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Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten

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Zitat von Milly882:
@SchlittenEngel Vorstellung Kinder: anstrengender oder einfacher? Ich habe keine, hab aber seit meiner Kindheit oder Jugend die Meinung, dass das ...

@Milly882
...schwierig zu beantworten;)und empfindet sicher auch jeder anders.

hauptsächlich anders! sowohl anstrengender als auch einfacher, stressiger , aber auch schöner und das alles gleichzeitig , überwältigend, -v.a. wenn man sehr sehr müde ist, ( also zumindest das ganze erste Jahr über) und sehr sehr erfüllend. ( auch wenn ich mich jetzt schon wie blöd drauf freue, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind)

was ich komplett unterschätzt habe war, welche Gefühle und wieviel Liebe Dein Kind bei dir auslösen kann. Und wieviele Sorgen, um was alles..., ich mir machen kann 😂

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T
Zitat von Milly882:
Ich habe keine, hab aber seit meiner Kindheit oder Jugend die Meinung, dass das eigene Leben dann vorbei ist und es einfach nur anstrengend, sorgenvoll und schlimm sein muss.

Ich finde, es gibt nichts Schöneres, als den eigenen Kindern beim Erwachsenwerden zuzuschauen 😍.
Ich wollte immer Mutter werden. Die Sorgen fingen in dem Moment an, als der Schwangerschaftstest positiv war und hörten nie wieder auf. Aber sich selbst oder den Partner oder die eigenen Eltern in deinem Kind zu entdecken ist so schön.

Zu sehen, wie sie ihren eigenen Kopf entwickeln und dich tagtäglich durch irgendwelche Kleinigkeiten überraschen, ich liebe es, Mutter zu sein. Wenn ich auch nie die war, die sich total aufgeopfert hat für ihre Kinder.

Ein Leben ohne Kinder wäre für mich nicht erfüllend gewesen.

Dennoch freue ich mich auf die Zeit, wenn die Kinder ausgezogen und noch keine Enkelkinder zu bespaßen sind 😉

x 4 #4832


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Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten

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Hansl
Zitat von thegirlnextdoor:
Hier im Forum lese ich dagegen oft von einer Realität, die sich bei uns kaum noch in dieser Form beobachten lässt.

Man muss beachten , welche Personen dann auch ihre oft lädierte Welt als Wahrheit, Weisheit verkaufen wollen. Verbitterung und Kapitulation.

Zitat von thegirlnextdoor:
Ich wusste gar nicht, dass wir so fortschrittlich leben.

Es ist normal.
Männer kochen zB schon seit vielen Jahren selbst.
Normale Kinder heile Welt.
Und das ist gut so.

#4833


T
Zitat von Hansl:
Es ist normal.

Ich fand es auch immer normal. Meine Eltern arbeiteten beide, meine Mutter, die zwei Stunden weniger arbeitete holte mich vom Kindergarten ab und mein Vater, der als Architekt in einer großen Firma arbeitete und ausgezeichnet kochte, kochte dafür das Abendessen. Nix mit kleines Frauchen eilt mit Kind nach Hause, schrubbt, putzt, kocht und alles sitzt schon artig am gedeckten Tisch wenn der große Held nach Hause kommt. (Nur als ein Beispiel von vielen... auch sonst gab es bei uns nicht das klassische Model der große Held arbeitet und Frauchen arbeitet auch + macht alles andere.) Bin dankbar, dass ich hier schon ein fortschrittliches Beziehungsmodell erleben durfte.
Aber so außergewöhnlich war es hier, wo wir wohnen eben nicht.
Daher bin ich teilweise schon überrascht angesichts dessen, was ich hier lese. Eigentlich gilt mein Bundesland/Region im Rest von Deutschland eher als rückschrittlich. (Zumindest trifft man immer wieder auf Leute, die dieser Ansicht sind.) Aber ich denke das ist ein Vorurteil, das der Realität entbehrt...

#4834


T
Zitat von thegirlnextdoor:
der große Held arbeitet und Frauchen arbeitet auch + macht alles andere.

Ich möchte hier bitte auch betonen, weil das vielleicht missverstanden wird... mein Unmut gilt hier selbstverständlich nicht den armen Frauen, die glauben so leben zu müssen. (Ich meine hier "frauchen" aus Sicht der Männer, die das alles erwarten.)
Er gilt den Männern, die das erwarten und auch den Eltern, die ihren Töchtern suggerieren, sie müssten so leben, um gute Frauen/Ehefrauen zu sein.
Es ist traurig, wieviel härter manche Frauen hier arbeiten als die meisten Männer und das noch nicht einmal selbst erkennen - weil es in ihren Kreisen anscheinend als normal und selbstverständlich gilt, dass frau alles macht und der Mann nur arbeitet.
Für mich teilweise schwer zu schlucken. Da gab es schon Fälle, die ich wirklich einfach nur heftig fand.

x 2 #4835


Hansl
Zitat von thegirlnextdoor:
Daher bin ich teilweise schon überrascht angesichts dessen, was ich hier lese.

Du musst beachten, wo Du liest.

