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19558

Dieser Sommer macht mir Angst!

Fidschicat
Zitat von BernhardQXY:
Themen die wir gemeinsam bekämpfen müssen

wer ist "wir"?

Zitat von BernhardQXY:
Das glaube ich nicht.

Ich glaube das direkt für dich mit zwinkern

#8101


G
Zitat von tina1955:
Solche Irren würde ich nicht an Verletzte ran lassen.

Kartoffeln schälen in der Kantine oder Latrinen schrubben mit der Zahnbürste war zu meiner Zeit schwer in Mode.

x 1 #8102


A


Dieser Sommer macht mir Angst!

x 3


L
Zitat von BernhardQXY:
Woher glaubst Du zu wissen, dass ich keine Erfahrung mit Brennpunkten habe?

Mir ist gerade der Austausch vergangen. Ich glaube nicht, dass du Gewalterfahrungen hast, nur weil du im Bus aus dem Fenster geschaut hast.
Du relativiert Gewalt durch andere Nationalitäten und ziehst mal locker flockig die Ossis aus dem Elbsandsteingebirge heran, die jeden mit einer anderen Hautfarbe aggressiv und gewaltbereit begegnen! Wohnst du dort? Sprichst du für alle?
Ostdeutschland-Rassismus? Alle rechts dort?
Nochmal Glückwunsch.

x 4 #8103


B
Zitat von Lizzzy:
Mir ist gerade der Austausch vergangen. Ich glaube nicht, dass du Gewalterfahrungen hast, nur weil du im Bus aus dem Fenster geschaut hast.
Du relativiert Gewalt durch andere Nationalitäten und ziehst mal locker flockig die Ossis aus dem Elbsandsteingebirge heran, die jeden mit einer anderen Hautfarbe aggressiv und gewaltbereit begegnen! Wohnst du dort? Sprichst du für alle?
Ostdeutschland-Rassismus? Alle rechts dort?
Nochmal Glückwunsch.

Also darf man Deiner Meinung nach nur einer Meinung haben, wenn man eine Gewalterfahrung hatte? Ich finde, Du lehnst Dich gewaltig aus dem Fenster.
Auch hier wieder ein paar Zahlen:
Nimmt man die Zahlen der Verfassungsschützer so sind bei den rechtsextremen ( auf 2011 bezogen- also vor Corona!)
die Bundeslnäder in folgender Reihenfolge
Meck Pom
Sachsen
Schleswig Holstein
das Ende makieren
Bremen nrw und Badenwürttenberg.
das am wenigsten vom Rechtsradikalismus betroffene neue Bundesland ist Thüringen auf Rang 6.
Die Zahlen stammen von der Stiftung Amadeu Antonio, der wie ein Tier von Skins gejagt und erlegt wurde- und die Täter bekamen von Ostdeutschen Richtern Köperverletzung mit Todesfolge.
Diue Stiftung wiederum trug die Zahlen der jeweiligen Landesverfassungsschützern zusammen.

Statista weist deutschlandweit ca 20-22 tsd rechtsextreme Straftaten pro Jahr aus, davon rund 1000 Gewalttaten. Allerdings wird der BRD von internationalen Gremien auch folgender Vorwurf gemacht: Zitat aus Wikipedia:
zitat:
Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) stellte im März 2020 eine neue Studie zu auch institutionellem Rassismus in Deutschland vor. Die Autoren stellten von 2014 bis Juni 2019 eine erhebliche Zunahme von Rassismus, Islamophobie, unaufgeklärten rechtsextremen Angriffen und behördlicher Verharmlosung der AfD fest. Sie forderten, Deutschland müsse in Schulen, Universitäten und besonders bei der Polizeiausbildung verpflichtende Kurse gegen Rassismus und Diskriminierung, zu Menschenrechten und Gleichbehandlung in die Bildungsgesetze und Lehrpläne aufnehmen. Polizeiliches Racial Profiling sei hinreichend bewiesen, werde aber von deutschen Polizeibehörden weiter geleugnet, ignoriert oder als Einzelfälle abgetan. Opfern diskriminierender und rassistischer Gewalt fehle daher weithin das Vertrauen in die deutsche Polizei. Diese und der Verfassungsschutz müssten gezielt für einen Ausstieg aus extremen Kreisen werben. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes müsse mehr Geldmittel und Rechte zu Opferunterstützung und Klagebefugnis erhalten
Ende Zitat.
Ich erinnere mich auch sehr gut an die Demonstrationen der Spaziergäönge während der Coronazeit.

