@Grenade
Zitat:Ja, auch Narzisten haben Gefühle (nur eben fast ausschließlich für sich selbst).
Ja, auch Depressive Menschen haben Gefühle (da das Gefühl nichts zu fühlen bereits ein Gefühl darstellt).
Also dann bin ich Gott sei dank kein Narzisst , denn ich bin auch kein Egoist oder habe nur Gefühle für mich selbst , sondern ich kann auch Mitgefühl fühlen und auch Gefühle für andere Menschen haben .
Zitat:Darüber hinaus finde ich es auch nicht erstrebenswert emotions- oder egolos zu sein.
Da ich kein Buddhist bin und auch nicht wirklich viel mit dem Ansatz der Religion/Philosophie anfangen kann, entspricht das nicht meinem Bild von Erfüllung.
Aber das nur am Rande, tut ja eigentlich nichts zur Sache!
Warum findest du es nicht erstrebenswert emotions oder egolos zu sein ? Wenn es doch auch viele Vorteile davon geben würde , wie zum Beispiel , dü wärest nicht mehr so verletzbar ( besonders wenn du * Ego los * wärst ) aber ich könnte verstehen , dass es nicht so gut ist Emotionslos zu sein .
Ich bin oder bin nicht wirklich ein Buddhist aber ich mag Buddhismus und deren Sichtweise , ich verstehe und liebe die Philosphie dahinter und die Weisheiten dahiner .
Aber worauf ich hinaswollte , ist dass es auch in Buddhismus einen Emotionalen Zustand gibt wo es die sozusagen Innere Leere ( Gedanken Leere - ) gibt , aber wo du dennoch fühlst und eben bist .
Zitat:Ja, Vertrauen ist blind. Ist es aber immer. Das Wort impliziert ja bereits, dass man nie eine Gewissheit hat, nie eine hundertprozentige Sicherheit hat, sondern einfach davon ausgeht, dass es so ist.
Eben .
Zitat:Das Urvertrauen fängt bereits damit an, überhaupt wirklich vertrauen zu können. In der Sozialwissenschaft geht man davon aus, dass bereits die Mutter-Kind-Beziehung nach der Geburt die Weichen dafür stellt. Ist für mich auch logisch und nachvollziehbar.
Damit haben es manche Menschen per se leichter zu vertrauen als andere. Um das auszugleichen braucht es womöglich einem starken mentalen Training.
Das (Ur)Vertrauen im Sinne von Zuversicht für mein Leben ist ein hohes Gut, welches mir immer weiterhilft.
Ja , dieses würde ich auch unter dem Mentalen Training setzen .
Zitat:Urgrenzen als Pendant zum Urvertrauen ist ein interessanter Gedanke. Damit kann ich nur nicht viel anfangen, woran hattest du da gedacht?
Da habe ich in etwa daran gedacht .. * Gesunde emotionale Grenzen zu haben, bedeutet, dass du in der Lage bist, deine Wünsche, Bedürfnisse und Vorlieben klar zu artikulieren Als Wächter deiner eigenen individuellen Grenzen kannst du frei entscheiden, wie nahe du eine andere Person körperlich oder emotional an dich rankommen lässt. Indem du bewusst Grenzen setzt, muss die andere Person zuerst ihre Vertrauenswürdigkeit beweisen, bevor sie weiter in dein Leben vorgelassen wird. *
* Mithilfe gesunder persönlicher Grenzen kannst du dich selbst schützen. Außerdem geben sie dir eine gewisse Freiheit, dein Leben auf eine Art und Weise zu führen, die sicherstellt, dass du aufblühst und dich weiterentwickelst. Menschen wählen ihre persönlichen Grenzen meist anhand der Erfahrungen, die sie in vergangenen Beziehungen gemacht haben mit ihren Eltern, Geschwistern, Freunden und romantischen Partnern *
@Gretchen
Zitat:Denke also schon dass es eine umgrenze geben könnte sofern darauf adäquat reagiert wurde von den Bezugspersonen. (Diese also auf die autonomiebestrebungen des Kindes nicht ärgerlich oder ängstlich oder eifersüchtig reagiert haben (Schuldgefühle)) sondern mit unterstützender wohlwollender neugieriger Haltung und bei zurückkehren des Kindes Sicherheit bieten. (Also nicht ablehnend oder Klammerd)
Bei meiner Trennung vor 3 Jahren , war ich nicht wirklich Emotional Stark / Intelligent und konnte die Emotionen nicht wirklich verstehen , kontrollieren oder beeinflussen , nehmen wir mal mein Beispiel da ran , ich habe mich * Selbst sabotiert * bei der Trennung und hatte enorme Schuldgefühle nicht Gegenüber meiner Ex , sondern Gegenüber dem Kindesvater von meiner Ex , ich musste mit anhören am Telefon wie Sie mit ihm Schluss machte und ich habe gehört wie er geweint hat , ich freute mich deswegen nicht , sondern bekam Schuldgefühle und die Sicherheit auch verlor sich dadurch , da ich auch ein guter Mensch bin und nicht will , dass jemand wegen mir leiden muss , da ich mir deswegen auch Emotionale Grenzen setzen wollte , ich wollte nicht dass er jede Woche zu uns kommt und ihr Kind besucht und mit ansehen muss , wie ich da bin , ich konnte das nicht mit machen , heutzutage verstehe ich es auch viel besser . Da ich Intelligenter oder sprich klüger / weiser geworden bin . Die Emotionen verstehen und besser wahrnehmen kann , kontrollieren kann und beeinflussen kann , zumindest meine Emotionen .
Ich denke aber auch dass diese Art von Schuldgefühlen bei mir bereits in der Kindheit als Kind existierten .
Ein Schlechtes Gewissen als eine Emotionale Ur Grenze zum Beispiel würde ich auch so sehen
@Gretchen
Zitat:Das Gegenteil von Urvertrauen wäre für mich eine unsichere oder ambivalente oder desorganisierte Bindung/ bindungsstil.
Oder wie ist das gemeint?
Was genau ist eine desorganisierte Bindung / Bindungstil ?
Meinst du die Bindungstheorie ? - * Ihr Gegenstand ist der Aufbau und die Veränderung enger Beziehungen im Laufe des Lebens. Die Bindungstheorie basiert auf einer emotionalen Sichtweise der frühen Mutter-Kind-Beziehung. Sie verbindet ethologisches, entwicklungspsychologisches, psychoanalytisches und systemisches Denken *
Dieses würde ich unter der Kategorie ( Emotionale Stärke / Intelligenz ) geben .
