Zitat von Trust_him:Ich muss nicht die Beine breit machen, um meinen Mann zu halten. Sex war nicht ursächlich für seine Affäre und ebenfalls nicht für deren Ende. ...
Muss da @Ema schon auch ein bisschen Recht geben. Die Lust auf Sex geht nicht mit einer Eheurkunde einher.
Meines Erachtens haben Klischees ja schon auch einen treffenden Ursprung, wenn sie dann auch gern überzogen dargestellt werden. Männer nutzen ihre Macht manchmal um an Sex zu kommen, manchmal auch unschön (Mee-too). Frauen setzen Sex aber manchmal auch als Waffe ein. Es gibt verschiedene Nuancen, nicht immer läuft das bewusst ab.
In einer Affäre passiert das beidseitig und bei einer Eherettung auch (Habe ich ja selbst auch durch.). Ich hatte aber trotz aller Gefühlslagen immer ebenfalls auch eigenen Spaß dabei, manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Hingabe. Aber eben auch Spaß und (meistens 😉) verschiedene Arten von Bedürfnisbefriedigung.
Ich kann das Verhalten der AF hier auch nicht nachvollziehen, aber ihre Gründe sind Spekulation und bedürfen keiner Abwertung.
Ebenso kann ich das Verhalten der EF nur bedingt nachvollziehen, Kinder hin oder her. Nur fehlen dieser (noch) wichtige Informationen.
Aber es ist ER in der Geschichte, der manipulativ ist, sich manipulieren lässt und ein unwürdiges Verhalten an den Tag legt. Er ist erwachsen und mit einem menschlichem Gehirn ausgestattet, welches höchstentwickelt ist - theoretisch. Wir müssen uns nicht von Schmetterlingen und Trieben leiten lassen, wie er es uns hier darstellt. Wir entscheiden uns das zu tun.
Und natürlich geht es in einer Affäre um Sex. Um was denn sonst? Natürlich nicht nur mit dem Akt an sich. Aber um Aufmerksamkeit, Begehren, Leidenschaft. Und das alles mündet doch in den meisten Fällen in Sex, in verschiedene Arten von Sex. Oder mindestens in sexuellen Spannungen. Kennst Du jemand, der sich trifft intimste Gespräche führt, Zeit bewusst zu ungunsten der Partnerin oder Familie verbringt, diese vernachlässigt, eventuell sogar gereizt ist und aber kein Interesse hat den/die Dritte/n zu berühren?
Wäre es so könnten diese Menschen einfach Freundschaften pflegen, offen, ohne Heimlichkeiten, so wie es ebenfalls oft vorkommt.