Sternentaler
Gast
Ich kann zwar nicht in die Beziehungen reinschauen, die im Umfeld stattfinden, aber ich kenne einige Paare, die einen glücklichen Eindruck machen- und das sind allesamt ehemalige Affärenpartner. Ich wage sogar folgende These: Ein Mann/ eine Frau, der/die bereits eine Affäre hatten, sind vielleicht sogar weniger anfällig für das fremdgehen. Warum? Weil sie mittlerweile wissen, wie sie ihre Bedürfnisse formulieren müssen, für dieselben einstehen können und eher die Reißleine ziehen. Statistisch gesehen enden Zweitehen schneller- aus demselben Grund. Man ist nicht mehr bereit, jahrelang in einer von Defiziten überlasteten Ehe auszuhalten, man weiß nun, dass ein Beziehungsende kein Weltuntergang ist und ist weniger bequem und kompromissbereit. In den Fällen dieser Paare s.o. zumindest ist Betrug oder mangelndes Vertrauen kein Thema- immerhin hat man sich auf einer Basis kennengelernt, in der beide die gleichen Bedürfnisse hatten. Man kennt also auch auf dieser Grundlage die Defizite der früheren Beziehung des anderen und so lange man sich etwas bedeutet, will man es nie wieder so weit kommen lassen. Auch wenn immer behauptet wird, der andere hat die Beziehung nicht aufgearbeitet, nimmt sich und seine Probleme mit- die meisten wissen, warum sie in fremde Arme geflüchtet sind und haben die Probleme genau erkannt. Ich denke also, dass diese Beziehungen durchaus gelungen können:)