Orianaaa
Gast
Ich mache meine Arbeit sehr gerne. Es wäre sehr schade das aufzugeben. Allerdings habe ich auch Mühe mit der Situation, dass er einen anderen Mitarbeiter hat rausfliegen lassen können. Also ich zweifle hier etwas an der Geschäftsleitung.
Meine Kündigungsfrist beträgt 2 Monate, das heisst ich muss ihn so oder so noch eine Weile aushalten. Vielleicht wird es sich etwas legen, momentan ist es aber wirklich schlimm wie ich mich fühle und ein richtiger Krampf nicht im Büro in Tränen auszubrechen.
Ich würde so gerne cool bleiben, aber mir sieht man das sicherlich schon einen Kilometer weit an dass etwas nicht stimmt. Ihm gegenüber bin ich sehr kalt, abweisend. Ich kann es nicht verbergen, dass er mich verletzt hat und ärgere mich, weil er genau sieht dass ich nicht drüber stehen kann.
Hätte es akzeptieren können, wenn aus uns nichts wird, oder er (aus welchen Gründen auch immer) einen Rückzieher macht. Aber bitte kurz mitteilen, und nicht wortlos sich rar machen, dann noch sagen es sei alles ok. Das fällt mir schwer.
ER hatte mal gesagt, solange wir offen miteinander reden sei alles ok, egal wie es sich zwischen uns entwickelt. Aber wir müssen reden, weil wir zusammen arbeiten. Tja, und jetzt hat er trotzdem den wortlosen Weg gewählt.

Die erste Stunde Arbeit war dann auch noch schlimm, ich sitze fast neben ihm und hatte regelrecht Magenkrämpfe. Zum Glück habe ich Unmengen an Arbeit erhalten, so bin ich gut abgelenkt, was ungemein hilft.