Arnika
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Zitat von thegirlnextdoor:Kann ich so nicht bestätigen. Ich kenne mehrere Männer, die das so gemacht haben - aber wie will man hier wirklich richtig aussagekräftige Studien durchführen..? Allein die Wahl einer wirklich absolut repräsentativen Stichprobe dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein. Meine Beobachtung ist, dass diese Dinge ...
Naja, klar gibt es genug Beispiele, kenne ich auch. Aber es gibt schon Umfragen und Studien dazu. Wobei ich bei dir bin, die sind auch mit Vorsicht zu genießen - weil ja nicht immer ehrlich geantwortet wird. Bzw. der/die Befragte nicht immer die ganze Wahrheit über die echten Trennungshintergründe kennt. Absolute Repräsentativität braucht es ja auch nicht, die hast du ja nie. Du brauchst ja nur eine Schnittmenge, die groß genug ist, am besten mit Normalverteilung. Und das rechnest du dann eben aus. Und die Scheidungsrate als Grundgesamtheit kennt man ja.
Aber es hat halt vor allem damit zu tun, dass der Mann schon sicherer gehen will (muss), dass die Sache mit der Neuen hält, weil er bei Trennung meist mehr zu verlieren hat als die Frau. Und ja, da rede ich vom Finanziellen, aber natürlich auch Umgang mit den Kindern, da sind Männer noch immer sehr benachteiligt, oft sind auch Frauen die Sozialeren, dh, er verliert im Zweifel auch große Teile des Freundeskreises. Während sich eine Frau, die sich für einen Neuen entscheidet, meist viel weniger zu verlieren hat, sondern es sich bei den Mangelthemen und oft auch darüber hinaus verbessert. Und auch eher wieder einen Neuen findet. Männer habens in solchen Belangen schon schwerer, da braucht man sich nix vormachen. Eine Kollegin von mir hat eine Studie zu Scheidungsverhandlungen durchgeführt, da kam eindeutig raus, wie sexistisch das in der Praxis gehandhabt wird. Und zwar zu signifikanten Ungunsten des Mannes. Aber das ist ja auch keine Geheimwissenschaft, das ist ja eigentlich eh jedem hinlänglich bekannt.