Zitat von Alduin:Ich würde dir eine andere Taktik empfehlen: 1. Auf deinen Mann einwirken, dass er zu eurem(?) Chef geht und auf ein gestörtes Arbeits-und Ausbildungsverhältnis hinweist. Die Affäre würde ich, wenn möglich, dabei unerwähnt lassen. In dem Zuge würde ich den Chef bitten sie (wenn das ohne Einschränkungen für ...
1. Es kommt darauf, an wer der Träger des Krankenhauses ist. Z.B. in einem kath. KH kann das den Job
kosten (beide).
2. Es ist unterschiedlich wie damit, falls es öffentlich wird und/oder die Runde im KH macht, damit umgegangen
wird. Vom tolerieren - sofern das keine Auswirkungen im Arbeitsumfeld hat - bis hin zu Versetzungen oder gar
Kündigungen (Störung des Betriebsfriedens).
3. Ich halte es für nicht wahrscheinlich, dass die Affäre in seinem Arbeitsumfeld bisher nicht bemerkt wurde.
4. Könnte die AF - abhängig von Punkt 1 und 2 - ihm erheblichen, beruflichen Schaden zufügen?
All das können wir nicht beurteilen und ich befürchte letztlich umfassend auch die TE nicht. Ich denke, falls
an seiner Arbeitsstätte alles bisher diskret und unauffällig abgelaufen ist - mal von getuscheltes abgesehen -
würde ich viel eher die Füße still halten und versuchen mit der AF - könnte auch in ihrem Interesse liegen -
stillschweigen und Verschwiegenheit vereinbaren. Es könnte ja auch sein, dass sie von sich aus sich um
einen anderen Arbeitsplatz oder Versetzung bemüht, um ihn nicht mehr zu begegnen (Enttäuschung, Wut)
Zitat:Ich möchte die TE nicht verunsichern,
aber einen Chatverlauf kann man bearbeiten und das, was der LP nicht lesen soll, bereits gelöscht haben.
Zitat:Zitat: Gurkensalat
Wenn es Whatsapp war, dann nicht.
Das ist mittlerweile problemlos möglich.
Zitat:Zitat: Gurkensalat
Irgendwas sagt mir auch, dass das dicke Ende noch kommt. Er scheint nicht wirklich ehrlich zu sein.
Das was besonders verletzend ist für den LP oder nicht wirklich schlüssig ist, wird aus Eigennutz natürlich
versucht zu verschweigen. Der Betrüger ist ja darin geübt. Ich habe eher den Eindruck, es liegt noch längst
nicht alles auf dem Tisch, die TE weiß nur die Spitze des Eisberges und ihr EM hält die AF zumindest warm.
Möglicherweise genießt er es ja, dass 2 Frauen um ihn kämpfen.
@Eselchen82, nicht die AF ist das eigentliche Problem (austauschbar), sondern der Zustand eurer Ehe
und wie weit dein EM sich bereits von dir entfernt hat. Klar ist das moralisch nicht i.O. in eine Ehe mit
Kindern einzubrechen. Ich kann dich verstehen, aber nicht die AF hat dich betrogen, hintergangen und
hat dein Vertrauen missbraucht, sondern dein EM. Meine Empfehlung, richte deinen Fokus erst einmal
etwas weg von der AF. Es ist vermutlich momentan in dieser Situation besser alles, incl. der möglichen
Folgen, zu bedenken und dass dein EM klug und umsichtig handelt.
Zitat von Eselchen82: Ansonsten geht mein Mann… zur Not auch mit beruflichem Rückschritt. Das hat er mit alles angeboten.
Klar, wenn er die Ehe mit Kindern retten will, sagt er alles, was du hören möchtest oder erwartest zu
hören. Ob das realistisch ist, steht auf einem anderen Blatt.
Zitat von Eselchen82: Für meinen Mann wird ja auch das nicht einfach….. er muss ja vor den Kollegen Farbe bekennen. Er ist aber sehr beliebt…. Alle kennen ihn sehr lange und auch seine Familie. Keiner wird es für die falsche Entscheidung halten, dass er nun seine Familie retten will.
Ich denke, da machst du einen Denkfehler. Warum muss er vor Kollegen Farbe bekennen? Was geht
es die Kollegen an was in eurer Ehe los ist? Klar wird das wohl eher keiner für falsch halten, die Familie
zu retten. Problem, das war ihm seit vielen Monaten völlig egal und ist offensichtlich. Richtig ist, er würde
an Ansehen, Reputation und Respekt verlieren, mit nicht ausschließbaren beruflichen, auch langfristigen
Folgen. Das sollte also sehr gut überlegt sein. @Eselchen82, dein EM ist nicht Opfer, sondern selbst Täter.