Ltw
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Nun ist sie seit Montag vorbei, meine erste Beziehung.
Ich habe also meine erste Freundin verloren.
Mein Verstand sagt mir, es ist gut, dass es endlich zu Ende ist, zumal sie verheiratet ist. Es war die richtige Zeit, Schluss zu machen, es war Zeit für sie, zu gehen.
Ich habe ihr zwar vorgeschlagen, dass wir gute Freunde bleiben könnten, aber das möchte sie nicht, was auch sehr vernünftig ist, denn diesen Schritt (Schluss machen und Freunde bleiben) haben wir während unserer Beziehung schon mehrfach erfolglos versucht.
Trotzdem ist der Liebeskummer da, und es fällt mir schwer, es zu akzeptieren. Denn das mit uns, lief jetzt über gut 3 Jahre. Froh bin ich schon mal, dass nichts aufgeflogen ist ...
Tja, sie liebt mich nicht mehr - meine eigene Verliebtheit hatte sich jedoch gerade in letzter Zeit verstärkt.
Immerhin gehe ich materiell nicht leer aus, sie hatte mir ein paar sehr praktische Geschenke gemacht ...
Nur tröstet das eben auch nicht so richtig über den Kummer hinweg. Materielle Dinge könnnen nun mal keine Liebe ersetzen.
Ich hatte vor der Beziehung mit ihr über 300 erfolglose Flirtversuche (ja, ich habe mitgezählt).
Ich habe mich nun selbst auch ein bisschen kennen gelernt, und ich weiß jetzt, dass ich zwar auch so meine Nachteile habe, und Persönlichkeitseigenschaften, die eine Beziehung mit mir ziemlich schwierig machen können - aber ich weiß auch, dass ich im Großen und Ganzen ein ganz guter Freund bin, und dass den Frauen, die mir mit Ablehnung begegnet sind (was ja kein Problem ist, jede hat das Recht, "Nein" zu sagen, manchmal aber doch auf etwas heftige Weise geschehen ist), etwas entgangen ist.
Nun ja, dieses Forum soll ja helfen, aber ich habe eigentlich keine Frage.
Dass ich nie wieder eine Freundin finden werde, ist mir klar, das war es auch am Anfang der Beziehung (bzw. davor) schon.
Schließlich haben wir einen starken Männerüberschuss in Deutschland, wenn man mal von den höheren Altersklassen absieht.
Außerdem habe ich eine seelische Behinderung, welche Frau lässt sich schon darauf ein?
Ich glaube einfach, dass es keine Frau gibt, die es etwas länger mit mir ertragen könnte.
Auch bin ich ja, wie oben erwähnt, nicht sonderlich gut im Flirten.
Und einen Freundeskreis, über den ich jemand Neues kennen lernen könnte, gibt es auch nicht.
Natürlich steht das jetzt alles noch nicht an, muss erst mal meinen Schmerz verarbeiten.
Ich wollte das nur schon mal erwähnen.
Ich bin jetzt 27, gleichaltrige Frauen haben oft schon einen Freund oder (ein) Kind(er). (Eine Frau mit Kind(ern) kommt für mich für eine Beziehung nicht in Frage - zum Einen würde es mich völlig überfordern, und zum Anderen möchte ich es nicht.)
Die Beziehung mit ihr begann, als ich 24 war. Sie ist etwas älter als ich.
Und mit dem Beginn dieser Beziehung verlor ich dann auch meine Jungfräulichkeit. Alleine dadurch bleibt ebendiese Frau etwas Besonderes für mich. Als ich mich auf das erste Mal mit ihr eingelassen hatte, wusste ich natürlich noch nicht, dass sie verheiratet ist, sonst hätte ich das sicherlich nicht getan.
Ich frage mich nur, gibt es überhaupt noch Single-Frauen, die in etwa in meinem Alter sind? Wahrscheinlich nicht.
Auf mein Studium kann ich mich auch kaum noch konzentrieren, dabei muss ich dieses Semester fertig werden.
Aber momentan, ist einfach der Kummer zu groß.
Na ja, man soll ja wahrscheinlich eine Frage stellen, richtig?
Also: Gibt es jemanden, in einer ähnlichen oder vergleichbaren Situation? Falls ja, wie bist du damit umgegangen?
Oder kommentiert einfach meinen Beitrag, wenn ihr zu meinen Worten etwas sagen könnt und möchtet.
Liebe Grüße
P.S.:
Schade, dass man hier nicht als Gast schreiben kann und sich auch hier mal wieder registrieren muss. (auch wenn vorgetäuscht wird, dass man als Gast Beiträge verfassen könnte – es brachte leider immer wieder die Fehlermeldung, dass der Benutzername zu lang wäre, aber ich konnte ihn ja nicht mehr ändern, da grünes Häkchen und Hinweis, dass man beim selben Benutzernamen bleiben solle)
(Meiner Erfahrung nach bringen Foren-Registrierungen leider nur Nachteile für mich als Nutzer. Der einzige Vorteil ist, überhaupt schreiben zu können, solange bis man gesperrt wird. Ich ahne es schon, das wird passieren, sobald der Kummer größer ist, und ich wirklich Hilfe brauche. Denn auch hier wird der Moderation wohl wieder mal das Hausrecht wichtiger sein als das Leid der Nutzer. Und Hausrecht heißt halt nun mal, dass man völlig willkürlich Nutzer ausschließen darf, leider.)
