@IngridSt ich hab es erlebt, wenn sich jemand über Jahre hinter den Dingen verschanzt, die ihm nicht passt. Es ist wie unter einem Berg von schlechten Erinnerungen zu sitzen. Kein Raum mehr für das Positive zu haben. In dem Moment hat man die Entscheidung, ob man gemeinsam diesen Berg antragen möchte oder sich für etwas Neues entscheidet. Die Entscheidung obliegt hier dem TE.
Es mag sein, dass sich nichts mehr reparieren lässt, aber dies auf Basis des hier Geschriebenen so rigoros abzuleiten, finde ich schon ziemlich überzogen.
Wenn mein Ex hier schreiben würden, wäre ich wahrscheinlich das dominante Monster, wie du es hier bei der Ehefrau siehst. Aber seine Darstellung unterschlägt immer auch seinen Anteil. Wenn man die Geschichte aus meiner Perspektive sieht, ergibt sich in vielen Punkten ein anderes Bild. Die Realität liegt dann irgendwo dazwischen, aber eben nicht das subjektive Empfinden.
Das mit jemanden anders reden können, setzt auch immer ein reden wollen voraus. Mit der neuen Frau geht es nicht darum Konflikte lösen zu müssen sondern lediglich darum Dinge abzuladen. Ist per se viel leichter und für mich kein Zeichen von "sie versteht mich viel besser als meine Frau".
Zitat von IngridSt: Liebe bzw. Verlieben kann niemand steuern.
Verliebtheit vielleicht nicht, da es eine "körperliche" Reaktion ist. Bei der Liebe sehe ich es mittlerweile ein wenig anders, denn wie sollte man sonst Liebeskummer überwinden, wenn nicht durch bewusste Steuerung der Gefühle.