@Karina14
Zitat von Karina14: so wie ich es versteh wird hier weder die Ärzteschaft noch die Pharmaindustrie noch irgendwas anderes verteufelt
Ach echt?
Zitat von Biogast:da herrscht ein gewaltiges Defizit bei vielen Gynäkologen
Zitat von Biogast:generell mit hormoneller Verhütung eigentlich zumutet, was leider auch mit der mangelden Aufklärung seitens der Gynäkologen zusammenhängt
Zum Thema Pharmalobby:
Zitat von Biogast:Du hast anscheinend keinen blassen Schimmer, was da wirklich so vor sich geht. Es ist einfach nur heftig und traurig zugleich.
Zitat von Biogast:Wir müssen leider feststellen, dass viele einfach ihren Pharmavertretern blind vertrauen und deren Gelaber 1:1 an ihre Patientinnen weitergeben.
Zu dir:
Zitat von Karina14:Verhütungsmittel werden Dank der Religionsgemeinschaften noch immer viel zu wenig verkauft, sonst hätten wir nicht das Problem der Überbevölkerung und keine 240 Millionen chronisch unterernährter Menschen.
Du meinst wirklich, dass das mit fehlender Verhütung zu tun hat? Grade in Ländern mit extremer Bevölkerung / Schwellen- Entwicklungs- und dritte Welt Ländern in denen ohne Sozialsysteme die Eltern/Grosseltern auf das Tun und die Versorgung der Nachkommenschaft angewiesen ist? Wirklich?
Ich denke, das hat weniger was mit Religion zu tun, als mit Überlebenstrieb. Eine Verbindung zur Religion möchte ich aber auch nicht gänzlich abstreiten.
Zitat von Karina14:Aber die Götter in weiß sind nun mal
leider nicht unfehlbar
Stimmt - wer ist das schon. Aber möchtest du (mit deinen Erfahrungen) auf sie verzichten?
Weisst du, ich sehe das ganze etwas aus meiner Sicht: Ich pfeife meinem Körper nichts rein, was ich nicht abschätzen kann. Dementsprechend liegt die Informationspflicht bei mir - nachdem der Arzt mich darauf hingewiesen hat, dass man sich den Beipackzettel durchlesen sollte (und was in jeder Werbung erwähnt wird). Ich wäge ab, ob für mich der Nutzen grösser ist als das Risiko von Nebenwirkungen und vor allem welche auftreten können.
Wie ich und einige hier schon gesagt haben: Mein Körper, mein Tempel. Da futter ich doch nicht einfach was, was mein Arzt, der 10 Minuten pro Quartal Zeit für mich hat (Danke an die Regierung für das Aushöhlen unserer Krankenversicherung) mir zwischen Tür und Angel verschreibt. Ich habe beispielsweise seit ca 15 Jahren keine Antibiotika mehr zu mir genommen (Schweineschnitzel mal ausgenommen).
Darum geht es - ein denkender Mensch wird doch hoffentlich nicht blindlings auf einen Arzt hören und ohne eigene Verantwortung auf Information etwas in sich reindrücken, von dem er nicht weiss, was es mit einem anrichtet.