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Ein Kind bekommen ohne Partner

Freddie

Danke Gretel :freunde:

Eine glückliche Familie besteht nicht nur aus Vater, Mutter, Kind, sondern auch aus Ruhe, Zeit füreinander, den Kopf frei zu haben, nicht nur zu versorgen, sondern alle in der Familie gut zu sehen.

Wie die Konstellation letztlich ist, ist völlig egal. Wichtig ist, dass das Kind nicht nur mit Kleidung, Nahrung versorgt ist und ein Dach über dem Kopf hat, sondern möglichst die Chance hat, in einer friedlichen Umgebung aufzuwachsen, in der der Stress und die Sorgen nicht die Haupt-Familienmitglieder sind. Und dafür kann man im Vorfeld tatsächlich sorgen. Egal ob als Single-Mum oder in der Großfamilie.

Mein Rat ist ja nur der, dass die TE grüß
ft, ob sie alles hat was sie für sich individuell braucht, um ein glückliches Familienleben leben zu können. Was fehlt, da könnte sie gucken, wie sie das ermöglicht. Z.B. Betreuung, wenn sie ungeplant ins Krankenhaus kommt.

10.02.2019 14:14 • #31


Puppenmama5269

Puppenmama5269

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Zitat von Gretel:
Keine der hier aufgezählten. Auch große Teile der Kirche nicht.


Frag mal die Katholiken.
Ich kenne nur ne handvoll, die nicht so konservativ denken wie sie erzogen wurden.

Es ist nur mein Empfinden, dass die Medien und die verkalkten trendigen religiösen Ansichten, und suggerieren das dieses Standart Familien Modell die "richtige" Familie sei.

Ich hoffe so etwas verschwindet aus den Köpfen komplett, eines Tages.

10.02.2019 17:32 • x 1 #32


Freddie

@Puppenmama

Welche Medien sollen das denn sein? Die Cosmo? Die Brigitte? Die regionale Tageszeitung? Der Spiegel? ZDF? RTL2? - ich glaube kaum, dass dort so etwas propagiert wird. Die Kirchen unterhalten im Übrigen Familienhilfe-Zentren und setzen sich über Caritas u.Ä. für die unterschiedlichsten Schicksale und Lebensentwürfe ein. Als das Argument ist wirklich nicht wasserdicht.

Eigentlich sind es nur manche sehr extreme politische Gruppierungen und deren Medien, die darauf pochen, dass zu einer Familie Vater, Mutter und sieben Kinder gehören. Sonst sehe ich das eher nicht.

Gestern 14:21 • x 1 #33


Sahnekirsche

Sahnekirsche

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Zitat von Otten82:
Einen Kinderwunsch kann man nicht weg / kleinreden. Ich sehe es aber wie @Dattel , du solltest vorher sehr sehr gut aufgestellt sein. Finanziell und auch mit Unterstützung.

Mein Gott, jede 3. Ehe wird geschieden, oft WILL der Vater gar nichts mehr mit seinen Kindern zu tun haben, zahlt ggf. Unterhalt wenn man Glück hat. Also DIE tolle Vorzeigefamilie gibt es in den wenigsten Fällen.
Die einen kriegen 5 Kinder von 5 Männern, die nächsten sind alleinerziehend, die anderen homose uell und adoptieren.

Meine Güte, warum soll ein Kind nicht auch nur eine Mutter haben ? Haben viele Kinder ungewollt eh schon. Und die kriegen eher nen Knacks weil sie einen Vater HABEN, der sich aber nen Sch.ss für sie interessiert.



Meine Freundin und bereits Mutter hat mir mal gesagt, dass bei künstlichen Befruchtungen mit anonymen Samenspendern, kein Anspruch auf Unterhalt besteht, denn auch wenn das JA in Vorleistung geht, halten sie Regress beim Vater, sobald der wieder zahlungsfähig ist. Somit angeblich keine Regressmöglichkeit, kein Unterhalt.

Sollte das tatsächlich stimmen, würde das bedeuten, dass sie bis auf Kindergeld alles selbst stemmen müsste und wenn man bedenkt, dass bereits viele Alleinerziehende mit Unterhaltszahlungen am Existensminimum leben, geht es hier um ganz etwas was anderes, nämlich: Kann ich meinem Kind ein sorgenfreies Leben überhaupt ermöglichen?

