Zitat von playmobil: Ich stehe jetzt da, wo ich stehe. Die Frage ist jetzt, was man daraus macht?!
In welcher Hinsicht, @playmobil?
Meinst du bezüglich deiner Entscheidung für die eine oder für die andere Frau?
Das Problem ist, dass deine Grundannahmen nicht gut sind.
Du gehst davon aus, dass du allein dich entscheiden musst, alles aufzugeben oder alles so weiterzumachen wie bisher.
Deine Kollegin wird keinen Kompromiss für eurer beider Zukunft eingehen.
Ich würde dir raten, egal für welche Frau du dich entscheidest: komm mit deinem Gewissen ins Reine und entscheide in jedem Fall, in die Nähe deiner Kinder zu ziehen!
Unabhängig davon ob du diese Beziehung weiterführen kannst/willst/wirst.
Das steht auf einem anderen Blatt Papier.
Aber das siehst du schon richtig - zwei so kleine Kinder zu verlassen um dann Stunden von ihnen entfernt zu leben und noch ein drittes in die Welt zu setzen... wäre schon krass. Auch für deine Kinder.
Eine Trennung können große Kinder schon irgendwann nachvollziehen, spätestens als Erwachsene verstehen sie die Gründe.
Dass ein Elternteil aber nicht da war, um woanders ein anderes Kind großzuziehen wird emotional von einem Kind nie verstanden werden. Kenne da mehrere Leute, denen es so ging.
Wenn der Elternteil gar nicht tauglich war in seiner Funktion sieht es nochmal anders aus. Aber wenn er es woanders mit einem anderen Kind konnte... das ist ein Schmerz, der sitzt!
Daher solltest du dich bei deiner Entscheidung jetzt weniger auf die beiden Damen fokussieren.
Wer weiß ob deine Ehe nochmal so wird wie vorher. Kann sein, kann nicht sein.
Mir wäre das, was du schreibst, auch zu wenig.
Für mich gehören natürlich Vertrauen, Sicherheit, Verlässlichkeit etc. zur Liebe - aber auch gegenseitiges Begehren... auch nach 20 Jahren noch.
Wenn mein Mann und ich uns nicht noch sehr attraktiv und anziehend finden würden, würde ich auch nur wenig Sinn in der Sache sehen... das wäre ja dann als ob wir Geschwister wären.
Dabei ist bei uns nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Aber die Sicherheit und auch die gegenseitige Anziehungskraft sind beides vorhanden.
Wäre letzteres kein Thema mehr, wäre für mich trotz aller Sicherheit die Sache irgendwie rum ums Eck.
@playmobil fandest du deine Frau bis kurz vor der Affäre noch begehrenswert? Hattest du da noch Lust auf sie?
Nicht aus Gewohnheit, sondern weil da schon - wenn auch andere als in der allerersten Verliebtheit - noch was gekribbelt und geprickelt hat?