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Emotionale Affäre/Nähe in besonderer Beziehung

Juleken
Hallo Ihr Lieben,

Ich möchte Euch nach den letzten Wochen ein Update geben, wie die derzeitige Situation ist.
Ich habe viel für mich gelernt, vor allem dass das Ganze ein generelles Beziehungsproblem bei uns ist, dass er seine Verlustangst mit Nähe und Sex kompensiert, ich hingegen bei Druck und Stress zu Rückzug neige. Da steckt ein viel tieferes Beziehungsmuster dahinter. Ich habe leider schon viel von mir verloren, um ihm Nähe und Liebe zu geben und muss mehr an mich denken.

Und es ist klar, dass es nicht um diese eine Frau geht, da hat er die Kommunikation beendet. Aber er hat derweil schon wieder weiter nach gemeinsamen Abenteuern, neuen Frauen gesucht. Und ich spüre, dass er mit Sex Nähe herstellen will, vermutlich aufgrund eigener Ängste, auch dieser Wifesharing Aspekt und seine diesbezüglichen Fantasien passen in das psychologische Muster. Dieser Druck belastet mich jedoch immer mehr. Das bin nicht mehr ich, das ist nicht mehr meine Sexualität, die wirkliche Nähe geht verloren.

Ich werde deshalb mit ihm jetzt eine 3-wöchige Sexpause vereinbaren, um mich selbst zu finden, herauszufinden, was ich wirklich möchte. Das wird seine Verlustangst sehr stark triggern, aber da muss er für sich dann einen Weg finden, um selbst zu lernen und damit umzugehen.

Liebe Grüße

• x 4 #121


A


Emotionale Affäre/Nähe in besonderer Beziehung

x 3


aequum
Zitat von Juleken:
Ich werde deshalb mit ihm jetzt eine 3-wöchige Sexpause vereinbaren, um mich selbst zu finden, herauszufinden, was ich wirklich möchte.

Wenn du der Meinung bist, dass es dich weiterbringt, bzw. dir helfen wird, herauszufinden was du möchtest, dann setze es um aber ich an deiner Stelle würde kein fixes Zeitfenster festlegen. Lass dir den Endzeitpunkt offen, z.B. in dem du sagst: "Bis auf weiteres ".

Erstens wird er so gezwungen sein, sich Gedanjen zu machen und zweitens sollte man eventuelle Konsequenzen nur so formulieren und mitteilen, dass man sie auch tatsächlich in der Realität umsetzen kann.

Weiterhin viel Glück... 🍀

• x 2 #122


sonntag_morgen
Zitat von Juleken:
Hallo Ihr Lieben, Ich möchte Euch nach den letzten Wochen ein Update geben, wie die derzeitige Situation ist. Ich habe viel für mich gelernt, vor allem dass das Ganze ein generelles Beziehungsproblem bei uns ist, dass er seine Verlustangst mit Nähe und Sex kompensiert, ich hingegen bei Druck und Stress zu Rückzug ...

Es gibt eine Studie über eine Platform namens "FabSwingers" die sich damit befasst, wie viele Frauen Druck verspüren, daran teilzunehmen.
Ich hab nur einen kurzen Bericht dazu gesehen bzw einen Bericht gesehen in dem das kurz erwähnt wurde.
Man findet bestimmt mehr dazu wenn man sucht. Die Quintessenz war, dass oft der männliche Partner der Treiber war und die Frau etwas rein gerutscht ist und dann nicht mehr raus kam.

• x 4 #123


hotte
Zitat von Juleken:
Hallo Ihr Lieben, Ich möchte Euch nach den letzten Wochen ein Update geben, wie die derzeitige Situation ist. Ich habe viel für mich gelernt, vor allem dass das Ganze ein generelles Beziehungsproblem bei uns ist, dass er seine Verlustangst mit Nähe und Sex kompensiert, ich hingegen bei Druck und Stress zu Rückzug ...

Liebe @Juleken
ich habe deinen Thread jetzt erst gesehen und kann vieles davon nachvollziehen.

Während meiner Ehe bin ich auch in der Szene unterwegs gewesen und hatte auch Berührungspunkte mit dem Thema BDSM. Gerade der hier zitierte Beitrag hat für mich eine sehr schöne erkenntnis, nämlich das er versucht hat über Sex nähe herzustellen.

