Zitat von playmobil: Selbst, wenn ich für immer in der Nähe bei den Kindern bleiben würde. Für kleine Kinder, besonders denke ich für meine, wäre es unvorstellbar, wenn Mama & Papa beide nicht mehr in einem Haushalt zur Verfügung stehen.
Das ist zwar schlimm für Kinder, sie können aber durchaus lernen, damit umzugehen, wenn Papa immer noch in Reichweite und öfter verfügbar ist.
Kinder sind keine "kleinen Erwachsenen", ihr Erleben und ihre Wahrnehmung ist vollkommen anders als die von Erwachsenen, weil ihr Gehirn noch in der Entwicklung ist.
Zitat von playmobil: Es ging mir nur darum, dass ich gesagt habe, dass es ja auch nichts bringt, wenn ich 2 bis 3 Jahre mit runterziehe und dann wieder die Biege mache.
Nein, natürlich wäre das keine gute Lösung.
Nur: bis in drei Jahren wären die Kinder zumindest sanfter daran gewöhnt, dass Papa eben nicht mehr täglich bei ihnen zu Hause ist, und ich bleibe dabei - niemand auf der Welt weiß was in drei Jahren ist.
Einer kann schwer krank werden, einer kann sterben, Beziehungen gehen in die Brüche...
Ich denke dass die Beziehung zur Kollegin niemals so lange halten würde. (Ist aber nur mein persönliches Bauchgefühl angesichts der Informationen, die du hier gegeben hast)
Und wenn sie es doch täte - wer weiß ob du sie nicht in drei Jahren doch überzeugen könntest, runter zu ziehen? Oder ob du in drei Jahren überhaupt selbst auch nur im Ansatz bereit wärst für sie und ihre Familie wieder rauf zu ziehen?
Die Chancen, eine andere Frau kennenzulernen wären in der Nähe der Kinder auch glücklicher als wenn du oben bleibst, es oben mit der Kollegin nicht klappt und du dann auch oben wieder jemand neuen findest. (Dann bleibst du nämlich für immer weit von deinen Kindern entfernt.)
Aber letztlich ist es so wie einige andere sagten...
Ein liebender Elternteil würde so eine grausame Trennung von so kleinen Kindern gar nicht erst in Erwägung ziehen.
Für keinen Menschen und kein sch.... Hormon der Welt.
Sich vom Partner zu trennen, ist eine Sache.
Das ist doch legitim, wenn man nicht mehr mag. Aber von den Kindern ist eine ganz andere Sache.
Ich habe auch Kinder in diesem Alter. Die Vorstellung, mich dauerhaft wegen eines Mannes von ihnen zu trennen und freiwillig ohne Not mehrere hundert km von ihnen entfernt zu wohnen... undenkbar.
Nichts gegen eine neue Beziehung einzuwenden.
Aber kleine Kinder kommen immer zuerst.
Wenn man die zwei Menschen, die man selbst in die Welt gesetzt hat, nicht als das wichtigste betrachtet solange sie so winzig klein und hilflos sind und ihre Eltern brauchen... was ist einem dann wirklich wichtig?