Zitat von Wasabix: Was würdest du an meiner Stelle
j e t z t tun?
Es ist immer einfach als Außenstehende Tipps zu geben. Ich war in einer ähnlichen Situation wie Du, war unglücklich, redete mir aber immer ein, dass doch alles nicht so schlimm ist und er ja auch gute Seiten hat etc. pp.
Auch ich wurde manipuliert und hatte einen Alk. an meiner Seite. Auch ich kenne Gedanken wie: ich kann ihn doch jetzt nicht alleine lassen, dann stürzt er doch erst Recht ab...
Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, hätte ich mich viel viel früher getrennt. Ich hatte vor so vielem Angst, was aber alles nicht eingetreten ist. Zu ihm: er hatte vier Tage später schon die erste Neue, die er in unserem Bett flachgelegt hat. Er hat ein halbes Jahr später seinen Führerschein wegen Alk. am Steuer verloren. Allein da mache ich drei Kreuze, dass ich das nicht kompensieren musste.
Mein Leben ohne ihn ist entspannt, ich weine jetzt höchstens mal bei einem traurigen Film, muss mir keine Gedanken machen, ob er sich wieder Alk., Medikamente etc. pp. reingepfiffen hat. Ob er deswegen wieder Ärger auf der Arbeit hat.
Ich LEBE wieder. Und zwar MEIN Leben und nicht seins.
Dadurch, dass ich das viel zu lange mitgemacht habe, habe ich leider viel zurück behalten. Das wünsche ich niemandem.
Kein Mensch ist es wert, dass man sein eigenes Leben vernachlässigt oder kaputt machen lässt!
Überleg doch mal, was wäre, wie Du Dich jetzt fühlen würdest, wenn er weg wäre. Du hast es tatsächlich in einem Beitrag von Dir geschrieben: Erleichterung. Was brauchst Du noch?
Was ICH tun würde? Mich trennen. Lieber gestern als heute. Ich bin aber emotional auch nicht involviert. Weiß aber wie es ist, wenn man da (zu) tief drin steckt. Deswegen habe ich ja auch die Psychologin angesprochen. Wann hast Du da den nächsten Termin?