T
Tsukino
Mitglied
- Beiträge:
- 33
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 37
- Mitglied seit:
So, hier noch ein paar Antworten auf eure Fragen.
Zu seiner Familie:
Ich habe die Mutter und die Schwester meines Freundes erst relativ spät kennengelernt, weil das Verhältnis schwierig ist. Die Schwester wollte wegen der Eskapaden der Ex lange nichts von ihrem Bruder wissen. Bevor ich kam, war sie das Problem, durfte die Nichte nicht sehen und war angeblich schlechter Umgang. Durch die Trennung von der Ex haben sich mein Freund und seine Mutter sehr lange entfremdet. Sie machte ihm Vorwürfe, gab ihm die Schuld an der Trennung und erwartete, dass er die Mutter seiner Tochter heiratet. Zur Ex hielt sie weiterhin Kontakt, um ihre Enkelin sehen zu können.
Durch mich näherte er sich wieder seiner Familie an, weil ich selbst auch ein Familienmensch bin und zu meinen Eltern ein sehr gutes Verhältnis habe. Vorher waren gemeinsame Geburtstage oder Weihnachtsfeste kein Thema. Im Nachhinein weiß ich aber nicht, ob ich auf diese Familie nicht lieber verzichtet hätte. In meiner letzten Beziehung hatte ich eine tolle Schwiegermutter und was ich gerade erlebe, ist echt nicht normal.
Zu meinem Umfeld:
Meine Freunde und meine Eltern wissen, wie schwierig es aktuell für mich ist. Meine Mutter macht sich auch große Sorgen. Allerdings wissen nicht alle, wie heftig die Vorfälle teilweise waren. Vor meinen Freunden ist mir das peinlich. Ich fühle mich wie eine Versagerin, die mit Anfang 30 keine vernünftige Beziehung zustande bekommt. Die meisten meiner Freunde führen seit Jahren glückliche Beziehungen und ich hatte gehofft, so etwas auch gefunden zu haben. Ich schäme mich dafür, meinen Freund anfangs in den höchsten Tönen gelobt zu haben und nun zugeben zu müssen, dass ich mich geirrt habe. Sie haben mir jedoch bereits angeboten, mich bei einem Umzug zu unterstützen und mit mir auf Wohnungssuche zu gehen. Aber auch gemeinsam sind wir bisher nicht fündig geworden.
Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und suche die Schuld immer erst mal bei mir und daher ist mir das alles so unangenehm. Gleichzeitig weiß ich aber, dass ich an diesem Drama keine Schuld habe. Ich bin reingezogen worden, als es wir bereits zusammenwohnten und es für eine unkomplizierte Trennung zu spät war.
Ich habe heute einen Termin bei einer Anwältin für Straf- und Familienrecht, eine Bekannte eines ehemaligen Kommilitonen. Und werde mit dem sozialpsychiatrischen Dienst telefonieren, um mir Tipps zu holen, wie ich halbwegs gesund aus dieser Situation rauskomme.
Zu seiner Familie:
Ich habe die Mutter und die Schwester meines Freundes erst relativ spät kennengelernt, weil das Verhältnis schwierig ist. Die Schwester wollte wegen der Eskapaden der Ex lange nichts von ihrem Bruder wissen. Bevor ich kam, war sie das Problem, durfte die Nichte nicht sehen und war angeblich schlechter Umgang. Durch die Trennung von der Ex haben sich mein Freund und seine Mutter sehr lange entfremdet. Sie machte ihm Vorwürfe, gab ihm die Schuld an der Trennung und erwartete, dass er die Mutter seiner Tochter heiratet. Zur Ex hielt sie weiterhin Kontakt, um ihre Enkelin sehen zu können.
Durch mich näherte er sich wieder seiner Familie an, weil ich selbst auch ein Familienmensch bin und zu meinen Eltern ein sehr gutes Verhältnis habe. Vorher waren gemeinsame Geburtstage oder Weihnachtsfeste kein Thema. Im Nachhinein weiß ich aber nicht, ob ich auf diese Familie nicht lieber verzichtet hätte. In meiner letzten Beziehung hatte ich eine tolle Schwiegermutter und was ich gerade erlebe, ist echt nicht normal.
Zu meinem Umfeld:
Meine Freunde und meine Eltern wissen, wie schwierig es aktuell für mich ist. Meine Mutter macht sich auch große Sorgen. Allerdings wissen nicht alle, wie heftig die Vorfälle teilweise waren. Vor meinen Freunden ist mir das peinlich. Ich fühle mich wie eine Versagerin, die mit Anfang 30 keine vernünftige Beziehung zustande bekommt. Die meisten meiner Freunde führen seit Jahren glückliche Beziehungen und ich hatte gehofft, so etwas auch gefunden zu haben. Ich schäme mich dafür, meinen Freund anfangs in den höchsten Tönen gelobt zu haben und nun zugeben zu müssen, dass ich mich geirrt habe. Sie haben mir jedoch bereits angeboten, mich bei einem Umzug zu unterstützen und mit mir auf Wohnungssuche zu gehen. Aber auch gemeinsam sind wir bisher nicht fündig geworden.
Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch und suche die Schuld immer erst mal bei mir und daher ist mir das alles so unangenehm. Gleichzeitig weiß ich aber, dass ich an diesem Drama keine Schuld habe. Ich bin reingezogen worden, als es wir bereits zusammenwohnten und es für eine unkomplizierte Trennung zu spät war.
Ich habe heute einen Termin bei einer Anwältin für Straf- und Familienrecht, eine Bekannte eines ehemaligen Kommilitonen. Und werde mit dem sozialpsychiatrischen Dienst telefonieren, um mir Tipps zu holen, wie ich halbwegs gesund aus dieser Situation rauskomme.