Zitat von thegirlnextdoor: ich kann mir eigentlich nichts mehr vorstellen, was man dem noch hinzufügen könnte.
Wie siehst du das?
Gebe ich Dir Recht! Es ist alles gesagt. Und ich drehe mich weiter im Kreis. Umso mehrere Meinungen ICH letzten Endes lese, desto unsicherer werde ICH.
Liegt daran, weil ich nicht fest und standhaft in einer Entscheidung bin. Ich strahle Unsicherheit aus.
Und definitiv habt ihr Recht.
Auf der einen Seite ist es das Herz und der unsichere, unbekannte Weg ( Kollegin) und auf der anderen Seite das Vertraute und Geborgene, einer Familie.
Und hier kann ich gar nicht mehr von Sicherheit sprechen. Weil die ist mit Beginn der Affäre, flöten gegangen.
Und wenn meine Frau sich abends in meinen Arm kuschelt, dann habe ich ein schlechtes Gefühl bzw Gewissen. Ich weiß, dass zwischen uns etwas steht. Und sie weiß, dass eine Dritte in meinem Kopf ist.
@E-Claire @thegirlnextdoor
Mit dem " Vater sein " gebe ich Dir Recht. Wenn man will, kann ich das immer sein.
( Ein guter Vater ). Trotz Trennung von meiner Frau. Wenn ich aber mit meiner Kollegin zusammen sein möchte, trennen uns 400 KM.
Vom Zeit und Kraftaufwand, würde man alle zwei Wochen pendeln, nicht lange durchhalten. Da wäre alle 4 Wochen realistischer.
Und Klar, habe ICH Angst vor all dem, was kommt.
Neues Leben, heißt Neu anpassen. Finanziell anders aufgestellt sein. Was meine Freunde & Familie über mich denken, lassen wir mal außen vor. Unterhaltszahlungen, Scheidung ... Was macht es mit meinen Kindern ?!
So viele ?
Ich befürchte einfach, dass mir das Risiko einfach zu groß ist. Die Angst zu groß. In einem neuen Leben, zu versagen. Auch in meinem jetzigen, habe ich mit Beginn einer Affäre versagt.
Aber jetzt habe ich immerhin noch meine Kinder täglich um mich herum, Familie & Freunde bald in der Nähe und eine tolle Frau.
Vor der Affäre, habe ich schon in der stressigen Elternzeit gedacht, dass ich anfällig für etwas anderes sein kann. ( ONS) ( Flucht aus dem Alltag ).
Der K.O. waren dann aber die Gefühle, die für meine Kollegin entstanden sind.
Damit, hätte ich nicht gerechnet.
Ein beschissenens Gefühl, nicht zu wissen, wo man hingehört. Dieses Gefühl, hatte ich zuvor noch nie. Und ich hätte damit auch nicht gerechnet, dass ich meine Familie, je in Frage stelle bzw meine Frau.