merretich
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Zitat von Avvokata:Von Außen mag es so wirken, aber es ist oft ein schleichender Prozess und es sind im Vorfeld oft schon mehrere Dinge vorgefallen, die man runtergeschluckt oder ignoriert hat... eben weil man die Freundschaft erhalten wollte. In der Reflexion gab es in den zwei Jahren Kontakt mit der nun ehemaligen Freundin auch schon ...
Vielleicht sind wir Frauen (nicht alle aber tendenziell! 😜 ) drauf gepolt, uns so sozial und verbindend zu verhalten, dass wir vielleicht nicht immer ehrlich mit uns selbst sind, wer oder was uns gut tut.
Andererseits: es dauert halt auch lange, bis man jemand wirklich kennt.
Und ich persönlich habe inzwischen die Theorie, dass ich jemand erst nach paar Jahren WIRKLICH kenne, oder dann, wenn es mir mal offensichtlich nicht gut ging und/oder es eine Meinungsverschiedenheit gab, die geklärt werden musste, so wie hier. Weil wenn alles happy und alle derselben Meinung sind, ist es keine Kunst, Freundin oder PartnerIn zu sein.
Allerdings, dieses :"oh nö, die kerstin, ciao..." ist so despektierlich und auch boshaft. So "Kleinigkeiten" sollte man/frau schon ernst nehmen. Denn man könnte immer die nächste "Kerstin" sein 😜
Da wäre es schon ganz gesund, die Frau als losen Kontakt einzustufen, nicht als Freundin, denke ich.
Es ist ja auch in Partnerschaften ein Problem, dass Frauen oft viel zuviel schlucken, und dann "plötzlich" hinwerfen. Daher halte ich soviel von rechtzeitigem freundlichen (!) Feedback, wenn was nicht gut läuft. Aber gesellschaftlich wird das von Frauen wohl eher übel genommen. Ich hatte da neulich auch in einer Whatsapp Gruppe fällt mir gerade ein: es lief was nicht gut und ich sprach es an. Der Mann in der Gruppe ging sofort drauf ein, Lösung gesucht und gefunden. Die Frauen ignorierten es einfach.