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Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten

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Zitat von Tara_neu:
Da bin ich mir wirklich nicht sicher, Butterblume. Eine irgendwie heile Familie ist für Kinder immer das beste.
Trennung im Babyalter mal außen vor. Aber wenn die Kinder älter sind, macht so eine Trennung viel mit Kindern…

Tara, meine Eltern haben heile Welt gespielt. Resultat, meine Schwester zog mit 16 aus und ich hab jetzt keinen Kontakt mehr, weil meine Mama nur noch böse mit der Welt ist, weil sie sagt: sie hat immer zurückgesteckt. Sie macht es uns heute zum Vorwurf. Auch meinem Papa.

Sie war so unglücklich inner Familie und is aber geblieben wegen uns Kinder. Fataler Fehler. Für ihr eigenes Leben.

Besser in Trennung leben und keinen schlimmen Streit mit Eltern mitbekommen und gespielte heile Familie, als dauerhaft Familie zuspielen, die einfach keine war


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Gwenwhyfar
Nein. Ich meine das todernst.

Du prägst das Kind für das ganze Leben.

Und es ist immer wieder lustig, dass Eltern dann meinen, die bekommen das ja nicht mit.

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A


Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten

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T
@Pinkstar tut mir leid
Dass eure Mutter euch zum Vorwurf macht, geht natürlich null.

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P
Zitat von Tara_neu:
tut mir leid
Dass eure Mutter euch zum Vorwurf macht, geht natürlich null.


Das is so schlimm. Was können Kinder für das unglückliches Eheleben dafür.

Deswegen. Es ist natürlich toll, wenn man für die Kinder sich selber komplett aufgibt.

Aber man bringt den Kindern dann eher bei: Halte alles aus, egal was ist und das genau ist falsch!

Denn auch Kinder werden groß und möchten doch ein glückliches Leben mit einem Partner haben, mit dem sie sich gut verstehen.

Wenn wir Eltern den Kindern suggerieren, jede Ehe aushalten zu müssen, obwohl es nicht gut läuft, lernen wir den Kindern etwas falsches.

Ich bin so froh, dass ich für mich gelernt habe (durch Therapien), dass ich nicht wie meine Mama sein möchte, die unglücklich in Beziehungen bleibt.

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P
In Prinzip tut mir meine Mama sehr Leid. Aber ich bin nicht für ihr Leben verantwortlich!

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P
Deswegen wäre es für mich, was playmobil betrifft, besser, er trennt sich und versucht sein Glück eben bei der AF und ist für seine Kinder weiterhin da, wo die AF ihn hoffentlich auch dann unterstützt.

Wenn er sieht, dass es nicht klappt mit der AF, dann ist das so und er hat daraus gelernt.

Aber der EF ist er eben auch nicht mehr gerecht. Bzw kann nicht mehr gerecht werden.

#5376


P
Ich finds echt krass. Er bimbert jetzt solange noch die AF, bis Umzug ist. Ich meine, dass muss man sich mal auf der Zunge einfach so zergehen lassen.

Wie erniedrigend ist das jetzt bitte für die EF. Und die AF lässt sich auf sowas auch noch ein. Wie wenig Selbstwert hat die AF denn überhaupt?

Mir wird da wirklich schlecht bei

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HerrZ
Zitat von Pinkstar:
Wie wenig Selbstwert hat die AF denn überhaupt?

Die AF ist ne AF. Die hat ihren 2. Platz und ist per se die mit den Brotkrumen.
Ich frage mich eher, wie wenige Prinzipien und Werte die Spinne im Netz hat, die hier die Fliege(n) genüsslich bis zum Ende aussaugt.

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MissNextDoor
@Tara_neu ich denke der einzige Fall in dem es wirklich noch Sinn machen könnte zu bleiben oder sich nicht zu trennen wäre, wenn wirklich noch tiefe Gefühle da wären und man sich rein aus gekränktem Stolz trennen würde, weil man das so macht.
Da würde ich einen Punkt machen. Wenn in mir wirklich etwas laut schreien würde nein, ich will mich nicht trennen! Und der andere möchte es auch nicht... ok.
Aber wenn die Gefühle weg wären... - von einem selbst oder vom Partner aus, wenn man genau weiß, dass er tiefe Gefühle für die Affäre hat... da macht es meiner Ansicht nach wirklich keinen Sinn, das wegen Kindern durchzuziehen.
Kinder spüren, wenn keine Gefühle mehr da sind - oder noch schlimmer Hass, der überspielt wird - und lernen dabei nichts Glückliches.

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I
Zitat von Tara_neu:
Ich mein das wirklich ernst. Wenn sich Eltern einigermaßen vertragen, ist es dann nicht am besten für Kinder, sie bleiben zusammen?