Es geht mir nicht darum, das eine mit dem anderen zu vergleichen oder zu relativieren, sondern darum, aufzuzeigen, dass es nicht ein größtes Kriminalitätsproblem "der Ausländer" gibt.
"Die Ausländer" sind auch in statistisch bereinigten Auswertungen keinesfalls hervorstehend.
Wir haben insgesamt Probleme an einigen Stellen. Es gibt viele No-Gos areas, je nach Hautfarbe ist es keine kluge Idee ist, nachts sich dort aufzuhalten.
Wir haben an manchen Punkten kulturelle Schwierigkeiten, das beziehe ich aber nicht nur auf nichtdeutsche, sondern auch innerhalb der deutschen Bevölkerung.

x 5 #8104


B
@Fidschicat
Wir als Gesellschaft. Und jeder einzelne da, wo er kann.
Und nein, ich glaube nicht, dass das größte Problem von Deutschland Ausländer sind. Und es sind rein zahlenmäßig definitiv nicht die Mehrheit.

x 2 #8105


ElGatoRojo
Zitat von BernhardQXY:
Und es sind rein zahlenmäßig definitiv nicht die Mehrheit.

Das tröstet ja ungemein. 🤔

Wobei "Ausländer" erst einmal überhaupt nicht viel besagt. Denn die meisten Menschen ohne deutschen Pass, die hier leben, sind die Polen, die wenig auffallen. Und auch eine Reihe weiterer EU-Bürger aus dem eher mediterranem Raum. Diese Ablehnung des Staates (und Agression gegen Polizei, Feuerwehr usw) kommt erkennbar hauptsächlich eher von Leuten aus Südost - ob nun mit oder ohne deutschem Pass. Und es gibt genug andere hier wohnende türkisch- , kurdisch-, arabisch- oder sonstigstämmige Menschen, die sich durch ihre unangepassten Landsleute benachteiligt fühlen, weil die das Gesellschaftsklima für die Vernünftigen verderben.

Denn das es Problemzonen gibt, wird wohl kaum einer bestreiten. Da hilft denn auch der Ruf "Rassismus" nicht viel dagegen.

x 9 #8106


DieTrulla
Zitat von BernhardQXY:
Also darf man Deiner Meinung nach nur einer Meinung haben, wenn man eine Gewalterfahrung hatte?

Nein. Eher froh sein, dass man sowas noch nicht mitmachen mußte und denen, die es erleben und täglich wieder erleben, einfach mal zuhören. Das hat nix mit Rassismus zu tun, sondern mit schierem Unbehagen und Angst. Selbst in unsere beschaulichen Kleinstadt gibt es Ecken, wo du als Frau nicht allein ohne Belästigung durch kommst und sie somit meidest.
Freies Leben gilt doch für alle. Sowohl für Migranten, für Deutsche, Eingedeutschte ect.

Multikulti klingt gut. Aber trotzdem müssen Regeln und Gesetze eines Landes von allen eingehalten und akzeptiert werden.

Meine bescheidende Meinung die weder links noch rechts angesiedelt ist, sondern nur meinem Empfinden entspringt und wie ich die Dinge wahr nehme. Ach ja, ich muss ja noch erwähnen, dass mein Freundes- und Bekannteskreis, sowie in der Familie auch aus anderen Nationen besteht bzw. eingeheiratet sind. Hoffe das reicht, um hier nicht sofort als ausländerfeindlich abgestempelt zu werden.

x 2 #8107


B
@ElGatoRojo
Das bestreite ich auch nicht. Ich hatte den move hier nicht verstanden weil wtsehr unterschiedlichen Problemzonen haben, hier aber plötzlich sich auf eine Gruppe sich eingeschossen würde

x 1 #8108


Fidschicat
Weißt du was?

Deine ganzen Statistiken interessieren mich Null

Ich möchte mich einfach in meinem Land, in dem ich steuern zahle und lebe, frei bewegen können.
Ich möchte keinen Bogen um viertel oder Straßen machen müssen weil der Staat das nicht im Griff hat.

