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Ehe-Aus nach Beichte

unbel-Leberwurst
Zitat von IvanDrago:
Es gibt keine Strafe. Das sind Konsequenzen. Und zwar in Form des Verlustes von Gefühlen. Dagegen kann man nichts tun. Hier tun manche so, als ...

Wenn du den Begriff Strafe für falsch hältst, wäre der von Dir ins Spiel gebrachte Begriff "Täter" aber ebenso verkehrt.

Natürlich sind Gefühle nicht rational. Die glaube aber auch nicht, dass man diesen völlig hilflos gegenüber ausgeliefert ist. Auch daran lässt sich arbeiten.

x 4 #136


B
@IvanDrago
Interessant, nachdem @Scheol festgestellt hatte, dass hier interessanterweise kaum jemand in den Wald ging um Holz zu sammeln, scheinen jetzt die hardliner aufzulaufen.
Ich persönlich finde, dass man unterscheiden muss zwischen dem, was geschah und dem wie damit umzugehen ist.

Ich weiß nur:
Menschen machen Fehler
Mensch verletzen andere
Menschen können verzeihen
Menschen können sich versöhnen
Menschen brechen Beziehungen ab
Menschen stellen sich über andere und werfen den ersten Stein
Menschen können gnadenlos sein

Wenn man hier die Fakten mal nennt: sie hatte fremds.eggs. Ohne wenn und aber
Sie suchte freiwillig das Gespräch
Sie bereut so sehr, dass sie krank wurde

Er wurde kalt erwischt
Er sagt, die Gefühle seien weg
Er zog aus und brach die Beziehung vollständig

Das ist alles das was unstreitig ist.
Die unterschiedlichen Sichtweisen fangen dann in der Wertung an. Was der eine als konsequente betrachtet sieht der andere als zu hart. Oder die Größe des Vergehens. Oder wie damit umzugehen sei. Da will ich überhaupt nicht werten.
Ich persönlich finde, dass alleine die Tatsache dass hier gefragt wird zeigt, dass der TE nicht abgeschlossen hat und unsicher ob seines Handelns ist. Und genau da finde ich, kann das Gespräch stattfinden. Denn: was kann er verlieren?
Im Zweifel bleiben die Gefühle tot und die Trennung ist das Richtige.
Aber es gibt da immer noch Chance dass sich etwas verändert, bis hin zu einem Neustart.
Und das wäre so schlimm?

Es geht mmn auch nicht darum wie ICH handeln würde, sondern darum dem Ratfragenden zu zeigen, welche Möglichkeiten er hat. Dann kann er daraus das für sich passende nehmen.

Und Last noch so ein paar weitere Gefanken:
Sind zu Einteilungen wie „zweite Wahl „ oder Bezieungsverweigerung nicht in Wirklichkeit lediglich verletzter Stolz?
Sollte man nich besser unterscheiden zwischen Selbstwert und Stolz?

Insofern finde ich im Grundsatz ergebnisoffene Gespräche immer gut.

x 9 #137


A


Ehe-Aus nach Beichte

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IvanDrago
Zitat von unbel-Leberwurst:
Wenn du den Begriff Strafe für falsch hältst, wäre der von Dir ins Spiel gebrachte Begriff "Täter" aber ebenso verkehrt.

Sie hat eine Tat begangen, folglich ist sie, per Definition, Täter.
Du wertest den Begriff.

#138


IvanDrago
Zitat von BernhardQXY:
Ich persönlich finde


Zitat von BernhardQXY:
Ich weiß nur

Nützt dem TE nur nichts, wenn ich ihn korrekt verstehe.

Zitat von BernhardQXY:
Sie bereut so sehr, dass sie krank wurde

Die meisten Fremdgeher bereuen. Kann man ja hier im Forum nachlesen. Weshalb sie letztlich krank wurde, ist Mutmaßung. Es kann auch einfach die Angst vor den plötzlich auftretenden Konsequenzen sein, also dem Verlust des bisherigen Lebensstandards.

#139


F
Zitat von HolladieWaldfee:
er hat selber geschrieben, dass er ausgerastet ist und sie übelst beschimpft hat. Das war respektlos. Ich würde jemanden der am Boden ist nicht auch noch treten, aber einige hier von euch schon.

Die heutige Gesellschaft.

Ein Betrug ist genauso wenig gerechtfertigt wie hochgradig aggressives Verhalten.

Genausowenig akzeptabel ist das weitere Verhalten des EM zu dem gesundheitlichen Zustand der EF.
Wer dieses als "Konsequenz " oder gar als gerechtfertigt ansieht, sollte mal über seine eigenen Werte nachdenken und der TE an seine Tochter. Schließlich ist es ihre Mutter.
Und auch wenn die Ehe beendet ist, hat man eine gewisse Verantwortung für den Partner.
Dass sie das nicht hatte, rechtfertigt nicht sein empathieloses Verhalten bezüglich ihres Gesundheitszustands.

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

x 8 #140


unbel-Leberwurst
Zitat von IvanDrago:
Sie hat eine Tat begangen, folglich ist sie, per Definition, Täter. Du wertest den Begriff.

Und die Definition eines Täters ist, eine strafbare Handlung gegangen zu haben.
Ich werte den Begriff nicht, der ist definiert.

x 3 #141


IvanDrago
Zitat von Felica2024:
Wer dieses als "Konsequenz " oder gar als gerechtfertigt ansieht...

Es ist die Konsequenz ihres Handelns. Das geht aus der Geschichte hervor.

Das kann man durchaus wertfrei feststellen.

