Alles schön und gut, aber Alexander-v will einfach nicht in den Kopf, endlich ein eigenes Thema zu eröffnen.
Und so wie er das missachtet, hat er vermutlich auch seine Frau oft genug missachtet. Bloße Anwesenheit will ein Partner nicht.
Besonders nett aufgestossen ist mir. meine Frau redete immer so viel, ich habe oft gar nicht mehr zugehört. Voll der Respekt, den er doch so betont.
Ich denke der Bildhauer hört einfach mehr hin, was diese Frau zu sagen hat.
Alexanders Wertevorstellung, die hier munter im Thema verteilt sind, wie eine Frau neben ihm zu sein hat, kommen ein Jahrhundert (Minimum) zu spät.
Und Zuhören( was ja auch bei Vater hier ein Aspekt war) und wahrgenommen werden, ist für eine Frau (und sicherlich auch für viele Männer) nicht gleichbedeutend mit auf ein Problem gleich eine Liste Lösungsvorschläge darlegen, u.U. noch mit dem Unterton "Häschen, so schlimm ist das doch nicht" übermittelt zu bekommen. Am besten noch mit einer Prise, Hochmut. Oder das einem direkt alles aus der Hand genommen wird.
Ein Mann darf für mich viele Seiten haben, und die möchte ich auch sehen dürfen, genauso wie ich viele Seiten habe. Die muss er nicht alle lieben, aber zumindest als Teil akzeptieren und nicht herabsetzen.
Frauchen bei der Stange halten

. Sorry, flirtet mein "Hengst" in meinem Beisein mehrfach, kann er direkt das Loch nehmen, was der Zimmermann in der Wand gelassen hat. Macht er den Eindruck, er hat das halbe Dorf begattet, auch. Ich bin da in der Evolution doch schon weiter. ( Führt irgendwann zu Gendefekten, wenn die ganze Verwandtschaft sich untereinander vermehrt

, und für die Gefahr der Einschleppung von Krankheiten in die Familie). Nicht wirklich erstrebenswert.
@vatervondrei so wie Du die Ausbildung Deiner Frau beschreibst, zeugt das auch nicht wirklich von Akzeptanz. Wäre durchaus auch noch ein Pulverfass (okay, ist jetzt auch nicht meine Richtung). Aber Akzeptanz für das Durchziehen, neben der Brutpflege wäre angemessen. Auch wenn die Natur uns das Kinderkriegen zugeteilt hat, ist es keine Erfüllung Kinder, Haus und die Socken vom Mann zu pflegen. Da wächst irgendwann bei einigen der Wunsch, doch bitte auch mal wieder das Hirn anstrengen zu dürfen. Wenn man dann selber so langsam an Sprachverlust und Verstaubung von Hirnregionen die Nase voll hat, ein Gespräch führen möchte, ist das unheimlich toll, wenn das Gegenüber nicht zuhört oder einen als unqualifiziert behandelt.
Mag ja sein, das gewissen Dinge auf jüngere Exemplare zutreffen, aber bitte so ticken doch nicht alle. Es kann sein, das man ein grünes Küken damit hinter dem Ofen hervorlockt, aber keine gestandene Frau. Die denkt genauso über Nutzen und Wirkung nach und versucht ein sinnvolles Ergebnis zu erlangen.
Verlustangst, wirkt nur bis zu einem bestimmten Grad, auf beiden Seiten. Und wenn wir schon bei den niederen Instinkten waren. Angst, löst bei den meisten Gattungen nicht nur Panik sondern auch Fluchtreflex aus, nur ein Teil verharrt und ein Teil kämpft.
Und wo wir doch so ein Geschlecht der Emotionen sind. Eine Frau die in einer traurigen Ehe bleibt aus rationalen Gründen handelt rein emotional? Bei diesen ganzen schönen Modellen, wird die Vielfarbigkeit der menschlichen Wesen nicht Rechnung getragen. Genauso wenig, wie ich jeden Mann als Fremdgänger, emotionalen Versager, Begattungshengst, Supermann, rationalen Denker etc., einordnen kann, kann ich sagen alle Frauen laufen rein auf Emotionen.
Das einzige was wirklich unheimlich an Frauen ist, und das mögen die meisten Frauen überhaupt nicht, den regelmässigen Wechsel im Hormonhaushalt. Aber selbst das, macht sich sehr unterschiedlich bemerkbar. Die eine Frau schüttelt es durch, die andere nicht. Macht eine zur Dramaqueen, die andere nicht. Und dann kommen bei Frauen genauso die anerzogenen Werte des Elternhauses zum Tragen, und ein Teil der Gesellschaft.
Alles über einen Kamm scheren ist nicht drin. Auf beiden Seiten, eine Menge Regenbogen.
Wir sind alle ein Potpurri aus Prägung, Erziehung, Umwelt/Gesellschaft und Erfahrungen. Und das kann bei jedem Menschen völlig anders gewichtet sein.
Gesellschaft z.B. mir ging der ganze Verlauf um Emanzipation an den vier Buchstaben vorbei. Ich haben die Bücher genervt mit diesem man/frau Geschreibsel. Wie mich auch heute noch/-innen nervt. Ich bin eine Mensch, und dann bin ich Frau, hat die Natur so entschieden. Ich denke analytisch und manchmal auch emotional. Bauchentscheidungen sind eher selten. Eine länger Entscheidung, weil gründliche Analyse heißt nicht das man emotional denkt. Reiflich ja. Und manche Dinge werden ganz schnell entschieden, weil rational schnell eine Entscheidung her muss.
Also mit Pistole auf der Brust, bin ich ein Abwäger, der Für und Wieder beleuchtet und dann entscheidet.
Wenn überhaupt, denke ich "manche" Männer denken effizient für den Moment, eine schnelle Lösung muss her, während ich mir Zeit nehme auch noch mehr in Betracht zu nehmen. Das ist nicht emotional, das ist langfristig. Aber ich kenne sehr viele Männer, die genauso handeln. Bin ich jetzt ein Mann, oder diese Männer Frauen?