Margerite
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Zitat von Darek:Ich arbeite auch gerne mit anderen zusammen, bin offen für Verbesserungen und gebe mein Wissen gerne weitere. Sowohl mit älteren als auch jüngeren Kollegen/ innen kommen ich sehr gut zurecht. Ergebnisse sind die zählen.
Ich schätze dich so ein, dass Du beruflich sehr gut "funktionierst" und Dich behaupten kannst ohne andere ins Abseits zu stellen und zu übervorteilen.
Das ist die Sachebene, auf der Du Dich bestens auskennst und auf der Du meist sehr gut weißt, was die richtige Entscheidung ist und was zu tun ist.
Die Ehe, das Familienleben ist aber mehr als die sichere Sachebene, denn da geht es auch um Gefühle. Gefühle der Sicherheit, der Zuversicht, der Stabilität, nach denen de Mensch normalerweise strebt. Wenn das gut läuft, wird es aber auch leicht mal langweilig und dröge. Man kennt den Anderen, sieht die schlechten Seite, die jeder Mensch hat, auch. Und vieles vom Erreichten erscheint einem selbstverständlich und dann geht es leicht mal los, dass man unbewusst nach Abwechslung, emotionaler Zufuhr, Spaß sucht. Und so geht eine Affäre auch ganz harmlos an. Ein erstes Kennenlernen wie in Deinem Fall oder der nette Kollege, der einen immer so fröhlich anlächelt ...
Dann wird man aktiv und die Sache kommt ins Rollen und ehe man es sich versieht, ist man im Gefühlsüberschwang angelangt, die Ehefrau daheim hat zwar ihre Qualitäten, hat aber zugenommen und läuft bevorzugt in bequemen Klamotten rum und überhaupt ist alles so furchtbar langweilig geworden. Es dümpelt vor sich hin
Sei froh, dass Du die Kurve noch gekriegt hast und Dein Verstand Dich gewarnt hat. Mit der anderen Frau wäre es nur anfangs "besser", aber dann kehrt .der Alltag mit Macht ein. Jeweils zwei Kinder, sie noch nicht lange getrennt, was keine gute Basis für eine neue Beziehung ist und Du in jeder Menge gelieber und ungeliebter Verpflichtungen. Vermutich würde Dich das alles überfordern.
Ehrlich gesagt, mir liegt die Sachebene auch hervorragend, da fühle ich mich richtig wohl Auf der anderen Ebene walten Unsicherheiten, die ich mühsam und nach entsprechenden Erfahrungen in den Griff bekam. Manche lernen eben nur aus dem auf-die-Schnauze-fallen.