Gestern 15:36 • x 1 #34


Freddie

@Sahnekirsche

Danke! :daumen:

Gestern 15:53 • #35


Staubsaugerin85

Staubsaugerin85

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Ich finde Co - Parenting ist eine gute Option für Frauen mit Kinderwunsch ohne Lebenspartner.

Gestern 17:06 • #36


AlexH

AlexH

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Zitat von Traumwolke:
Mich blockt der Ethische Grund, dass ich ein Kind zeuge, weil ich es unbedingt haben will.


Das ist Dir anzurechnen


Zitat von Freddie:
Ich denke, dass es ratsam sein könnte, für einen Augenblick die Perspektive des Kindes einzunehmen.


Das denke ich auch

Zitat von Dattel:
TE, wenn es Dein tiefe3 Herzenswunsch ist, dann mach es einfach.


Genau...immer fröhlich drauf los. Hauptsache der eigene Wunsch ist erfüllt. Was dann mit dem Kind geschieht....egal...ist ja wie mit einem Goldfisch

Gestern 17:10 • x 2 #37


Candela

Candela

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Vorweg: ich finde Kinderwunsch sehr natürlich und in einem gewissen Rahmen auch die Umsetzung nur begrenzt egoistisch.

Ein Kind ohne Partner aufzuziehen hat Vor- und Nachteile, die jeder für sich persönlich abwägen muss.

Auch bei einer Planung mit Partner kann dieser wegfallen, z. B. durch Tod, Verlassen der Familie und Kontaktabbruch und es gibt auch genug Väter, die ihren Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommen, sodass die Mutter dies auch so ohne Unterstützung bewerkstelligen muss.

Ein wichtiger Punkt ist auf jeden Fall, dass es schwierig für das Kind sein kann, wenn es seinen Vater nicht kennt. Einige Samenbanken bieten inzwischen sogar kennenlernen des biologischen Vaters und so etwas wie Familientreffen mit den gezeugten Halbgeschwistern an, was von dem betroffenen Kindern als bereichernd erlebt wird.

Ein Leben ist immer ein Geschenk. Meine persönliche Meinung.

Ich kenne mehrere Frauen, die Kinder ohne Vater großziehen und bewundere diese sehr. Die Kinder machen auf mich einen guten Eindruck.

Diese Frauen haben jedoch für sich geklärt, wer für das Kind da sein kann, falls sie es einmal nicht mehr könnten. In allen Fällen bringen sich Großeltern und Onkel bzw. Tanten engagiert ein, sodass auch für das Kind weiter im Familienverband gesorgt wäre, wenn mit der Mutter etwas wäre.

Ich habe das Gefühl, dass diese Frauen die Zeit mit ihren Kindern mehr genießen und diese als weniger belastend empfinden als andere Alleinerziehende Mütter, die ich kenn, die ursprünglich mit Partner geplant hatten und nicht aus freier Entscheidung diese Kinder alleine großziehen.

Egal wie du dich entscheidest, du solltest voll hinter deiner Entscheidung stehen und dann auch die Meinungen anderer an dir abperlen lassen.

In keinem Land außer in Deutschland fallen Frauen so übereinander her und kritisieren sich lieber, als sich gegenseitig zu unterstützen - nicht umsonst gibt es nur bei uns das Wort "Rabenmutter".

Gestern 17:22 • #38


AlexH

AlexH

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Zitat von Candela:
Vorweg: ich finde Kinderwunsch sehr natürlich und in einem gewissen Rahmen auch die Umsetzung nur begrenzt egoistisch.


Das ist ja auch ok. Aber der angesprochene Wunsch nach Kind...egal wie und unter welchen Voraussetzungen..nur um seinen Eigenen Wunsch zu erfüllen, befremdet mich etwas....immerhin kommt da ein menschliches Wesen zu Welt....und keine Blumenvase, die man unbedint wollte und wenn man sie nicht mehr will, stellt man sie in den Schrank. Kinder bekommen hat auch was mit Verantwortung den Kindern gegenüber zu tun....

