Zitat von nalea: Studien haben dann gezeigt, dass viele der als mental load bezeichneten Aufgaben selbstauferlegt und nicht unbedingt notwendig waren.
Hast Du mal betrachtet, wie "unbedingt notwendig" definiert würde?
Unbedingt notwendig fürs Überleben und gesund groß werden, sind liebevoll dekorierte Kuchen und Muffins sicherlich nicht.
Aber für die psychische Gesundheit notwendig sind sie. Nicht jeder einzelne Kuchen, sondern das Herstellen von Kultur, Tradition und Ritual durch Kuchen und Kürbisse. Und zwar für alle.
Würde Dareks Frau immer zu Coppenrath greifen und sich mit dem Rest des Tages eine schöne Zeit machen, wüssten ihre Kinder, dass ihre Mutter nicht so viel Mühe auf sie verwendet wie andere Mütter auf ihre Kinder. Besonders Jungs können das noch im hohen Alter erinnern, dass die Laterne gekauft und nicht gebastelt war.
Davon 16+ Jahre zu profitieren, ohne es anzuerkennen, erfordert eine spezielle Sozialisierung.
Zitat von nalea: Statt als Schüler im Team ein Projekt bearbeiten zu lassen, was pädagogische und keine Schönheitsziele hat, greift Muddi ein und hilft als personalisiertes ChatGPT das Ding fertigzustellen. Nur darum ging es pädagogisch überhaupt nicht.
Hier war ein Erwachsener für ein Kind in einer Situation, mit der das Kind überfordert war, da und hat einen(!) Lösungsweg angeboten. Vermutlich hätte es einen noch besseren Lösungsweg gegeben, wenn sich ein Erwachsener noch früher eingebracht und den Konflikt vorhergesehen hätte (mental load und so). Warum standen alle anderen Erwachsenen daneben und haben nicht früher oder zeitgleich eine Lösung angeboten und dessen Konsequenz (z.B. eine Tochter, die sich bei ihren Freundinnen unbeliebt gemacht hat oder sich vor den Lehrern für ein unfertiges Projekt schämt) mit verantwortet? An wem wäre das Trösten der Tochter und ggf. deren Wut hängen geblieben? Und wer hätte sich einfach umgedreht und die Emotionen seiner engsten Mitmenschen weit von sich gewiesen, weil er die "Schuld" (oder Verantwortung?) nicht bei sich sieht?
Zitat von nalea: Tipp an die Männer: Frauen reden manchmal frustriert im Kreis, das ist irgendwie so.
Und das ist internalisierte Misogynie. Da solltest Du, nalea, vielleicht mal hinschauen. Du scheinst Dich mit feministischen Theorien ja eingehend auseinander zu setzen und das männliche Rollenmodell zu bevorzugen (ich tue das für mich übrigens auch). Nur ob man das bislang gültige weibliche Frauenmodell für sich ablehnt oder die darin geleistete Arbeit für unnötig abwertet, sind zwei verschiedene Herangehensweisen. Denk das mal zu Ende. In welcher Welt wachsen unsere Kinder auf und leben auch Männer, wenn keine Kuchen mehr gebacken werden (bzw. sie nach "reicht doch" Kriterien gebacken werden) und Geschenke nur noch aus Geld/Gutschein in einem Umschlag bestehen?
Wenn die Frau so kontrollierend, toxisch, unnötig, dick und nervend ist und immer zum falschen Zeitpunkt und mit dem falschen Gesichtsausdruck spricht, was spricht dann dagegen, dass Darek sich trennt? Die Kinder sind schon groß. Deren Betreuung ist, wenn man nur das nötige erledigt, gar kein Aufwand mehr. Alles andere kann Darek auch selbst. Daher mein Rat: @Darek: Trenn Dich! Welchen Grund könntest Du haben, es nicht zu tun? Emotional verlassen hast Du Deine Frau schon vor langer Zeit.
Zitat von Darek: ich habe meiner Frau gesagt, dass ich müde bin
und dann hat sie geweint und es hat Dich nicht berührt.
Und das war nicht das erste Mal.
Eure Ehe ist also eine Farce.