Ich möchte im Dunkeln mit meinem Hund vor die Tür gehen können ohne eine Waffe mitzunehmen um mich verteidigen zu können.

Ich möchte nicht angepöbelt werden nur weil ich eine blonde Frau bin und nicht gerade aussehe wie eine Schippe Würmer

Ich möchte sagen dürfen, was ich denke ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Dieses pauschale framing geht mir gehörig auf den Sack!

Und mir ist es egal ob einer aus Spanien, Syrien, Ungarn, Albanien oder Deutschland etc. mich einschränkt in meiner Freiheit.

Ich möchte, dass der RTW zu mir durchkommt, wenn mir was passiert und die Feuerwehr wenn es hier brennt

Ich möchte nicht Duckmäusern müssen!
Warum auch?

Habe fertig

x 16 #8109


Fidschicat
Nachtrag:
Wenn sich ein Gast in meinem Haus so benehmen würde wie manche hier in Deutschland, dann würde ich nicht lange Fackeln um meine Hausrechte durchzusetzen

Und das ist dann sicher nicht der Kuschel/Debattierclub
Da spreche ich dann ganz fix deren Sprache

Wald, reinrufen und so

Und meinetwegen kann es noch drölfzig Studien dazu geben, dass man im Knast auf Plüsch setzt und das gut ist
Man sieht ja wohin es führt

x 6 #8110


Wurstmopped
Zitat von ElGatoRojo:
Denn das es Problemzonen gibt, wird wohl kaum einer bestreiten. Da hilft denn auch der Ruf "Rassismus" nicht viel dagegen.

Die gibt es und nicht zu knapp, einfach mal mit offenen Augen durch die Welt gehen.
Meine Tochter macht FSJ in der Grundschule, Kleinstadt ohne großen sozialen Brennpunkte.
Die hälfte der 22 köpfigen Klasse haben einen Migrationshintergrund, was ja erst einmal auch eine Lebenswirklichkeit abbildet.
Was aber erschreckend ist, 8 der 11 Schülerinnen, Schüler leben schon seit Geburt in Deutschland, einige Eltern dieser Kinder schon in der 2ten Generation.
Die Deutschkenntnisse dieser Kinder sind einfach nur ungenügend, weil daheim nicht deutsch gesprochen wird.
Ich finde auch, dass die Menschen mit Migrationshintergrund besser integriert werden müssen, jedoch gibt es so etwas wie Selbstverantwortung.
Wenn ich in einem fremden Land start machen möchte, muss ich die Sprache beherrschen, da ist man auch selbst gefordert.
Wenn aber Parallelgesellschaften entstehen ist die Notwendigkeit nicht zwingend, der Aufstieg wird aber mehr als schwierig, ist das dann Rassismus? Nö!

x 10 #8111


HerrZ
Oi.
Es gab ne Untersuchung, dass prozentual mehr Unfälle mit Fahrradfahrern passieren, je weniger Fahrradfahrer unterwegs sind. Ich denke, das ist in Teilen übertragbar. Menschen fremdeln, je weniger "normal" etwas ist. und damit ist für mich eine Erklärungsmöglichkeit für Ausländerfeindlichkeit in Gebieten mit geringerem Ausländeranteil gegeben.

Doch es ist nicht wegzudiskutieren, dass es ein Migrations- oder Integrationsproblem bei Teilen der Zielgruppe gibt. Und das sind nicht nur oder ausschließlich Neu-Migranten. Sondern oft auch 2. oder gar 3. Generation.
Wenn man nach UK (Rochdale) oder Schweden schaut, kann einem nur Angst und Bange und übel werden.
Negativbeispiele gibt es viele - auf beiden Seiten. Lichtenhagen ist eines. Freiburg ein anderes.
Dass gerade Frauen undoder gleichgeschlechtliche Männer, die wir in unserer Gesellschaft besonders schützen und fördern (wollen), oftmals Opfer sind, trifft halt auch besonders hart.

Wir sind und bleiben Migrationsland. Weil wir müssen. Dagegen lässt sich kaum anreden.
Doch über die Wege und Erfolge oder eben auch Missstände? Muss man offen diskutieren können. Ohne Rassismuskeule, ohne die eigenen Erfahrungen zu verallgemeinern. Und ohne missverstandene "Wokeness", die nicht mehr benennt, was Sache ist.
Avi Prior, ehemaliger israelischer Botschafter wurde mal gefragt was ein Antisemit sei.
Seine Antwort war: "Das kann ich Ihnen nicht sagen. Aber ich kann ihnen sagen, wer keiner ist: Jemand der schlechte Erfahrung mit einem Juden gemacht hat und diese nicht verallgemeinert". Für mich weise Worte. Und eben auch für die "aber ich kenn nur gut Migrierte"-Seite geltend.