Das ist etwas das hier schon einige male besprochen wurde und oft ein grundlegender Unterschied zwischen den Geschlechtern ist. Männer nutzen X um Intimität herzustellen während Frauen oft die Initimität brauchen um X zuzulassen.

Nun bei Sw*ngern ist das ja etwas anders da wir ohnehin eine etwas andere Einstellung zu unserer Xualität haben aber dennoch bleiben gewisse Muster immer vorhanden. Das was dein Mann da erlebt hat war scheinbar etwas vollkommen neues für ihn (zumindest in dieser Ausprägung) und manchmal neigen Männer dazu sich in etwas hineinzusteigern. Ich finde es beachtlich das er von Anfang an klar gestellt hat wie sehr er dich liebt. Das zeigt mir persönlich das es wirklich um das Ausleben dieser bestimmten Spielart ging.

Wenn man als Sw*inger alles gemeinsam macht, dann ist das wirklich die Königsdisziplin weil sich 4 leute finden müssen. Das ist deutlich schwieriger als nur eine/n Mitspieler/in zu finden. Ich finde den Schritt 3 wochen komplett auf X zu verzichten ziemlich wild da du geschrieben hast das ihr in eurer Ehe häufig X habt und dazu auch noch mit anderen aktiv werdet.

Ich bin nicht sicher ob ich irgendwo überlesen habe woher das nun kommt. Das du diese andere Frau nicht wiedersehen möchtest kann ich nachvollziehen, das ist allerdings tatsächlich eine Art Eifersucht die da reinspielt. (sowas hatte ich auch ab und an weil ich dachte das andere Männer meiner Frau dinge bieten konnte die ich nicht kann).

Hättest du jetzt gesagt das ihr erstmal ne pause mit anderen macht und euch auf euch selbst konzentriert, dann könnte ich das nachvollziehen.

Das was du schreibst bedeutet das er ein eher ängstlicher bindungstyp und du eher ein vermeidender Bindungstyp wärt. Das wäre eine relativ toxische bzw. aktivierende form der Beziehung bei der er dir immer nachjagt und wenn er dich dann "hat" einen totalen dopaminüberschuss bekommt. Daraufhin ziehst du dich zurück und er fällt in ein tiefes loch. Dieses ständige Wechselspiel ist auf dauer sehr zermürbend (wie jede andere sucht auch).

Du machst einen sehr abgeklärten und reflektierten Eindruck. Habt ihr mal über das Thema paarberatung nachgedacht?

Und vielleicht magst du mir erklären (ich verstehe es wirklich nicht) wie die x pause helfen soll irgendwas besser zu machen?

• x 1 #124


Waris07
@Juleken

Oh, schön, dass du uns ein Update gegeben hast. Ich habe mich am Wochenende tatsächlich schon gefragt, wie es dir wohl geht. ☺

Ich finde, du hörst dich sehr klar und gleichzeitig erstaunlich reflektiert an. Ich hab den Einsdruck, dass sich dein Blick weg von dieser einen Frau und immer mehr auf eure eigentliche Beziehungsdynamik richtet. Das sehe ich als einen wichtigen Schritt.

Zitat von Juleken:
Ich habe leider schon viel von mir verloren, um ihm Nähe und Liebe zu geben und muss mehr an mich denken.

Den Satz finde ich unglaublich stark. Zu erkennen, dass man sich selbst unterwegs ein Stück verloren hat, tut weh. Gleichzeitig ist genau diese Erkenntnis oft der Anfang, sich selbst wiederzufinden. 🤗


Zitat von Juleken:
Das wird seine Verlustangst sehr stark triggern, aber da muss er für sich dann einen Weg finden, um selbst zu lernen und damit umzugehen.

Ob es am Ende wirklich Verlustangst ist oder etwas ganz anderes, wird vermutlich nur er selbst beantworten können.

Aber ich finde es wichtig, dass du dir bewusst machst. Wenn ihn das triggert, dann ist das erst einmal sein Thema. Du kannst Verständnis dafür haben, aber du musst dich deswegen nicht weiter verbiegen oder über deine eigenen Grenzen gehen.

Und die Idee mit der dreiwöchigen Sexpause finde ich ehrlich gesagt ziemlich mutig und auch gut.
Nicht als Strafe oder um ihm etwas zu beweisen, sondern einfach, damit du mal wieder in Ruhe spüren kannst: Was möchte eigentlich ich? Wo sind meine Bedürfnisse geblieben?

