Zitat von Seneca22: In unserer Gesellschaft sind Frauen mit Kindern massiv benachteiligt.
Das ist absolut so. Stimme ich leider voll zu.
Zitat von Seneca22: Ich kann heute eigentlich in unserer Gesellschaft keiner Frau mehr raten, Kinder in die Welt zu setzen. Die dadurch entstehende Disbalancen in Beziehung und Beruf sind mMn unmöglich auszugleichen.
Das sehe ich aber anders. Kinder sind ein so großer Gewinn - finanzielle Dysbalance hin oder her (solange man es sich zumindest leisten kann.)
Und natürlich müssen Väter auch bezahlen, und je nach Einkommen nicht einmal so wenig.
Man bekommt als Frau die Kinder ja nicht für den Mann sondern auch für sich selbst... ich möchte meine unter keinen Umständen mehr hergeben.
Was aber vernünftig wäre, so grundsätzlich - gemeinsam Wohneigentum kaufen, beide im Grundbuch!
(Bin hier schwer geschockt über viele Fälle, in denen die Frau zwar brav mit anzahlte und mitzahlte aber auf Wunsch des Mannes nicht ins Grundbuch eingetragen wurde. So etwas darf nicht passieren.)
D.h. das Eigentum wird für beide abgezahlt, auch während die Frau ihren Anteil in Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit leistet.
Aber das wäre halt der Idealfall, in dem die Frau nicht unmittelbar finanziell benachteiligt wäre. Dass das nicht immer so geht, ist ganz klar.
Trotzdem denke ich, dass die Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht von der Geschlechterungeichheit abhängig gemacht werden sollte. Pauschal, meine ich. Wenn ein einzelner das so machen möchte, steht ihm das selbstverständlich völlig frei, es so zu handhaben.