Gestern 17:30 • x 2 #39


Urmel_

Urmel_

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Zitat von Puppenmama5269:
Wer bestimmte dass die "richtige" Familie aus Mutter- Vater- Kind besteht?

Bestimmen tut es glaube ich niemand.

Geht halt eher um das Risiko für das Kind. Da wird ja auch niemand für seinen Wunsch verurteilt oder einer Frau die Möglichkeit abgesprochen, ein Kind alleine groß zu ziehen. Auch Väter schaffen sowas, wenn die Frau weggelaufen ist.

Aber abseits von Einzelfällen und Schuld ist eben das Risiko für das Kind ohne Vater größer, als mit Vater. Achtmal höhere Selbstmordrate, zehnmal höhere Straffälligkeit, häufiger Substanzenmissbrauch, öfter psychisch auffällig. Und so weiter.

Sind eben sehr nüchterne Statistiken, die einfach nur schauen, was am Ende rauskommt. Die Fragen ja auch nicht, wer gegangen ist. Die sagen eben nur, dass Kinder ohne Vater deutlich häufiger im leben Probleme haben als Kinder mit Vater.

Gestern 17:31 • x 4 #40


Vegetari

Vegetari

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Zitat von Ginatalia:
Wer nie einen starken Kinderwunsch gefühlt hat, wird dich nicht verstehen.


Ich kann sie verstehen wegen dem starken Kinderwunsch. Allerdings ist sie m. E. noch zu jung um sich sich mit 30 zu alt dafür zu empfinden! Sie hat ja noch so lange Zeit dafür!

Mag sein dass viele in ihrem Umfeld jetzt auch anfangen schwanger zu werden und dieses Thema bei ihr Druck erzeugt?

Ich kann der TE nur empfehlen damit zu warten ,weil sie Zeit hat. Es wäre zu schade wenn sie einen Partner findet, mit dem der Wunsch zu realisieren wäre.
Nicht selten trifft es ein,was man sich so sehr wünscht, wenn man schon damit aufgegeben hat .

Wieso ist sie so lange Single?
Die Zeit würde ich nutzen, um das heraus zu finden und daran wirklich versuchen was zu ändern. Ggfs mal paar psychologische Beratung Sitzungen um auf den Grund zu gehen.

Gestern 17:35 • #41


Candela

Candela

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Volle Zustimmung, Urmel.

Allerdings, wenn man die erhöhten Riskofaktoren kennt, kann man da natürlich auch begleitend gegensteuern.

Das erfordert natürlich bestimmte Ressourcen und Voraussetzungen vor allem der Mutter, aber auch des engeren und weiteren sozialen Umfelds.

Gestern 17:38 • #42


Luto

Luto

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Zitat von Urmel_:
Achtmal höhere Selbstmordrate, zehnmal höhere Straffälligkeit,

wo sind die Zahlen her?

Gestern 17:41 • x 1 #43


Benita

Benita

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Zitat von Traumwolke:
Auch dem Kind später zu erklären, dass es keinen Vater hat, ist für mich ein schwerer Gedanke.

Hallo Traumwolke

falls du hier noch liest möchte ich dazu noch klären, dass dieses Kind dann schon einen Vater hat, du aber nicht weißt wer es ist und dieses musst du dem Kind dann irgendwann erklären.

Ohne Wurzeln keine Flügel, deinem Kind wird immer etwas fehlen, selbst falls es irgendwann noch einen Stiefvater bekommen sollte.

Wovon willst du das Kind ernähren, , kleiden, ausbilden lassen ?
Musst du es dann zu einer Tagesmutter geben, damit du einem Job nachgehen kannst um euer Überleben zu sichern ?

Gestern 17:53 • #44


Wurstmopped

Wurstmopped

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Das Privileg der Frau ist es wohl, sich auch ohne "Mann" (Vater) ein Kind gönnen zu können!
Wahrscheinlich gibt es diesen Wunsch nach einem Kind bei Männern wohl nur selten?
Biologie sucks :-) ...das die Geselschafft das so nicht unterstützt? ..kann ich mitunter verstehen, letztendlich besteht eine Gesellschaft nicht nur aus Mutter und Kind...

Gestern 17:56 • #45




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