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N
Name Gast
Zitat von SchlittenEngel:
das täuscht. Meine Familie und ich freuen uns sehr auf den Umzug. Dir auch alles Gute, aber bitte keine privaten Themen mehr.
Ohja
Ich liebe meine Frau und mir tut es nicht gut, wenn du ihr die Schuld gibst, warum es mit uns nicht geklappt hat. Ich bitte dich in Zukunft nicht mehr über meine Frau, die Mutter meiner wunderschönen Kindern, zu schreiben
Oder tut es gut, wenn sie über deine Frau schreibt?
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x 1#1936
B
Berlinerin91 Mitglied
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Ich habe jetzt bei weitem nicht alles gelesen, deswegen weiß ich nicht, ob es vielleicht schon thematisiert worden ist; aus dem, was ich mitbekommen habe, scheint ja das eigentliche Problem die Monogamie zu sein, oder?
Ich möchte niemanden verurteilen oder in Schutz nehmen - mir geht es vielmehr um eine andere Perspektive. Um das klarzumachen: Ich weiß selbst nicht, wie ich dazu stehe und ich mich im Fall der Fälle dazu verhalten würde, wenn mein Partner mir eine offene Beziehung anbieten würde. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das zum einen eine Typfrage ist und zum anderen möglicherweise mit der Dauer der Beziehung zusammenhängt. Ich weiß nicht, ob ich als Ehefrau (völlig abgesehen davon, dass ich mir eine Ehe genau aus diesem Grund sowieso nicht für mich vorstellen kann) wollen würde, dass mein Partner unglücklich ist, weil das monogame Konzept nur einen (Sexual-)partner erlaubt und er es mir recht machen will - aber vielleicht stelle ich es mir auch jetzt nur so selbstlos vor. Gleichzeitig kann ich mir sehr schwer vorstellen, so viele Jahre mit jemandem zusammen zu sein, mit dem es passt, wo aber einfach irgendetwas fehlt. Man versteht sich gut, aber... . Und wie es aussieht, geht es hier ja sehr vielen so. Übrigens auch bei meinen Eltern. Ich sehe, dass beide funktionieren, sich in vielem gut ergänzen, dennoch spüre ich inbesondere bei meiner Mutter das Verlangen nach Eindrücken und auch Begehren bzw. gesehen werden. Ich weiß nicht, aber es scheint ja bis zu einem gewissen Grad menschlich zu sein, dass man irgendwann Neues ausprobieren möchte, auch mit neuen Menschen.
In den Beiträgen lese ich vieles zu dem, was man darf und nicht darf, bzw. was richtig ist und was nicht. Also im Grunde moralische Urteile. Und natürlich ist Betrug und die Lügerei drumherum einfach Sche*ße und unreif - ich habe das selbst erlebt und weiß, wie das schmerzt. Und gerade am Anfang kann ich mir nur eine monogame Beziehung vorstellen. Worauf ich hinaus will, ist, dass es ja in manchen Konstellationen vielleicht Sinn ergibt, über ein offenes Konzept nachzudenken (wie gesagt, vielleicht wurde das ja hier schon besprochen und ich habe es übersehen, dann natürlich ignorieren). Im Endeffekt geht es ja um Vertrauen und Zufriedenheit, oder? Ist das nicht auch möglich, wenn man sich mit anderen Menschen trifft und offen darüber spricht bzw. Regeln aufstellt? Natürlich ist das eine logistische Herausforderung mit Kindern und allem drum und dran, das möchte ich nicht kleinreden. Manche brauchen vielleicht auch nur den Kick, das Geheime. Oder den Egoboost - im Übrigen glaube ich, dass es sowieso fast nur darum geht. Das konkrete Verhalten des TE möchte ich nicht bewerten, dazu hab ich zu wenig gelesen - aber das Dilemma ist deutlich und irgendwie frage ich mich, warum das sein muss? Aber vielleicht ist meine Einstellung zur Ehe im allgemeinen kritisch. Naja. Das waren nur Gedanken, die mir dazu in den Sinn kamen.
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#1937
A
Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten
x 3
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Berlinerin91:
Ich habe jetzt bei weitem nicht alles gelesen, deswegen weiß ich nicht, ob es vielleicht schon thematisiert worden ist
Es wurde thematisiert.
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x 2#1938
F
Feli2024 Gast
Zitat von Butterblume63:
Oder es ist ein Spiel für diese junge Frau.
Letztendlich ist es der vergebene Mann, der Verantwortung trägt.
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#1939
T
Trust_him Gast
Zitat von Felica:
Letztendlich ist es der vergebene Mann, der Verantwortung trägt.
Das sehe ich nicht so....
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#1940
B
Butterblume63 Gast
Zitat von Felica:
Letztendlich ist es der vergebene Mann, der Verantwortung trägt.