Und: Mein Vater hat in ca. 60, Jahren vermutlich gefühlt einen Teller abgeräumt.
Einmal, in den 80 er Jahren wollte er Spiegeleier machen, das ganze Haus stand unter Rauch.
Soviel dazu.
Darum bin ich vermutlich Hausmann, gefühlt.

x 1 #4836


T
Zitat von Hansl:
Du musst beachten, wo Du liest.

Ja, das ist klar, aber das sind teilweise Threads von Leuten in den 20ern, 30ern...?
Bei Leuten in den 70ern und 80ern würde ich nichts sagen, das war einfach auch noch eine ganz andere Ära.

x 1 #4837


B
Zitat von thegirlnextdoor:
Ja, das ist klar, aber das sind teilweise Threads von Leuten in den 20ern, 30ern...? Bei Leuten in den 70ern und 80ern würde ich nichts sagen, das ...

Mich wundern die Threads nicht. Denn ein Großteil der Freundinnen meiner Tochter leben noch so. Entweder nur Halbtagsjob,wenn Kinder da sind und oder neben Vollzeitstelle den ganzen Haushalt als Freizeitvergnügen. 😦

x 2 #4838


S
Zitat von thegirlnextdoor:
Es ist traurig, wieviel härter manche Frauen hier arbeiten als die meisten Männer und das noch nicht einmal selbst erkennen - weil es in ihren Kreisen anscheinend als normal und selbstverständlich gilt, dass frau alles macht und der Mann nur arbeitet.

Es kommt auch auf die Branche an. Die Bankenbranche ist in Ö bspw ziemlich konservativ. Die Position scheint auch eine Rolle zu spielen. Meiner Beobachtung nach, sind bspw Familien, wo der Mann Manager ist, eher nach dem klassischen Rollenmodell geprägt. Dafür erlebe ich bei Handwerkern eher ein fortschrittliches Denken.

x 1 #4839


T
@Seneca22 das ist sehr gut möglich. Ich sehe tatsächlich die meiste "Gleichverteilung/Gleichberechtigung" in den Beziehungen wo beide gleich qualifiziert sind (vermute aus eigener Erfahrung, dass Frauen in einer solchen Konstellationen heute einfach deutlich mehr Selbstbewusstsein haben als früher - also wenn der Mann nicht deutlich höher qualifiziert ist, wie es halt früher doch noch sehr oft üblich war), aber es kann natürlich sehr gut sein, dass die Branche an sich auch noch eine Rolle dabei spielt...

x 1 #4840


S
Zitat von thegirlnextdoor:
das ist sehr gut möglich. Ich sehe tatsächlich die meiste "Gleichverteilung/Gleichberechtigung" in den Beziehungen wo beide gleich qualifiziert sind

Gleich qualifiziert heisst allerdings nicht "gleiche Position". Zumindest bei uns in Ö. gibt es viele Akademikerinnen, allerdings wenige in wesentlichen Führungspositionen. Sohin ist es recht häufig, dass beide ein Studium haben, aber nur einer (zumeist der Mann) Karriere macht, insbesondere bei Kindern.

#4841


S
Ich wollte Euch hier noch einen Artikel zum Zusammenhang zwischen einem fehlreguliertem Dopaminhaushalt und Fremdgehen einstellen:

https://www.weekend.at/lifestyle/liebe/...19.675.098

Wie ersichtlich, gibt es durchaus genetische Faktoren. Wer grössere Dopaminrezeptoren hat, geht eher fremd. Nach aussen teilweise ersichtlich, übrigens in einer Neigung zu risikoreicheren Verhalten. Etwa bei Geschwindigkeitsjunkies. 😀

x 3 #4842


P
Ich merke auf jeden Fall, dass jeder Tag, an dem man keinen Kontakt zur EX AF hat, sich positiv auswirkt. Und es eher besser, als schlechter ist. Klar, kreisen gelegentlich die Gedanken drum herum noch. Das werde ich aber mit mir ausmachen. Mit meiner Ehefrau läuft es von Tag zu Tag, besser.

Gibt bzw Gab es hier viele Fälle im Forum, wo es Menschen gab, die noch Monate oder Jahre danach, ihrer Affäre nachgetrauert bzw nachgeheult haben?!

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T
Zitat von playmobil:
Gibt bzw Gab es hier viele Fälle im Forum, wo es Menschen gab, die noch Monate oder Jahre danach, ihrer Affäre nachgetrauert bzw nachgeheult haben?!

Ja, die gibt es.
Aber wenn du jetzt schon deutliche Verbesserungen merkst, muss das bei dir ja nicht so sein!

x 3 #4844


S
Zitat von playmobil:
Gibt bzw Gab es hier viele Fälle im Forum, wo es Menschen gab, die noch Monate oder Jahre danach, ihrer Affäre nachgetrauert bzw nachgeheult haben?!


Sicherlich gibt es die.
Es gibt Menschen, die treffen eine Entscheidung, hinter der sie auch nach Jahren nicht wirklich stehen können.
Wenn du mich fragst, ist das eine Sache des Charakters.
Wir sind alle erwachsen. Wir stehen oft an dem Punkt, an dem wir für etwas und gegen etwas anderes entscheiden müssen.
Mit diesen Entscheidungen müssen wir leben.

Die einen können das. Andere weniger bis gar nicht.

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