Würde mich freuen, wenn du dich zwischendurch immer mal wieder meldest und uns an deinem Weg teilhaben lässt. Ich wünsche dir von Herzen, dass du weiter gut auf dich achtest. ☺

• x 3 #125


U
Vielleicht habt ihr das jetzt auch gebraucht weil du ja sonst immer so weiter gemacht hättest ohne dich zu hinterfragen. Und es wäre dir auch nicht aufgefallen dass du schon über Grenzen gegangen bist und dich teilweise verloren hast.

Scheinbar habt ihr doch unterschiedliche Bedürfnisse.

Vielleicht ist das ganze ja schon vor langer Zeit begonnen und ihr habt mit den falschen Mitteln versucht eure Defizite auszugleichen.

Vielleicht war das auch einfach gar nicht der richtige Weg für dich.

Nähe und Sex sind nun mal nicht dasselbe und das eine ist nicht Mittel zum Zweck für das andere.

• x 4 #126


M
Zitat von aequum:
Wenn du der Meinung bist, dass es dich weiterbringt, bzw. dir helfen wird, herauszufinden was du möchtest, dann setze es um aber ich an deiner Stelle würde kein fixes Zeitfenster festlegen. Lass dir den Endzeitpunkt offen



Sehe ich auch so ! Lachendes Gesicht

Und ich würde mir auch offen lassen,
ob sich die Wege vielleicht auch ganz trennen,
denn wenn man sich zu sehr und zu weit auseinander entwickelt hat,
macht das auch irgendwann einfach keinen Sinn mehr,
sondern tut mitunter nur noch weh
und verursacht teilweise auch richtig stechende Schmerzen,
weil man den Anderen plötzlich gar nicht mehr wiedererkennt.

• x 3 #127


Dranaqueen
@Kroenchen_richten dann kann er sich ja auch die Erklärungen sparen wenn es ohnehin nur auf die Handlungen ankommt wie hier so häufig in den Raum geworfen…

• #128


Waris07
Hallo @Juleken,

ich hab in den letzten Tagen mal an dich gedacht und mich gefragt, wie es dir inzwischen geht. ☺

Du hattest ja damals von deiner geplanten Auszeit erzählt und davon, dass du die Zeit nutzen möchtest, um wieder mehr zu dir zu finden, herauszufinden, was du eigentlich möchtest und auch zu schauen, wie es um euer Beziehungsfundament steht.

Ich wollte einfach mal hören, wie es dir damit ergangen ist und ob sich für dich vielleicht etwas geklärt oder neue Erkenntnisse ergeben haben. 🤗

• x 3 #129


Juleken
Hallo @Waris07 ,

Lieben Dank für die Nachfrage, oh ja, es hat sich sehr viel in den letzten Monaten getan. 😊

Die Pause half mir damals, mich zu sortieren, stieß bei meinem Mann jedoch auf Unverständnis, aber er tolerierte sie. Danach habe ich zum ersten Mal klare Grenzen ihm gegenüber formulierte (keine Freundschaft plus/emotionale Beziehung mit Paaren, weniger P./Dirtytalk). Als wir dann jedoch wieder in einen Partnerwechsler gingen und er dort mit einer bekannten Frau zum ersten Mal ganz alleine wegzog, kam ich zu einem entscheidenden Durchbruch für mich, dass ich damit gar nicht mehr umgehen kann.

Während mein Mann anscheinend Sex von Nähe und von Liebe wirklich trennen kann, kann ich dies selbst nicht. Wenn ich früher Sex mit anderen Männern hatte, dann nur, wenn keine Nähe vorhanden war (also je anonymer desto besser), denn für mich führt Nähe zu Liebe und das ist/war auch mein Problem, dass er Nähe zu anderen Frauen zeigte, was bei mir schnell als Liebe interpretiert wird. Er selbst scheint damit aber wohl kein Problem zu haben. Aber mir tat es sehr gut zu lernen, wie ich wirklich selbst bin und was ich möchte.

