@Ricky74
Zitat von Ricky74: Aber dass er gerade dabei ist, alles richtig kaputtzumachen, das merkt er gar nicht
Wie sollte er es denn merken? Wo er doch sieht, dass du auf jeden Fall festhälst.
Zitat von Ricky74: Das nicht, aber was soll ich tun? Wenn ich sage, ich trenne mich, ändert sich für ihn ja erstmal nichts, weil wir weiterhin zusammen wohnen müssen und damit hätte er ja quasi einen offiziellen Freifahrtschein und könnte sagen, ich hätte Schluss gemacht
Es würde sich durchaus etwas ändern. Seine Wäsche kann er schon mal sammeln, für das "Treffen" im Januar.
Einen offiziellen Freifahrtschein braucht er nicht, er handelt doch ohnehin nach seinem Gutdünken. Er würde aber sehen, dass du ebenfalls handelst. Und dir nicht alles bieten lässt.
Zitat von Ricky74: Außerdem sehe ich nicht ein, dass ich in Anbetracht seines Fehlverhaltens die Wohnung räumen soll und mich damit in eine für mich höchstwahrscheinlich viel ungünstigere Situation bringe
Du möchtest also bei dem Mann bleiben, dessen Fehlverhalten du nur schwer ertragen kannst, und die materiellen Vorteile nicht aufgeben, auch wenn du so behandelt wirst?
Wie wäre der Perpektivwechsel: Ich ziehe aus, auch wenn ich materielle Nachteile habe, meine Würde ist mir wichtiger?
Er wird nicht ausziehen. Wenn seine Jugendwahnblase geplatzt ist, wird er sich doppelt so alt vorkommen, und dir etwas vorjammern, und nach Mitleid heischen. Aber sein jetzigen Verhalten hinterlässt Spuren in deiner Psyche. Du willst die 23 Jahre nicht aufgeben. Das ist sehr nachvollziehbar. Nur wirst du die nächsten 23 Jahre mit einem veränderten Mann fortsetzen. Hast ja gehört, was er sagte.