Zitat von Verena2009:es ist ein gemietete Haus welches auf meinen Namen gemietet ist. Bis zur ersten Trennung standen wir beide im Vertrag, wurde danach aber auf mich allein abgeändert und er hat mir damals eine Verzichtserklärung an dem Haus und die Nutzungsrechte unterschrieben.
Das ist doch optimal. Er ist also im Prinzip nur dein Untermieter, d.h., du kannst ihm jederzeit fristgerecht kündigen. Wenn er sich dann wirklich weigert zu gehen, musst du härtere Geschütze auffahren. Seine Koffer packen und rausstellen, Schlösser tauschen und seinen Kram irgendwo auf seine Kosten einlagern lassen. Zur Not auch mal einen netten Brief vom Anwalt schicken lassen.
Wichtig ist, dass du konsequent bleibst, wenn du dich einmal entschieden hast. Nicht mehr auf Diskussionen einlassen, nicht wieder weichquatschen lassen. Du weißt, wie er ist und die Wahrscheinlichkeit, dass er sich ernsthaft ändert, tendiert gegen null.
Zitat von Verena2009: Das Problem ist eher, das wenn ich sehen würde, ihm würde es mit einer anderen Frau viel besser gehen als mit mir. Das würde mir zu schaffen machen. Weil ich dann denke das ich als Person, als Mensch versagt habe und tatsächlich ich das Problem immer gewesen bin und nicht er.
Kann ich auf der emotionalen Ebene total nachvollziehen, aber diese Gedanken bringen dich nicht weiter. Du hast es so gut gemacht, wie es dir unter den gegebenen Umständen möglich war, deshalb hast du dir eigentlich nichts vorzuwerfen.
Und wenn er wirklich irgendwann eine Neue haben sollte, wer sagt dir, dass es dann besser laufen wird? Das sieht dann höchstens am Anfang so aus. Wenn er da dann erstmal sein wahres Gesicht zeigt, wird das schnell vorbei sein. Oder er gerät an eine, die ihm sagt, wo's langgeht. Das dürfte dann für ihn nicht allzu witzig werden.
Wie auch immer, mit euch beiden hat es nicht funktioniert. Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, eröffnet dir aber völlig neue Möglichkeiten, dein Leben zu gestalten. Und zwar so, dass es dir und deinen Kindern gut geht.