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Eddi
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Zitat:fühlt es sich nicht schöner an dankbarkeit darüber zu empfinden das du den konflikt erkannt hast ?
Das stimmt wohl, danke Alena... wiedermal !
Es ist ein warmes Gefühl... wenn ich mit mir im reinen bin ! Manchmal ist es allerdings auch so (in den Augenblicken die ich EIGENTLICH beschreiben will), dass ich dadurch das Gefühl habe, dass ich mich ihr gegenüber wieder damit klein mache (wie zu oft in der Beziehung "unverständlicherweise" auch). Vielleicht ist die Dankbarkeit in solchen Momenten dann gar kein richtiges Gefühl der Dankbarkeit, kann auch sein, sondern irgend etwas anderes. Vielleicht hängt es dann damit zusammen, dass wenn ich mir eine Situation konstruiere, in der ich ihr die Dankbarkeit zum Ausdruck bringe (den Drang habe ich offensichtlich in mir), dass sie mit den Augen rollt und es als zu überladen bzw. Versuch empfindet, dass ich zu ihr zurück will oder eben einfach anders "missversteht". Wenn ich das so schreibe würde ich fast sagen, es ist eine Angst dahinter... vor Ablehnung. Irgend etwas fühlt sich dann nicht so "rein" an, wie die pure Dankbarkeit, die ich ja auch schon in anderen Momenten sehr nachhaltig empfunden habe. Weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll oder kann.
Jedenfalls ist es immer dann, wenn ich sie als Komponente mit ins Spiel bringe, quasi eine imaginäre Unterhaltung mit ihr !?
Ist es das Ego, was vielleicht nach "Genugtuung" verlangt, eine Art Anerkenntnis von "ihr" abverlangt, dass ich es zumindest geschafft habe, dies alles so für mich umgesetzt zu haben, wie ich es im Moment habe ? Da ist wohl noch ein ganzes Stück Anhaftung dabei, die ich noch in mir trage, trotz dessen, dass ich in diesen nun mehr 2 Monaten doch schon relativ weit bin, wie ich meine (oder nur impliziere?). Die Momente in denen es mir neutral, gut oder soagr noch besser geht sind übergerwiegender, als die schmerzhaften oder in denen ich ganz einfach down bin.
Daneben spür ich ab und an auch noch Wut ! Wut darüber, dass ich mich in der Beziehung so klein gemacht habe, Wut darüber, dass sie mir Ratschläge gegeben hat, zu mir selbst zu finden... da ich noch nicht so weit wäre (Beziehung ? Für Sie ? What ever !) , obgleich sie es mindestens genau so nötig hätte, an sich zu arbeiten. Wenn ich dann versuche die beiden Sachen (gefühlte Dankbarkeit und Wut) miteinander im Einklang einordnen zu wollen... ja, dann scheitere ich meißtens, widerspricht es sich doch augenscheinlich zunächst erstmal, oder nicht !? Könnte aber auch sein, das Yin und Yang für mich mehr zu verinnerlichen. Eine falsche Erwartungshaltung quasi, mit sich ständig im Einklang sein zu müssen, oder gar euphorisch zu sein !? Ich hoffe es ließt sich nicht zu deprimierend, denn das bin ich tatsächlich nicht. Beschäftigt mich allerdings schon oder schon wieder viel zu sehr....aaarrrghhh
@Peppi
Freu mich über deine Schreibblockade, ist sie doch ein Ausdruck von innererer Balance, hm
LG Eddi