Und dann habe ich ihm im August auch klar gemacht, dass es für mich endgültig mit dem Partnerwechsler vorbei ist, auch wenn das für ihn bedeutet, dass er dann eben keinen Sex mehr mit anderen Frauen hat. Ich bin und war an dem Punkt, deutlich zu spüren, dass ich innerlich und emotional zu sehr leide. Diese Grenze wurde mir plötzlich völlig klar.
Und erst da merkte mein Mann, dass die Sache wirklich ernst ist. Nach einem ersten Schock seinerseits, Wut, ich würde ihm etwas wegnehmen, ist er in einer Akzeptanzphase. Er zeigt mir seine Liebe weiterhin sehr, durch gemeinsame Aktivitäten, Pläne, Worte. Aber er ist noch in einer Veränderung, unsicher, wie er jetzt damit umgeht. Manchmal noch mürrisch, manchmal will er keinen Sex, manchmal sehr, manchmal im „alten Phantasien-Stil“, den ich nicht mehr wirklich mag. Und natürlich ist es jetzt deutlich, dass wir in dieser Hinsicht unterschiedlich sind mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Mir selbst geht es mit diesem Schritt sehr gut, es ist wie ein Aufatmen und ich bin glücklich, dass er auch bisher so reagiert hat, denn ich liebe ihn sehr. Ich bin mir aber auch bewusst, dass er noch im Veränderungsprozess steckt und dass es letztlich nie Gewissheit gibt, wohin unsere Reise geht. Aber ich bin glücklich, jetzt „ich sein“ zu können und mich befreit zu haben.
Im übrigen hat mir bei dem langen Denkprozess, mich selbst zu sortieren, auch oft KI geholfen (habe als analytischer Mensch KI natürlich immer kritisch hinterfragt, aber letztlich war es sehr werthaltig für mich).

Liebe Grüße

• x 5 #130


Waris07
@Juleken

Schön, dass du dich gemeldet hast. ☺

Du hörst dich heute unheimlich gefestigt und klar an. Man merkt, dass du dich auf die Reise zu dir selbst gemacht und dabei schon wichtige Erkenntnisse für dich gewonnen hast.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Mann mit deiner Entscheidung erstmal zu kämpfen hatte und vielleicht auch noch hat. Für ihn bedeutet das schließlich ebenfalls eine große Veränderung, weil ihr in diesem Bereich einfach unterschiedlich gestrickt seid. Das ist kein Vorwurf an ihn und macht deine Entscheidung gleichzeitig nicht weniger richtig.

Spannend wird sicher sein, wie ihr beide mit dieser Veränderung weiter umgeht. Ich finde es wichtig, dass ihr offen und ehrlich miteinander im Gespräch bleibt und schaut, wie ihr auf diesem neuen Weg beide euren Platz findet.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deinen weiteren Weg. Und euch beiden wünsche ich, dass ihr auch auf diesen neuen Pfaden ein miteinander findet, auf dem ihr beide ihr selbst sein könnt und trotzdem miteinander glücklich seid. Tröstender Smiley

• x 3 #131


M
Zitat von Juleken:
Als wir dann jedoch wieder in einen Partnerwechsler gingen und er dort mit einer bekannten Frau zum ersten Mal ganz alleine wegzog, kam ich zu einem entscheidenden Durchbruch für mich, dass ich damit gar nicht mehr umgehen kann.


Zitat von Juleken:
dass es für mich endgültig mit dem Partnerwechsler vorbei ist, auch wenn das für ihn bedeutet, dass er dann eben keinen Sex mehr mit anderen Frauen hat.



Wow ! Das war sicher nicht leicht,
nachdem Du ja schon so tief in dieser Materie drin warst ?! -Und sich Dein Mann
darauf "verlassen" hat,
dass er sich sogar mit Genehmigung der Ehefrau s. austoben darf.

Dass Du Dich da selbst behauptet hast, ist grandios !
Vielleicht könntet Du mit Deinem Beispiel anderen Frauen eine Hilfe sein,
denen es ähnlich geht und sie unterstützen !? -Der Hinweis von @sonntag_morgen
über die Studie von Frauen,
die in die Partnerwechslerszene durch den Antrieb ihres männlichen Partners
mit hineingerutscht sind und dann nicht mehr herauskamen,
war sehr wertvoll !
Naja, das sind nur so meine spontanen Gedanken, fühl' Dich zu nichts
gezwungen ! Lachendes Gesicht


Zitat von Juleken:
Nach einem ersten Schock seinerseits, Wut, ich würde ihm etwas wegnehmen, ist er in einer Akzeptanzphase.



Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Es gibt Menschen, häufig Männer,
die einen sehr hohen S.trieb haben. -Ich verurteile das nicht !
Aber diese Menschen werden naturgemäß immer wieder versuchen,
dieser Neigung nachzugehen und dieses Bedürfnis zu stillen.
Deshalb würde ich persönlich davon ausgehen,
nachdem er ja schon "mit einer bekannten Frau ganz allein weggezogen ist",
dass er sich mittlerweile ein geheimes Zweit-oder Dritthandy zugelegt hat
und Dich betrügt.
Ich will Dich damit nicht quälen oder so,
sondern nur auf Realitäten hinweisen. -So wie er Dich nicht dazu zwingen kann,
Partnerwechsel zu machen,
wirst Du ihn, wo ihm das so extrem wichtig ist,
nicht dazu bringen,
langfristig darauf zu verzichten. -Er wird es sich früher oder später holen/beschaffen
auf die eine oder andere Art und Weise !
Ich habe das mal gegoogelt,
wenigstens war einer so ehrlich
und hat wahrheitsgemäß geantwortet und geschrieben,
dass er fremdgehen würde.:

https://www.joyclub.de/forum/t21684.was..._will.html

Also ich könnte mir vorstellen,
dass es langfristig bei Euch auf eine Trennung hinausläuft. -Es sei denn,
Du arrangierst Dich damit, dass er (hinter Deinem Rücken) swingt und Du nicht.

• x 2 #132


Juleken
@Multiversum Vielen Dank für die Antwort.
Ich verstehe Deine Sorgen und Deine Überlegungen bzgl. Männern und ihrer S.Triebe.

Zitat von Multiversum:
Deshalb würde ich persönlich davon ausgehen,
nachdem er ja schon "mit einer bekannten Frau ganz allein weggezogen ist",
dass er sich mittlerweile ein geheimes Zweit-oder Dritthandy zugelegt hat
und Dich betrügt.

Um noch einmal klar zu stellen, das alleine wegziehen bezog sich nur auf das Erlebnis im Club, wo wir quasi zwei Paare waren. Das war nichts heimliches, es war nur außerhalb des bisher Erlebten und hat mir meine eigene Grenze deutlicher gezeigt.

Ich weiß aufgrund unseres sehr engen Zusammenlebens ziemlich genau, dass Deine Befürchtungen in Richtung Betrug nicht stimmen.
Für mich ist es sehr wichtig, eigene Klarheit zu haben und zu wissen, was ich wirklich will, aber gleichzeitig auch weiterhin meinem Mann zu vertrauen. Das ist die Basis unseres Zusammenlebens und wir beide wissen, dass wenn diese zerstört würde, unsere Beziehung mit zerstört würde.
Für mich war ein wichtiger Lernschritt, dass ich prinzipiell mit dem Gedanken leben muss können, dass eine Trennung passieren kann. Erst dieser Schritt hat mir die Freiheit gegeben, mich aus der Angst und Abhängigkeit zu lösen.

Wie erwähnt, für meinen Mann ist diese Änderung natürlich ein Schock und er muss sich an all das gewöhnen. Die Zeichen der Liebe, der gemeinsamen Pläne, der gemeinsamen Aktivitäten, die wir unternehmen, zeigen mir jedoch auch klar, wie wichtig ihm unsere Liebe ist. Und ihm wurde in unseren Gesprächen sehr klar, dass andere Frauen da keinen Platz haben.

Wenn er nicht den Weg für sich findet und wirklich Alleingänge würde machen wollen, weiß er (das habe ich ihm signalisiert), dass das in mir etwas zerstören würde, womit ich nicht umgehen könnte.

Ich bin aber optimistisch, dass dies nicht passieren muss oder wird (auch wenn ich es als realistischer Mensch auch nicht ausschließe), denn wir haben eine starke Liebe als Basis.

• x 2 #133


aequum
Zitat von Juleken:
das habe ich ihm signalisiert

Warum nur signalisiert oder hast du es ihm klar und für ihn unmissverständlich gesagt?

Ich frage nur weil Männer oftmals mit dem "Signalsieren" nicht so wirklich etwas anfangen können.

• x 6 #134


Juleken
@aequum Ich habe es ihm wörtlich gesagt.

Was mich bei den Antworten bis auf @Waris07 bei Euch etwas verwundert, ist eine gefühlte Skeptik, die ich verspüre. Ich selbst bin inzwischen wirklich bei mir und habe hier nur noch geschrieben, weil ich Interessierten ein Update geben wollte.

• x 3 #135


A


x 4




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