Zitat von Flower1: Für mich ist bei deinem Gedankengang ein richtiger Lösungsansatz da, aber wie gesagt, er ist nicht logisch zu Ende gedacht
Dieser ganze psychologische Überbau der Affärenverarbeitung verkleistert in der Tat den wesentlichen Gesichtspunkt: Sie hat mich verletzt (und sogar verraten?) und ist insofern nicht mehr "clean". Da gibt es drei Folgerungen und Fragen:
1) Ist "nicht-clean" mit meinem Standard vereinbar? Wenn nein, dann Trennung. Wenn ja, dann .....
2) Ist ihre Attraktivität insgesamt groß genug um sie behalten zu wollen? Wenn nein, dann Trennung. Wenn ja, dann ....
3) Ist ihr Verhalten, dass man erwarten kann, auf Dauer mit ihr leben zu wollen? Wenn nein, dann Trennung. Wennn ja, dann kann man gemeinsam den Versuch starten, die Beziehung verbessern, zu neuen Ufern aufbrechen usw. usw.
Dabei betrachte ich die Aspekte Schuld, Reue Vergebung usw. als relativ unwichtig, eher irrelevant. Erzählen kann sie viel. Aus ihrem Verhalten sehe ich ja, ob es ihr leid tut, mich verletzt zu haben. Entwaffnung durch Großzügigkeit.
Auch keine Drohung = bei der nächsten Affäre dann aber die Trennung. Wozu an etwas binden, was noch unnötig ist? So schlau wird auch eine fiesere Affärengängerin sein, das zu ahnen. Also unnötig, schwere verbale Geschütze in Stellung zu bringen. Wenn es denn wirklich dazu kommt kann man immer noch handeln.
Edit = zu "clean". In der Tat ist der Aspekt von @butterflx ein Gedanke in die deeskalierende Richtung. Denn auch der Sex mit Typen vor meiner Zeit hat sie ja nicht quasi "beschädigt".