden und Augenmerk auf Psyche legen und dann sagen „sehen Sie, hab ich doch gesagt, es ist ihre Psyche, die ihnen so zu schaffen macht.“ Selbsterfüllende Prophezeiung.

Zitat von Scheol:
Um 2010 wurde Burnout „modern“. Also wurden viele in diesen Topf geworfen. Damals wo man sagte , „Burnout ist eine Depression. Und bei Depression hilft Sport.“


Das war mein Todesstoß, als ich Rehasport bekam. Nach jeder Sportstunde Erkältungssymptome, tagelange Erschöpfung. Ich ignorierte es, da ich dachte, das wird schon. Dann ging gar nix mehr. Muskelzittern am ganzen Körper, konnte die Übungen nicht mehr machen, weil der Körper es nicht ausführen konnte. Brennen wie Feuer im Oberkörper über Wochen, Schwindel…

x 2 #6166


Scheol
Zitat von Doppelherzchen:
...Brennen wie Feuer im Oberkörper

hatte damals immer das Gefühl das zwischen haut und Muskeln die haut brennen würde im Brustbereich.

x 2 #6167


A


Dieser Sommer macht mir Angst!

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M
Zitat von Scheol:
Das Chronische Fatigue-Syndrom, lernte ich damals 2008 oder 2009 kennen. Die Leute berichteten wie es ihnen geht , und niemand sich damit auskennt. Sie wurden oft als Simulant hingestellt. Und hatten einen sehr schweren Stand.

Das hab ich seit fünf/sechs Jahren inkl. Brainfog. Hab das mittlerweile als gegeben akzeptiert. Findet ja eh keiner raus, was es ist. Ich weiß nur, dass das mit dem Burnout und Hörsturz einher ging. Das ging 2014 los. Also hab ich das sogar noch länger.

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tina1955
Zitat von Scheol:
Lt. Nachrichten waren die Raketen wohl zwei Flugabwehrraketen von der Ukraine. Biden sagt das es unwahrscheinlich ist das es Russland war. Wolodymyr ...

Das wird hoffentlich ganz genau untersucht werden können, wessen Raketen es tatsächlich gewesen sind. Ich traue dem Wolodymir mittletweile alles zu.
Da glaube ich eher Putin, wenn er sagt, in diese Richtung gab es gestern überhaupt keine Angriffe.

x 4 #6169


K
Zitat von Doppelherzchen:
Bei mir fing es im Jugendalter an nach 'nem Infekt. Hat nur keiner erkannt, war immer ausschließlich Psycho-Schiene, was anderes kam da gar nicht erst in Betracht.

Zeckenstich

mit einem unglaublichen Krankheitsgefühl. Nächsten Tag war es weg. Und kam wieder, wie es munter war.


Bei mir ging es mit Mitte 20 los. Ein paar Monate nach mehreren Zeckenbissen. Seitdem ein auf und ab, gute Zeiten, schlechtere Zeiten bis ganz schlecht als es mich die drei Jahre schwer erwischt hatte.
Infekt, nochmal Zeckenstiche, FSME Impfung irgendwo in der Mitte wird der Grund sein.
Nun Corona/long covid als Krönung, damit es nicht langweilig wird und man auf die Idee kommen könnte, ein normaleres Leben führen zu können.

Zitat von Doppelherzchen:
Die Liste meiner Symptome ist unendlich. Seit ich im April Covid hatte, NOCH abgefahrene Symptome. Tja, es ist, wie es ist.

Was mir seitdem neu ist, sind die manchmal extrem bunten und abgefahrenen Träumen.
Wenigstens sind diese nicht unangehm.

x 2 #6170


Hola15
Will mich mal einreihen.
Seit 2016 nach einer Infektion ständig n „Crash“ mit brutaler Erschöpfung, elendigen Gliederschmerzen, Hals schwillt gefühlt an, Gesichtshaut heiß, heftiges Brainfog, dazu noch sonstiges wie orthostatische Intoleranz etc. Also bei den Diagnosenkriterien dieses Kanadischen Dingsbums für ME/CFS bin ich voll drin.
Dachte anfangs in Richtung Fybromyalgie aber bei mir wird’s mit Belastung auch nur schlimmer.
Ärzte finden nix und ich bin irgendwann nicht mehr hin weil es schrecklich frustrierend war. Anfangs war ich wohl auch für ne Depression „überqualifiziert“.
Da ich weder aus Berlin noch aus Brandenburg komme, diagnostiziert es eh keiner und wenn kannst auch nicht viel machen.

Als es anfing hatte ich allerdings auch einen Heidenstress über Jahre. Schließe also auch das nicht aus.

Nach Jahren des „durch den Alltag quälens“ und weiteren Belastungen, die auf mich einstürzten, hab ich nun tatsächlich ne Depression entwickelt. Mein tolerierbar Aktivitätszeitraum lag die letzte Zeit bei ca. 3h.

Nun gut, ich bin jetzt seit Frühsommer im Krankenstand (soweit man das mit Kindern so sein kann) und war jetzt auch 6 Wochen in ner Klinik.
Langsam gehts wenigstens mit der Lebensfreude wieder bergauf und ich fühle mich auch schon etwas fitter. Crash‘s habe ich seltener.

Die Ärzte in der Klinik sind sehr konsequent in ihrer Haltung, dass Körper und Psyche nicht zu trennen sind. Drum denk ich mir fang ich halt bei der Psyche an, wenn es sonst eh nix gibt.

Ich halte es mittlerweile auch nicht mehr für ausgeschlossen, dass da ne (komplexe) PTBS dahintersteckt, die ich bis dato nicht bemerkt und gut händeln konnte.

