Zitat von E-Claire: Das dürfte mit unseren Emotionen übereinstimmen, aber rechtlich bekommst Du das kaum verpackt,
Ich sehe in einer Vergew mit Schwangerschaftsfolge zwei 6ualisierte Gewalttaten:
Körperverletzung 1: Niederdrücken, Pene.tration
Körperverletzung 2: Einnisten des befruchteten Eis und Schwangerschaftsfolgen
Ich kann einer Körperverletzung ja zustimmen und sie damit legalisieren, also beim Zahnarzt, Ohrlochstechen, einvernehmlichen 6 und auch gewollter bzw. bewusst fahrlässig herbeigeführter Schwangerschaft, ähnlich einem Fußballmatch, bei dem den üblichen Fouls zugestimmt wird, aber das grob unsportliche Verhalten weiterhin als Körperverletzung gilt.
Bei zwei Körperverletzungen macht es Sinn, das Strafmaß zu erhöhen.
Jetzt zum "Gegenargument", dass eine unfruchtbare Frau dann weniger "wert" sei, weil ihre Vergew. niedriger bestraft würde. Die erleidet dann die zweite Körperverletzung ja objektiv nicht.
Außerdem kennen wird das auch von anderen Körperverletzungen: Ein Kinnhaken bei einem Profiboxer als Opfer (also außerhalb des Rings) wird geringe Auswirkungen haben und daher weniger hoch geahndet werden, während der gleiche Kinnhaken bei einem Rentner zum Schädelbasisbruch führen kann und entsprechend hoch geahndet wird.
Da sehe ich bei dem fiktiven Beispiel mit und ohne Pille keinen Widerspruch.
Die unterschiedliche Wertung einer Gruppenvergew. hat zu ca. 10% was mit dem erhöhten Risiko der schweren und schwersten Verletzung einer Opfers bei einer Gruppendynamik zu tun.
Und zu 90% ist das rein parteipolitischer Populismus, den die CDU da betreibt, um die Rechten im dumpfen Trübwasser zu überholen. Denn natürlich hat auch schon immer (so lange Vergew. überhaupt gegenüber dem Opfer strafbar war und nicht nur als Sachbeschädigung, Beleidigung des Vaters/Gatten und Sünde der Frau galt) eine gemeinschaftliche Tatbegehung die Strafe erhöht. Weil es eben kein neues oder gar zugewandertes Problem ist, sondern auch schon vor 2015 regelmäßig auf Dorffesten und in Sportvereinen stattfand. Aber das wurde noch unter "naja, schlimm, aber boys will be boys und bei Alk.ohol kann halt viel passieren und was machte das junge Mädchen überhaupt um die Uhrzeit hinterm Zelt/in der Jungsumkleide" abgehakt und hingenommen.
Jetzt wo es (laut Springer-Presse) "Horden" von Dunkelhaarigen sind, die auch noch irgendwie Cousins oder Freunde sind und "unsere" Mädchen und Frauen verletzen, ist die Betrachtung eine ganz andere. Und auf diesem rass.istischen Zug möchte die CDU (und vor allem CSU) halt gerne aufspringen, damit die AfD nicht damit an ihnen vorbei fährt. Und ich fürchte, es gibt genug erboste oder verwirrte Wähler, die denen diese Nebelkerzen durchgehen lassen.
Was mir viel zu wenig diskutiert wird, sind die unterlassene Hilfeleistungen vor Discos, bei Dorffesten und in Schwimmbädern. Da laufen genügend Passanten vorbei und tun nichts. Das hätte ich persönlich gerne viel deutlicher verfolgt und bestraft, dass da mal wieder etwas mehr Bewusstsein herrscht, was jedermanns und jederfraus Bürgerpflicht ist. Nur dran vorbei latschen und dann braun wählen, ist halt echt heuchlerisch.