Nicht um jeden Preis bitte.
Und Kinder sind nicht dumm, vor denen kannst du gerade ab Schulalter so eine Bombe wie eine Affäre nicht geheim halten.
Ich konnte mich da nicht so zusammenreissen.,da stehe ich zu.

Wichtig ist ja auch, ob die Affäre nicht nur beendet ist, sondern das Kinder auch merken, die Eltern sind um ihrer selbst Willen weiter zusammen und kämpfen für die Ehe 2.0.
Auch das kann als Vorbild dienen, sich zu vertragen, zu verzeihen und es ernsthaft und ehrlich neu miteinander zu versuchen.

Mein Sohn war mir damals sehr dankbar, er war 11 und wusste das sein Vater eine Affäre über ein paar Wochen hatte.
Er war nämlich kreuzunglücklich als ich mich darauf hin trennen wollte, sah wie sein Vater kämpfte , eben wie ein Wahnsinniger, um uns.
Er sprach mit seinen jungen Jahren schon viel von Verzeihen, Fehler macht jeder einmal, und Reue. Natürlich wollte er nicht das sich seine Eltern trennen, dass wäre schlimm für ihn gewesen.
Aber eine Ehe der Fassade hätte er auch durchschaut.
Am Ende hat sich mein Mann in Grund und Boden geschämt, vor sich selbst, vor mir , und vor seinem Sohn.
Seine Worte an unseren Sohn fand ich sehr eindrucksvoll, dass er später so etwas verletzendes niemals mit einer Frau machen darf, schon gar nicht wenn er sie ja liebt.

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B
@Isely in euren Fall hat euer Sohn etwas sehr wertvolles gelernt.Dein Mann,sein Vater hat Verantwortung übernommen und sich zudem entschuldigt. Und aus einer Verletzung kann auch wieder die Wandlung zu etwas Guten vollzogen werden.

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I
Zitat von Butterblume63:
@Isely in euren Fall hat euer Sohn etwas sehr wertvolles gelernt.Dein Mann,sein Vater hat Verantwortung übernommen und sich zudem entschuldigt. Und ...

Ja das denke ich auch.
Es war zwar für die ganze Familie schmerzhaft , und ich wusste nicht ob der offene Umgang ihn nicht doch überfordert hätte, aber scheinbar nicht. Er war froh um diese Offenheit.
Für ihn war das alles neu, die Streitereien, die Tränen, der Kummer bei beiden Eltern.

Er kannte nur Happy Family, dass es uns gut geht und er behütet aufwächst, bis dato. Sorgenfrei quasi.

Aber so ist das Leben eben nicht dauerhaft.
Auch nicht mit 11

Und es war nicht verkehrt, dass er auch mitbekam, sich nicht alles gefallen zu lassen, dass man auch unbequeme Wahrheiten ausspricht, dass es Konsequenzen gegeben hätte. Das man sich wehrt.

Eine Mutter die das schluckt und heimlich in die Kissen weint und der Vater macht wohl möglich noch weiter mit der Affäre…
Nein, wie grauenhaft.
So eine Mutter Theresa wäre ich nie gewesen.

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B
Es ist auch falsch,dass Eltern meinen Kinder vom realen Leben fernzuhalten. Natürlich belastet es sie,macht ihnen Angst und traurig aber lässt sie daran reifen.
Wichtig ist immer nur egal ob es zu einer Trennung kommt oder die Eltern so wie ihr als Paar den Sturm übersteht,dass sich das Kind oder die Kinder weiter geliebt fühlen können und erleben,dass nach gemeinsamen Lösungen gesucht werden.

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MissLilly
Zitat von Ema:
Er ist total ambivalent und weiß nicht, was er will.

Das einzig ambivalente an ihm ist sein ganzes Gelaber hier im Forum. Ansonsten finde ich, dass er sehr wohl weiss was er will und das auch knallhart durchzieht, Ebenso wie seine EF. Die weiss auch ganz genau was sie will und zieht ihr Ding durch. Ja und selbst die AF zieht ihr Ding durch.
Und alle tun das alles selbstverständlich ganz selbstlos in Namen der Liebe

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MissLilly
Zitat von Tara_neu:
Ich würde nicht das Glück meiner Kinder (Heile Familie) meinem persönlichen unterordnen wollen.


Das Glück seiner Kinder (heile Famiie) genauso wie das Worte Liebe, definiert wohl jeder auf seine ganz eigene Weise.
Wenn du mal wissen willst was Erwachsene für ihre Kinder als Glück definieren und dementsprechend entscheiden, dann lade ich dich herzlich dazu ein, dir mal mein Thema durchzulesen.
Da bekommst du dann auch einen Eindruck davon wieviel Kinder von diesem ganzen Glück und der heilen Welt profitieren!

#5385


A


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