Zitat von Sonnenblume53:Liebe Wasabix, ich hatte Krebs. Ich darf Dir aus meiner Sicht versichern - Krebs ist keine Krankheit für Spielchen und Manipulationen. Dafür fehlt jegliche Kraft. Was Du beschreibst, mag für eine gesunde Frau gelten, aber nicht für eine Krebskranke. Sie wird verzweifelt sein. Verzweifelt, weil sie "nicht mehr ...
Ganz im Ernst - was du beschreibst, können Außenstehende nicht nachvollziehen. Ich weiß indes, wovon du schreibst - "Eingemachtes" in Sachen heftiger Erkrankung (hier Krebs).
Die EF tickt anders - aber NICHT nur wegen der "unglücklichen" Ehe, an der auch der EM nicht unerhebliche Anteile hat.
Du weißt, wie es war, als du deine Diagnose bekommen hast, ohne sofort wissen zu können, was dich im Anschluss erwartet.... ggf. OP, ggf. Chemo, ggf. Bestrahlungen, ggf. weitere, sehr kräftezehrende Therapien. Das KÖNNEN die meisten der HIER Schreibenden nicht wissen, nicht nachvollziehen, was das mit an Krebs Erkrankten macht.
Das weiß auch der EM nicht, für den alles "wie bisher" gestaltet wird - auch wenn er seine EF versorgt/pflegt/ betreut. Das kann die TE ebenso wenig wissen.
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EM und TE haben einen "Pakt" geschlossen.... und der sollte bisher auf Gedeih und Verderb umgesetzt werden. Warum "bisher"? Weil da am letzten WE ein Gespräch zwischen EM und TE stattfand.... mit für die TE jetzt (scheinbar) eminenten Bedenken behaftet. Sie schreibt, dass sie "verstehe", "verstanden" habe.... und der "Pakt" - bröckelt der (mehr und mehr)? Die TE formuliert HIER, was sie gedenkt zu tun - weiß das auch der EM, ihr (bisheriges) "OdB" schon?
Augenscheinlich ist der "Keil" gesetzt - von der TE. Zweifel sind erkennbar? Und die Distanz, die die TE JETZT einnimmt - ist unschwer zu erkennen aus dem, was sie seit So schrieb - wie ernsthaft verfolgt sie diese distante Haltung JETZT wirklich?
Der EM kann nicht mehr das mit der TE besprechen - was für den EM doch sooooo wichtig wäre. Und wie sehr solche Situationen Druck auf Angehörige aufbauen, wenn sie niemanden haben, mit dem sie reden können/wollen/dürfen...
Mein Eindruck bleibt - die TE hat die Dynamik der gesamten Situation unterschätzt. Sie ist zudem eher sehr wechselseitig in ihren Ansichten. Es bleibt die Hoffnung, dass das Gespräch am WE mit dem EM die gesamte Situation näher beleuchtet...und diese neue Situation DANN in die finalen Entscheidungen einfließt.
Und die Zeichen stehen auf.... "es gibt jetzt mehr Umstände, die ein Zusammenkommen der TE mit dem EM nicht erlauben!"?