Vertrauenswunsc.
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Zitat:Ich weiss nicht, ob es nun die Trennung an sich ist, die ich noch in den Knochen habe oder einfach die Gewissheit, dass ich all diese Dinge nun alleine stemmen muss...ohne Support und Rückendeckung (...)Das haben wir nämlich immer gut gekonnt: Unsere Problemchen gemeinsam runterspielen und darüber lachen.
Es wird eine Mischung aus beidem sein.
Es ist schwer zu akzeptieren, dass das so (wie du die Beziehung beschreibst) wahrscheinlich nie wieder sein wird (zumindest nicht mit dieser Frau).
Zitat:Sie fehlt mir halt mit ihrer Art, sie fehlt mir aus Austauschpartner und was mir auch fehlt, ist die Vorfreude auf uns und unsere Telefonate.
Es ist ein Abschied nach und nach- mit allem, was dazugehört (ihrer Art, ihrer Aufmunterung etc...). Das schmerzt! Nur zu gerne würde man die Zeit zurückdrehen und dann anhalten...alles nochmal erleben dürfen, als man glücklich war. Aber das war. Es zählt, was jetzt ist.
Zitat:eure Vorstellungen und Bedürfnisse waren zu unterschiedlich.
Sehe ich auch so.
Das Komische ist, dass man ja immer von sich selbst ausgeht. Dass das, was man empfindet, richtig ist. Wenn du von dir ausgehst, ist dir eine Wochenendbeziehung nicht zu eng- sie sah es aber anders. Für sie war es richtig, auf Abstand zu gehen. Dass der andere anders denkt als man selbst, kann weh tun- man hat sich im anderen schließlich getäuscht, das schöne Bild, was man vom Partner und von der Beziehung hatte, bröckelt...man sucht die Schuld bei sich, man ist ratlos.
Jetzt diese Tatsache aber auszublenden und an den schönen Zeiten festzuhalten macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil- es wirft dich wieder zurück, man badet im Selbstmitleid und sieht nur dass es ja eigentlich ganz toll war, dass vieles gepasst hatte.