Wenn man auf ein brennendes Haus zeigt, ist man nicht der Brandstifter.

x 2 #142


IvanDrago
Zitat von unbel-Leberwurst:
Und die Definition eines Täters ist, eine strafbare Handlung gegangen zu haben. Ich werte den Begriff nicht, der ist definiert.

Nein, die Definition ist, eine Tat begangen zu haben. Strafbar nicht unbedingt.

Wie geschrieben, das ist deine persönliche Wertung, die einfließt.

x 1 #143


alleswirdbesser
Zitat von TylerB:
Vor allem diese Aussage von Ihr. : Sie weiß nicht warum sie das gemacht. sie kann es sich nicht erklären. Das habe ich in diesem Forum schon bei soooo vielen Beiträgen gelesen, wo die Partnerin fremdging. Warum? Hier in meinem Fall war ja auch nicht mal Alk. im Spiel. oder ein halbwegs attraktiver Mann . es ist unfassbar.

Euch wie vielen anderen kam die Kur/Reha dazwischen. Es ist unfassbar, was der Besuch dieser Einrichtungen manchmal im Leben der Patienten und Ihrer Angehören verursachen. Meine letzte Beziehung ging auch nach der Reha meines Ex zu Ende, von seiner Seite aus.

Es gab hier vor kurzem erst einen Thread, da ist die TE ihren sehr kranken Mann dank Reha losgeworden. Natürlich ist sie traurig darüber, aber eines Tages wird sie es vielleicht anders sehen.

x 1 #144


unbel-Leberwurst
Zitat von IvanDrago:
Nein, die Definition ist, eine Tat begangen zu haben. Strafbar nicht unbedingt. Wie geschrieben, das ist deine persönliche Wertung, die einfließt. ...

Lass gut sein.
Wortklauberei bringt uns nicht weiter...

x 1 #145


F
Zitat von IvanDrago:
Es ist die Konsequenz ihres Handelns. Das geht aus der Geschichte hervor.

Vielleicht ist es auch die Folge des Verhaltens ihres Mannes auf ihr Handeln.

x 1 #146


F
Zitat von unbel-Leberwurst:
Lass gut sein. Wortklauberei bringt uns nicht weiter...

Zeigt doch aber bestens, worum es hier geht.

Recht haben.

#147


S
@TylerB
Mir ist es wichtig noch mal daran zu erinnern, dass jeder Mensch unabhängig von seinen Fehlern und Taten wertvoll ist und Würde besitzt.

Nur weil sie diese absurde Handlung begangen hat, ist sie nicht zum Abschuss freigegeben. Manchmal klemmt es im Gehirn. Die Gründe wird sie vielleicht in der Therapie finden. Ich habe mal gelesen, dass das Gehirn schon längst entschieden hat, bevor wir uns dessen bewusst werden.

Trotzdem bleibt Verantwortung sie für ihr Verhalten und du für dein Verhalten.

Zitat von TylerB:
habe ich erstmal die Koffer meiner (Noch) Frau durchs Haus geschleudert. ich bin dann komplett verbal ausgetickt. habe sie angeschrien und aufs übelste beschimpft. Wörter, welche ich niemals einer Frau gegenüber in den Mund nehmen wollte. Handgreiflich bin ich selbstverständlich nicht geworden. Das ist ein NoGo.

Worte können genauso verletzen wie körperliche Gewalt. Ich möchte gar nicht wissen, was da alles gesagt wurde. Hierfür gibt es auch keine Berechtigung auf Grund ihres Verhaltens. Auge um Auge und Zahn um Zahn haben wir schon lange abgeschafft.

Außerdem ist mir noch aufgefallen, dass bei der Beschreibung der bisherigen Ehe nur das Verhalten von beiden erwähnt wird. Gefühle wie gegenseitige Liebe, gegenseitige Wertschätzung, emotionale Verbindung zweier Seelen, die sich gegenseitig sehen, usw. werden nicht erwähnt. Das einzige, was dir an ihr gefällt, scheint nur ihr Äußeres zu sein. Ich kann mich auch irren. Aber es ist so wichtig das Innere eines Menschen wahrzunehmen und in Liebe anzunehmen. Sich gegenseitig damit zu zeigen. Mir fehlt das in deiner Beschreibung eurer Ehe.

x 4 #148


W
@TylerB ich zitiere mal den kleinen Prinz: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

Deine „bösen“ Gefühle, die Wut, der Ekel etc.sind verständlich . Auch das Abhandenkommen der „guten“ Gefühle, oder die Überlagerung dieser mit den erstgenannten, kann man verstehen.

Jedoch denke ich, dass es an der Zeit ist, auf sie zuzugehen. Sie war eine lange Zeit deine Traumfrau, beste Freundin usw. Du hast Konsequenten gezogen, das ist soweit ok.

Jetzt könntest Du sie aufgrund jahrelanger Verbundenheit bei ihrer Gesundung unterstützen. Das heißt ja nicht, dass Du die Trennung rückgängig machst, sondern, dass du den Menschen, den du einst geliebt hast, nicht leiden und untergehen lassen willst.

x 7 #149


IvanDrago
Zitat von Felica2024:
Vielleicht ist es auch die Folge des Verhaltens ihres Mannes auf ihr Handeln.

Möglicherweise, nur schreibt hier ihr Mann mit einem konkreten Problem. Insofern sind Mutmaßungen fehl am Platz und lassen den Thread nur unnötig ausufern. Konzentriert man sich auf die Fakten, ist die Sache klar. Ehebruch eben...

x 3 #150


A


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