Es gibt Femme fatale,der feuchte Traum vieler Männer. Und mir ging es in dem Fall nicht um Verantwortung .
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#1941
P
playmobil Mitglied
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Zitat von Name:
Naja, bei Massio waren auch starke Gefühle vorhanden
Und hier nicht?
Leider viel zu große, starke Gefühle. Warum tut es sonst so weh ?
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x 1#1942
N
Name Gast
Zitat von playmobil:
Und hier nicht? Leider viel zu große, starke Gefühle. Warum tut es sonst so weh ?
Doch hier auch. Deswegen empfehle ich diesen Thread, weil der TE nach einer Weile seine Gefühle zur AF einstellen konnte. Du solltest das als Mutmachgeschichte lesen.
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x 1#1943
P
playmobil Mitglied
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Die Angst ist definitiv mein großer Begleiter. Und Angst, kann ein sehr starkes Gefühl sein.
Angst vor einem neuen Leben. Angst ohne meine Familie zu sein. Ohne die Gewohnheiten meiner Frau. Ohne meine Kinder. Angst meine Vaterrolle zu verlieren. Angst, nicht glücklich an einem neuen Wohnort zu sein. Angst, dass schnell wieder Heimweh aufkommt. Angst, alles dann zu bereuen. Angst, nicht zu genügen. Angst, finanziell so am Ar. zu sein. Angst, nicht befreit in ein neues Leben zu starten. Angst, dass die neue Liebe die Anfangszeit nicht übersteht.
Usw usw usw
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x 2#1944
S
SchlittenEngel Mitglied
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Zitat von playmobil:
Die Angst ist definitiv mein großer Begleiter. Und Angst, kann ein sehr starkes Gefühl sein. Angst vor einem neuen Leben. Angst ohne meine Familie ...
Und hast Du Dir denn schon mal überlegt oder sogar damit gestartet, Dir jemand "Professionelles" zu Rate zu ziehen? das geht doch , klingt zumindest so, über normalen Trennungsschmerz hinaus und hat wahrscheinlich weder mit Deiner EF noch der AF zu tun...?
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x 3#1945
L
LillyP Mitglied
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Zitat von playmobil:
Die Angst ist definitiv mein großer Begleiter. Und Angst, kann ein sehr starkes Gefühl sein.
Angst vor einem neuen Leben. Angst ohne meine Familie zu sein. Ohne die Gewohnheiten meiner Frau. Ohne meine Kinder. Angst meine Vaterrolle zu verlieren. Angst, nicht glücklich an einem neuen Wohnort zu sein. Angst, dass schnell wieder Heimweh aufkommt. Angst, alles dann zu bereuen. Angst, nicht zu genügen. Angst, finanziell so am Ar. zu sein. Angst, nicht befreit in ein neues Leben zu starten. Angst, dass die neue Liebe die Anfangszeit nicht übersteht.
Wenn du in der Position deiner Frau wärest: fändest du es auch wenig schmeichelhaft, weil jemand aus Angst bei dir bleibt?
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x 3#1946
MissNextDoor Mentorin
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@playmobil Angst ist ein schlechter Ratgeber. Auch dein Leben mit deiner Ehefrau kann schiefgehen, ihr könntet arm oder krank werden, oder es könnte etwas anderes passieren.
Es könnte sogar passieren, dass es am Ende deine Frau ist, die sich fremdverliebt und die Beziehung beendet. Alles möglich.
Und dann hast du aus Angst gegen deine neue Liebe entschieden... und trotzdem nichts gewonnen.
Hast du es schon einmal so herum betrachtet?
Das einzig wirkliche problematische, wenn man so will, sind deine Kinder. Die sind wirklich klein und würden dich sehr brauchen.
Warum sprichst du nicht noch einmal mit deiner Affäre ob sie sich nicht ein Leben woanders vorstellen kann ?
Ich verstehe nicht, warum die einzigen zwei Optionen sein sollen:
Exakt dort bleiben wo ihr jetzt seid oder exakt der Ort, wo deine Frau hinzieht ?
Ihr könntet euch ja gemeinsam einen Ort in der Nähe aussuchen.
Der weit genug von der Familie weg ist - aber so nah, dass du in vielleicht 30 Minuten Fahrtzeit deine Kinder ganz oft sehen kannst.
Wäre das nicht besser für alle Beteiligten?
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x 2#1947
P
Pinkstar Gast
Zitat von thegirlnextdoor:
Wäre das nicht besser für alle Beteiligten?
Genau das Gleiche dachte ich vorhin auch.
Was bringt eine Ehe, die nicht 100% wieder geliebt wird. Nichts. Für die EF nicht und für ihn auch nicht und den Kindern auch nicht, weil Ehe nur geschauspielert.