GirlfromDo
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ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich zum wiederholten Male in einem emotionalen Loch festhänge.
Diese Situation gab es schon häufiger, zuletzt vor knapp 1.5 Jahren, davor waren die Abstände kleiner. Insgesamt hatte ich bereits 5 solcher Phasen, in denen mir die Einsamkeit in der eigenen Ehe fast die Luft zum atmen nimmt. Meist werde ich im Alltag zunehmend unzufriedener und trauriger und dann stoße ich auf eine Serie, aktuell ist es bspw. "off campus" und dann zeigt mir diese fiktive Lovestory (bleibe dann meistens bei Bridgerton etc hängen), was ich in meinem Leben eben nicht habe. Versteht mich nicht falsch, ich hab ein tolles Leben, zwei tolle Kinder, einen tollen Job, lebe auf einem hohen Lebensstandard aber meine Ehe ist nur noch eine Verpflichtung.
Jedem, der jetzt sagt, dass ich doch dann einfach gehen soll ist gesagt, dass es so einfach nicht ist. Das ich nicht nur meinen Kindern gegenüber "verpflichtet" bin sondern auch meinen Eltern. Die haben ihr gesamtes Geld mit uns in unser Mehrgenerationenhaus gesteckt und wenn ich hier alles zurücklasse, verlieren eben auch sie ihr Zuhause und meine Kinder ihr stabiles Umfeld. Also nein, einfach gehen kann ich nicht und ich glaube an dem Punkt bin ich auch noch nicht. Es gab schon diverse Gespräche und dann ist es für ein paar Wochen wieder besser aber dann ist man wieder in diesem Alltagstrott gefangen und jeder geht seinen Weg. Intimität gibt es hier seit 6 Jahren schon nicht mehr, wir haben keine gemeinsamen Hobbys, unternehmen aber viel zusammen - auch mit den Kids natürlich. Wir gehen aber auch ab und zu allein Essen. .
Diese Traurigkeit setzt mir verdammt zu. Und mit 39 Jahren einen Crush auf einen Schauspieler bzw fiktiven Charakter zu haben, ist peinlich und hilft mir auch nicht.
Vielleicht ist ja jemand in derselben Situation und hat ein paar Tipps?