Chinesische Polizeistationen? Extremistische "Sharia statt Grundgesetz"- Moscheen und "Kulturvereine"? Im Gegenzug zu unseren deutschen Goethe-Instituten? Da ist ein Ungleichgewicht. Wer hier leben will, muss lernen hier zu leben. Muss es gelehrt bekommen. Mit Rechten und Pflichten. Dass das keine Aufgabe der eigenen Identität und Kultur sein kann und darf? Unbenommen.

Wir als Gesellschaft und Staat müssen definieren und schützen, was uns am Herzen liegt. Und wenn das persönliche Sicherheitsgefühl abnimmt, muss nach sowohl nach den Ursachen suchen, als auch nach Mitteln um diese (erstmal subjektiv wahrgenommene und eben vielleicht doch auch objektive) Gefährdung in den Griff zu bekommen. Rechtsfreie Räume darf es weder als National befreite Zone, noch als "Little Shariatown" geben.

My 2 cents.

x 9 #8112


Fliesentisch
Zitat von HerrZ:
Rechtsfreie Räume darf es weder als National befreite Zone, noch als "Little Shariatown" geben.


Wobei es durchaus Spaß machen würde, die Dortmunder Skins und Neos zusammen mit der sog. "Sharia Police" in eine Gummizelle zu stecken. Wäre natürlich ganz böse inhuman. Hust.

x 5 #8113


L
Zitat von BernhardQXY:
wenn man eine Gewalterfahrung hatte? Ich finde, Du lehnst Dich gewaltig aus dem Fenster.

Dann lehne ich mich halt aus dem Fenster, wenn ich es nicht gut heiße, sich hinter Statistiken zu verstecken.
Ist aber ein bequemer Weg.
Erfahrungsberichte, Gewalterfahrungen und persönliche Erlebnisse sind nicht so etabliert. Ich kann dir versichern, dass es bei all dem beschriebenen auch keine Hilfe oder Unterstützung gibt. Und die Tatsache ist niederschmetternd.

Zitat von BernhardQXY:
von Ostdeutschen Richtern

Ostdeutsche Richter? Ohne das Urteil zu bewerten, mir war nicht klar, dass in Ostdeutschland andere Gesetze vorliegen.

Zitat von Wurstmopped:
Ich finde auch, dass die Menschen mit Migrationshintergrund besser integriert werden müssen, jedoch gibt es so etwas wie Selbstverantwortung.

Es gibt Migranten, die diesen Anspruch durchaus haben. Das sind aber nicht diese, von denen der Großteil an Gewalt und Straftaten ausgehen.
Aber es gibt von dem anderen Teil der Migranten schlicht und ergreifend keine Motivation, sich zu integrieren. Man möchte seine Heimatverbundenheit, seine Religion und Lebensentwürfe hier ausleben und das notfalls mit allen Konsequenzen.

x 2 #8114


Wurstmopped
Zitat von Lizzzy:
Aber es gibt von dem anderen Teil der Migranten schlicht und ergreifend keine Motivation, sich zu integrieren. Man möchte seine Heimatverbundenheit, seine Religion und Lebensentwürfe hier ausleben und das notfalls mit allen Konsequenzen.

Dann muss diesen Menschen sagen, dass sie hier keine Zukunft haben.
Wie ich die Pläne der Regierung interpretiere, wird es demnächst eine gezielte und gesteuerte Zuwanderung geben, nach einem Punktesystem wie in Kanada.
Auch die Einbürgerung soll vereinfacht werden.
Aber nicht um die Sozialsysteme voll in Anspruch nehmen zu können, sondern um sich voll in die Gesellschaft einbringen zu können.
Ich bin für Vereinfachung aber auch für klare Sanktionen und klare Kante bei denjenigen die den Staat eigentlich ablehnen, aber alles mitnehmen was geht.
Und das wird nicht mit Kuschelpolitik gelingen.

x 6 #8115


A


x 4