Ach ja, gerade wieder einen Anruf bekommen, dass meine Krankenkasse doch möchte dass ich bei meinem Arzt vorbeischaue. Die sind sowas von lästig obwohl sie ja durchaus jetzt Diagnosen/ Arzt und Klinikberichte haben.

x 4 #6171


D
Was eure Symptome anbelangt: wurdet ihr schon mal auf Allergien gegen Umwelteinflüsse untersucht?
Eine meiner Klientinnen war schon als Kind eher empfindlich mit Neigung zu Kopfschmerzen.
Als Erwachsene erkrankte sie an Grippe und von da an wurde es schlimmer.
Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Brainfog usw.
Ich glaube das heiß Multiple Chemikalien-Sensitivität.
Das betrifft schließlich 5% der Deutschen.

x 2 #6172


Scheol
Zitat von Hola15:
Will mich mal einreihen. Seit 2016 nach einer Infektion ständig n „Crash“ mit brutaler Erschöpfung, elendigen Gliederschmerzen, Hals schwillt ...

Wie sieht es mit einer Reha noch aus ?

( wie alt sind die Kinder ? )

#6173


Hola15
Zitat von Scheol:
Wie sieht es mit einer Reha noch aus ? ( wie alt sind die Kinder ? )

Ich war ja jetzt in der Klinik. So viel hat es auch nicht gebracht, aber wenn es mir zu viel wurde, konnte ich da wenigstens die Therapien absagen. Mir wurde empfohlen immer unterhalb der Belastungsgrenze zu bleiben, dann hab ich vllt. ne Chance das Fenster zu erweitern. Bzw. muss mein Körper mir wieder vertrauen lernen, nachdem ich ihn so lange ausgenutzt und missbraucht habe
Gefühlt brauche ich einfach noch Zeit und arbeite parallel an der Psyche und nutze meine Energie um auch meinem Körper was Gutes zu tun (in Maßen).
Eine zusätzliche Reha in der ich n verpflichtendes Programm hab ist gerade die Horrorvorstellung für mich, zumal ich bei den (wenigen) Therapieeinheiten in der Klinik wieder Crash‘s hatte.

#6174


Hola15
Ach ja. Vor kurzem hat die Charité/ Prof. Scheibenbogen noch Teilnehmer für ne Studie zu Post Covid/ ME CFS gesucht. Ich bin da leider zu weit weg für. Aber vielleicht läuft das ja noch, wenn es wen interessiert der näher dran ist.

x 2 #6175


Scheol
Zitat von Hola15:
. ...Eine zusätzliche Reha in der ich n verpflichtendes Programm hab ist gerade die Horrorvorstellung für mich, zumal ich bei den (wenigen) Therapieeinheiten in der Klinik wieder Crash‘s hatte.

Das Programm ist NICHT verpflichtend.

Eine Reha ist dazu da um deine Belastungsfähigkeit auszutesten.

Man versucht dich bei Beginn der Reha irgendwie ein zu Leveln , und sagen wir mal , du bekommst 6 Programm, die du aber nicht machen musst wenn du sie energetisch nicht kannst.

Der Plan kann erhöht werden oder reduziert werden. Danach wird ein Entlastungsbericht geschrieben , wie du dich dort sozusagen angestellt hast.

Ich würde hier , bei dir , weiter es laufen lassen , bis die Krankenkasse sagt du solltest mal einen Antrag stellen.

x 1 #6176


Fliesentisch
Zitat von tina1955:
Ich traue dem Wolodymir mittletweile alles zu.


Die Amis können doch genau sehen, wo die fraglichen Raketen abgeschossen wurden. Dafür würde ein Staatschef in der Situation Kiews doch nicht die Unterstützung der NATO in einer so existentiellen Bedrohungslage wie riskieren.

Wie gesagt, am ehesten Versagen alter Sowjettechnik. Nur hatte der Bediener eben andere Farben auf der Uniform.

x 3 #6177


T
Zitat von tina1955:
Das wird hoffentlich ganz genau untersucht werden können, wessen Raketen es tatsächlich gewesen sind. Ich traue dem Wolodymir mittletweile alles ...

Und selbst wenn es ukrainische Abwehrraketen waren - daran ist letztlich ebenfalls Russland Schuld, das gestern 85 Raketen auf die Ukraine abgefeuert hat und die Ukraine nur versucht hat, sich dagegen zu verteidigen. Ohne Russlands Krieg gegen die Ukraine wäre das alles nicht passiert.
Ich bin da ganz bei Rishi Sunak:

Der britische Premier Rishi Sunak hat Russland unter Kremlchef Wladimir Putin die grundsätzliche Schuld am Raketeneinschlag in Polen gegeben: „Das Wichtigste ist, anzuerkennen, warum die Ukraine Raketen einsetzen muss, um ihr Heimatland zu verteidigen“, sagte er am Rande des G20-Gipfels zu Berichten über eine ukrainische Flugabwehrrakete. „Es muss sein Heimatland gegen eine illegale und barbarische Angriffsserie Russlands verteidigen.“

x 4 #6178


Scheol
Zitat von Fliesentisch:
Die Amis können doch genau sehen, wo die fraglichen Raketen abgeschossen wurden. ...

So wie sie genau sehen konnten , wer sich in der Ostsee befunden hat , wie das mit Gas Pipeline passiert ist

Nur hat man den Eindruck das es auch kein mehr interessiert.

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ElGatoRojo
Zitat von Scheol:
Nur hat man den Eindruck das es auch kein mehr interessiert.



Tja, unsere Zeit ist schnelllebig und der Aufreger von gestern heute schon irrelevant. Wie war es mit der Wahrheit, die zuerst stirbt?

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A


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