Neja
Gast
Mein "Vorteil" war, dass meine Kinder schon groß waren und sich mittlerweile ihr eigenes Urteil bilden konnten.
Ich habe immer versucht, so weit als möglich alles von ihnen fernzuhalten. Es gab auch nie Streit vor den Kindern. Wir haben uns ohnehin sehr selten gestritten. Das lag aber auch daran, dass ich ins Bett gegangen bin, bevor er wieder sternhagelvoll nach Hause kam. Dann habe ich mich schlafend gestellt, damit es keine Diskussionen gab. Hat gut funktioniert.
Dein Kleiner versteht das Ganze noch nicht. Und natürlich vermisst er darum seinen Papi. Kinder brauchen nun mal beide Elternteile. Das Schlimme ist, dass deine Kinder ja keinen anderen Vergleich zu einem "normalen" Vater haben. Sie kennen es nicht anders. Aber selbst wenn: Blut ist dicker als Wasser, heißt es nicht umsonst.
Sei geduldig mit ihm. Er wird es "lernen", auf seinen Vater zu verzichten. Er wird bald merken, dass der keinen Wert auf seine Kinder legt und dann sein eigenes Urteil fällen.
Er braucht dich jetzt besonders. Sei einfach für ihn da.
Du machst das schon.





